Archiv:Die große Rückkehr des Gestechs (BB 38): Unterschied zwischen den Versionen

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Der zweite Tag, der 16., begann mit einer weiteren Sensation, an der wieder der Unterfelser Tiro beteiligt war: Er hatte die Schwertschwester [[Amene di Salsavûr]] schon am frühen Morgen aufgesucht und ihr berichtet, dass ihm selbst eine der [[Briefspiel:Träume von Salkya|Visionen von Salkya]] zuteil geworden war! Der Segen der Göttin Rondra, so die Schlussfolgerung der Hochgeweihten, müsse dadurch nochmal ganz besonders auf dem laufenden Turnier liegen. Die Stichkämpfe um die letzten vier Plätze in den finalen Forderungen sahen danach weitere denkwürdige Duelle, als etwa die einst verfemte [[Rumina von Cerellion]] die Marchese-Tochter [[Vanossa della Tegalliani]] schlug, von [[Haus della Tegalliani|deren Familie]] sie sich abgespalten hatte. Der heimische Mitfavorit [[Lorian di Salsavûr]], Sieger von [[1032 BF|1032]], setzte sich in spannenden Kämpfen zweimal erst zu Fuß gegen [[Reon Croenar ya Torese|Reon ya Torese]] und [[Barian della Turani]] durch.<br>
Der zweite Tag, der 16., begann mit einer weiteren Sensation, an der wieder der Unterfelser Tiro beteiligt war: Er hatte die Schwertschwester [[Amene di Salsavûr]] schon am frühen Morgen aufgesucht und ihr berichtet, dass ihm selbst eine der [[Briefspiel:Träume von Salkya|Visionen von Salkya]] zuteil geworden war! Der Segen der Göttin Rondra, so die Schlussfolgerung der Hochgeweihten, müsse dadurch nochmal ganz besonders auf dem laufenden Turnier liegen. Die Stichkämpfe um die letzten vier Plätze in den finalen Forderungen sahen danach weitere denkwürdige Duelle, als etwa die einst verfemte [[Rumina von Cerellion]] die Marchese-Tochter [[Vanossa della Tegalliani]] schlug, von [[Haus della Tegalliani|deren Familie]] sie sich abgespalten hatte. Der heimische Mitfavorit [[Lorian di Salsavûr]], Sieger von [[1032 BF|1032]], setzte sich in spannenden Kämpfen zweimal erst zu Fuß gegen [[Reon Croenar ya Torese|Reon ya Torese]] und [[Barian della Turani]] durch.<br>
Als dann endlich die finalen Forderungen anstanden, wählten die als Reizer gelosten ungeschlagenen Streiter des Vortags, Koromar und Dareius, ihre zu Trutzern gelosten Widerparte, Usvina und Torreon, als erste Gegner aus. Eine Rechnung, die für den Streiter [[Gishtan re Kust|Baron Gishtans]] im Sheniloer Ehrenduell nicht aufging, Dareius dafür gegen den furchterregenden Torreon mit der Lanze triumphieren ließ. Allmählich zeichnete sich nun aber auch ab, dass dies am Ende der besondere Tag einer urbasischen Patrizierin werden sollte: [[Yandriga von Urbet]] überraschte durch furiose Schwertgewitter nach jeweils unentschiedenen Lanzengängen die Arivorer Favoriten Nevinia und Adalrik, bevor sie sich im Halbfinale mit Dareius ein Duell bis zur Erschöpfung lieferte – und erneut gewann. Das andere Halbfinale ging ebenfalls in den Fußkampf, in dem sich Lorian Usvina geschlagen geben musste. So kam es schließlich zum Finale, das es am Tag vorher schon gegeben hatte, als Usvina Yandriga noch vom Pferd stieß. Diesmal kehrte sich das Kampfgeschick jedoch um und es war erneut Yandriga, die sich im entscheidenden Kampf mit dem Schwert durchsetzte. So überrascht war selbst das Turnierpublikum von dieser Wendung, dass es den Sieg der Einheimischen erst nach einem mehrere Augenblicke währenden Moment des Staunens bejubelte.<br>
