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Carenio (Diskussion | Beiträge)
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Die Sonne des Spätnachmittags ließ die Staubflocken im Salon des Palazzo Novo Carnio tanzen. Man hatte die schweren Brokatvorhänge zurückgezogen, um der Praiosscheibe Zugang zu den Räumlichkeiten zu gewähren, damit sie die mitgebrachten Gemälde der geladenen Künstlerin zu voller Geltung brachten. Dimiona della Carenio ließ einen fragenden Blick über die Werke Elenoras da Grifon schweifen. In dramatischen Szenen setzte sie mythologische Themen gekonnt um. Fabelwesen tummelten sich in einer Landschaft, die Phecadien ähnelte, die aber doch nur ein Sinnbild zu sein schien und keiner der bekannten Landschaften glich, die das Oberhaupt der Carenios bereist hatte.  
Die Sonne des Spätnachmittags ließ die Staubflocken im Salon des Palazzo Novo Carnio tanzen. Man hatte die schweren Brokatvorhänge zurückgezogen, um der Praiosscheibe Zugang zu den Räumlichkeiten zu gewähren, damit sie die mitgebrachten Gemälde der geladenen Künstlerin zu voller Geltung brachten. Dimiona della Carenio ließ einen fragenden Blick über die Werke Elenoras da Grifon schweifen. In dramatischen Szenen setzte sie mythologische Themen gekonnt um. Fabelwesen tummelten sich in einer Landschaft, die Phecadien ähnelte, die aber doch nur ein Sinnbild zu sein schien und keiner der bekannten Landschaften glich, die das Oberhaupt der Carenios bereist hatte.  
Das zweite Gemälde zeigte ein Schiff mit geblähten Segeln, das in den von Efferd aufgewühlten Wogen unter einem steingrauen Himmel hin und hergeworfen wurde. Daneben präsentierte Elenora da Grifon ein weiteres Werk, das durch seine mythische Gewalt beeindruckte. Es zeigte eine Szene am Sewakufer, wo sich der Dämons Gurondaii als graugrüne Wolke manifestierte, aus der sich skelettierte Oberschenkelknochen, Arme mit Fingern und Schädel mit verfaulenden Hautfetzen hervorreckten. Schreiende Menschen flüchteten mit vor Entsetzen gezeichneten Gesichtern vor der dämonischen Gewalt.  
Das zweite Gemälde zeigte ein Schiff mit geblähten Segeln, das in den von Efferd aufgewühlten Wogen unter einem steingrauen Himmel hin und hergeworfen wurde. Daneben präsentierte Elenora da Grifon ein weiteres Werk, das durch seine mythische Gewalt beeindruckte. Sie nannte es "graugrüne Wolke über dem Sewak". Es zeigte eine Szene am Sewakufer, wo sich der Dämons Gurondaii als graugrüne Wolke manifestierte, aus der sich skelettierte Oberschenkelknochen, Arme mit Fingern und Schädel mit verfaulenden Hautfetzen hervorreckten. Schreiende Menschen flüchteten mit vor Entsetzen gezeichneten Gesichtern vor der dämonischen Gewalt.  
Mit Händen und Füßen beschrieb Elenora da Grifon mit sich überschlagender, exaltiert hoher Stimme die Bedeutung der zahlreichen Symbole und die versteckte Zahlenmystik in ihren Bildern. Zweifelnd beobachtete Dimiona die Frau, deren rote Haarpracht in dramatisch anmutenden Locken, gleich den von Efferd aufgepeitschten Wellen, von Kämmen und Bändern in Form gehalten, bis über die Schultern hinabwogten und das ausladende Dekolleté umspielten. Das Familienoberhaupt der Carenios wusste, dass ihre Verwandte Tsabella eine glühende Verehrerin und Mäzenin der Künstlerin war, doch dass ausgerechnet ihr nüchterner Bruder die Portraits seines Sohnes und seines Neffen von ihr malen lassen wollte, überraschte sie.  
Mit Händen und Füßen beschrieb Elenora da Grifon mit sich überschlagender, exaltiert hoher Stimme die Bedeutung der zahlreichen Symbole und die versteckte Zahlenmystik in ihren Bildern. Zweifelnd beobachtete Dimiona die Frau, deren rote Haarpracht in dramatisch anmutenden Locken, gleich den von Efferd aufgepeitschten Wellen, von Kämmen und Bändern in Form gehalten, bis über die Schultern hinabwogten und das ausladende Dekolleté umspielten. Das Familienoberhaupt der Carenios wusste, dass ihre Verwandte Tsabella eine glühende Verehrerin und Mäzenin der Künstlerin war, doch dass ausgerechnet ihr nüchterner Bruder die Portraits seines Sohnes und seines Neffen von ihr malen lassen wollte, überraschte sie.