Briefspiel:Die Vistelli-Drillinge: Unterschied zwischen den Versionen
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Er murmelte: „Und wer sind wir in seinem Traum?“<br> | Er murmelte: „Und wer sind wir in seinem Traum?“<br> | ||
Dann ging er hinab. Der Zitronenbaum hatte eine vierte Frucht getragen. Bitter und schön. | Dann ging er hinab. Der Zitronenbaum hatte eine vierte Frucht getragen. Bitter und schön. | ||
===Die Schlacht von Sewamund, Norderkoog, 27. Travia=== | |||
Alle waren sie bereit, [[Rahjane Vistelli|Rahjane]] saß im Sattel, das Rapier an der Seite. Sollte sich der [[Curtan de Gonzalez|Fechtmeister]] bezahlt machen, der vor einigen Jahren an ihr verzweifelt war. Sollten sich all die Reitstunden bezahlt machen, die sie seit ihrer Kindheit auf den Feldern von [[Tribêc]] verbracht hatte. Aber das hier war etwas anderes. Das hier war kein Spiel, kein Freizeitvertreibt, das war die ernste Realität. Wer hier versagte, starb.<br> | |||
An ihrer Seite, heute mehr vertraut denn je, auf seinem Pferd, saß [[Orban Vistelli|Orban]]. Er mochte ihr nie ganz ans Herz gewachsen sein, aber dieser Moment einte sie mehr als vieles andere. Es ging um das, was sie verband, es ging um Sewamunds Zukunft und um ihre Zukunft.<br> | |||
Auch ihre [[Tsaida Tribêc|Mutter]] hatte sich für den Kampf bereit gemacht. Rahjane hätte nie gedacht, sie einmal so erleben zu müssen. Mutter bevorzugte die Armbrust auf der Jagd oder den Bogen, aber das würde ihr nun wenig helfen. Adlige ritten zu Pferd und zu Pferd nutzte man als Person vom Stand das Schwert oder die Lanze, nicht den Bogen. Onkel [[Leomar Tribêc|Leomar]] sah das genauso. Wo war er eigentlich? Ach, da drüben. Er war am Bein verletzt, seit dem Treffen von [[Tovac]]. Insgeheim fragte sich Rahjane, wie Leomar jemals so alt hätte werden können. Er achtete selten auf seine Gesundheit, immer mutig voran, kein Blick zurück, ein Lachen auf den Lippen und früher oder später verletzt. Rondra-Geweihte mussten wohl nicht vorsichtig und bedacht sein.<br> | |||
Und dann war da [[Gerodan Vistelli|Gerodan]]. Man sagte, er sei verheiratet, aber davon erzählte er nicht viel. Generell schien es ihr, als erzähle er nur dann etwas, wenn er einen Plan verfolgte. Und seine Pläne dienten in erster Linie ihm, selten der Familie oder anderen. Kaum zu glauben, dass er aus derselben Familie stammte wie Orban. Oder [[Rondrian Vistelli|Rondrian]]. Der hätte gut mit Leomar verwandt sein können, war es aber nicht. Das Leben als Gardekommandant in [[Shenilo]] musste aufregend sein. [[Lorion IV. Vistelli|Lorion]] hatte Glück, sich in seiner Obhut zu befinden. | |||
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