Als dann endlich die finalen Forderungen anstanden, wählten die als Reizer gelosten ungeschlagenen Streiter des Vortags, Koromar und Dareius, ihre zu Trutzern gelosten Widerparte, Usvina und Torreon, als erste Gegner aus. Eine Rechnung, die für den Streiter [[Gishtan re Kust|Baron Gishtans]] im Sheniloer Ehrenduell nicht aufging, Dareius dafür gegen den furchterregenden Torreon mit der Lanze triumphieren ließ. Allmählich zeichnete sich nun aber auch ab, dass dies am Ende der besondere Tag einer urbasischen Patrizierin werden sollte: [[Yandriga von Urbet]] überraschte durch furiose Schwertgewitter nach jeweils unentschiedenen Lanzengängen die Arivorer Favoriten Nevinia und Adalrik, bevor sie sich im Halbfinale mit Dareius ein Duell bis zur Erschöpfung lieferte – und erneut gewann. Das andere Halbfinale ging ebenfalls in den Fußkampf, in dem sich Lorian Usvina geschlagen geben musste. So kam es schließlich zum Finale, das es am Tag vorher schon gegeben hatte, als Usvina Yandriga noch vom Pferd stieß. Diesmal kehrte sich das Kampfgeschick jedoch um und es war erneut Yandriga, die sich im entscheidenden Kampf mit dem Schwert durchsetzte. So überrascht war selbst das Turnierpublikum von dieser Wendung, dass es den Sieg der Einheimischen erst nach einem mehrere Augenblicke währenden Moment des Staunens bejubelte.<br>
Zur Siegerehrung durch den Gonfaloniere, die auch den im Schildstechen so viel erfolgreicheren Tjostteilnehmer [[Gaspard Slin]] aus Efferdas seinen Preis entgegen nehmen sah, hatte sich die Überraschung dann gelegt. Stattdessen wurden die Ereignisse der vergangenen zwei Tage bei manch einem Glas [[Goldfelser Morgenrot]], kräftigender [[Sikrami]] und vielerlei anderen Köstlichkeiten in überwiegend heiterer Runde feierlich gewürdigt. Der eine oder andere auswärtige Ritter nahm gar noch einen [[Poldoron von Urbet-Marvinko|neuen Knappen]] aus Urbasi mit nach Hause.
Zur Siegerehrung durch den Gonfaloniere, die auch den im Schildstechen so viel erfolgreicheren Tjostteilnehmer [[Gaspard Slin]] aus Efferdas seinen Preis entgegen nehmen sah, hatte sich die Überraschung dann gelegt. Stattdessen wurden die Ereignisse der vergangenen zwei Tage bei manch einem Glas [[Goldfelser Morgenrot]], kräftigender [[Sikrami]] und vielerlei anderen Köstlichkeiten in überwiegend heiterer Runde feierlich gewürdigt. Der eine oder andere auswärtige Ritter nahm gar noch einen [[Poldoron von Urbet|neuen Knappen]] aus Urbasi mit nach Hause.


<div align=right>''Armin Bundt, mit Dank an alle Teilnehmer des [[Briefspiel:Großes Gestech von Urbasi 1034 BF|irdisch ausgewürfelten Spektakels]], die Losfeen und besonders den ‘Final-Würfler’ Eike Wendland''</div>
<div align=right>''Armin Bundt, mit Dank an alle Teilnehmer des [[Briefspiel:Großes Gestech von Urbasi 1034 BF|irdisch ausgewürfelten Spektakels]], die Losfeen und besonders den ‘Final-Würfler’ Eike Wendland''</div>


[[Kategorie:Bosparanisches Blatt Nr. 38]]
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