Costaquila: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Costaquila Stadtplan.jpeg|thumb|350px|right|Plan des Dorfes Costaquila]]
''"Mein teures Weib!'' <br>
''"Mein teures Weib!'' <br>
''Es ist wie an vielen Tagen im vollen Praiosmonde. Die Möwen fliegen einzeln auf dem Gestade umher oder bilden, nach Nahrung suchend, einen Sturm von Geflatter und Geschrei. Die See brandet in ihrem ewigen Gange hinter den Salzfeldern auf die Küste und benetzt sie, wenn die Flut kommt, mit unserem weißen Gold. Der Schlag der Praiosscheibe aber weht, kaum gegattet mit den Seewinden und dem Salzgeruch, so beständig auf meine Terrazza, dass ich mich bald verkältet haben werde. Und so laufe ich ab und an in die Stube hinein, gebe eine Ordinanz oder auch deren zwei, und dann muss ich wieder hinaus zu den Salzarbeitern: Ebbe und Flut schlagen mir hier den Takt meines Daseins. Stets da kommt das Meer und geht das Meer, und kommt und geht und kommt und geht - ja, so ist dann mein Tag.''
''Es ist wie an vielen Tagen im vollen Praiosmonde. Die Möwen fliegen einzeln auf dem Gestade umher oder bilden, nach Nahrung suchend, einen Sturm von Geflatter und Geschrei. Die See brandet in ihrem ewigen Gange hinter den Salzfeldern auf die Küste und benetzt sie, wenn die Flut kommt, mit unserem weißen Gold. Der Schlag der Praiosscheibe aber weht, kaum gegattet mit den Seewinden und dem Salzgeruch, so beständig auf meine Terrazza, dass ich mich bald verkältet haben werde. Und so laufe ich ab und an in die Stube hinein, gebe eine Ordinanz oder auch deren zwei, und dann muss ich wieder hinaus zu den Salzarbeitern: Ebbe und Flut schlagen mir hier den Takt meines Daseins. Stets da kommt das Meer und geht das Meer, und kommt und geht und kommt und geht - ja, so ist dann mein Tag.''