Concitatus Murako Flaviora
Concitatus Murako Flaviora geboren als Murako wie er von seiner Familie bis heute stoisch genannt wird, ist das erste Kind von Tolman und Khorena Flaviora. Er ist Botschafter des Horas im Sultanat Gorien und reisender Gesandter. Als Gesandter fand er sich regelmäßig in den Nordmarken wieder. Lange Reisen bestreitet er bevorzugt auf magischem Wege.
|
Meisterinformationen: Meisterinformationen
| In dieser Funktion beobachtet er für das Horareich nicht nur die politischen und religiösen Umwälzungen im Kalifat, sondern insbesondere auch die Bedrohung aus dem 7. Zeitalter, die unter der Wüste erwacht. Möglicherweise unter den geheimen Passus des Siegelwerk von Sancta Boronia. Aber das ist geheim… |
Er ist ein Anhänger von Hesindes Weisheit und in regelmäßigem Austausch mit seiner Schwester Geronita Flaviora. Mit seinem Aufenthalt in Gorien hat er erste Verbindungen zu tulamidischen Mysterienkulten geknüpft. Ob dies zu seiner Weisheit oder seinem Verderben beiträgt, wird die Zukunft zeigen.
Meisterinformationen: Meisterinformationen
| Er unterstützt seine Schwester bei der Verbreitung ihrer xeldonischen Publikationen und hat selbst einige Spottschriften und Flugblätter verfasst. |
Er legt Wert auf seine Kleidung die weitestgehend innerhalb der Grenzen ist, welche die Bekleidungsvorschrift eines Magiers erlauben – auf dem Kopf die für ihn typische Widderkappe. Seit seiner Reise durch die Khom, greift er gerne dortige Stile auf. Dabei legt er Wert darauf jederzeit als Magier erkannt zu werden.
Kindheit und Ausbildung
Im Alter von 4 Jahren lief er auf der Flucht vor einem Hund eine grade Wand hoch. Der Sturz im Moment der Erkenntnis seiner Position brach ihm zwar ein Bein, doch der darauffolgende Besuch eines Mitglieds des Ordens vom Pentagramm zu Vinsalt war das Familienereignis des Jahres 1013 BF. Im Alter von neun Götterläufen, wurde Murako Eleve am Conventus und Schule der Fremd- und Selbstbewegung durch die Kraft des Geistes zu Belhanka und absolvierte seine Examinatio im Efferd des Jahres 1027 BF. Als Magiernamen wählte er den Namen Concitatus.
Teehausrevolutionär
Das aufregende Jahr 1028 BF verbrachte er in Belhanka. Als begeisterter Anhänger der politischen Umwälzung in dieser Stadt, stach er als überzeugter Teehaus-Revolutionär heraus. Der beglaubigte Höhepunkt seiner Karriere als Aufständischer ist das betrunkene Beleidigen der Feinde von der Stadtmauer herab, zusammen mit einigen Adepti und Studiosi. Früher hat er diese Tage kreativ ausgeschmückt, mittlerweile hat er genug wahre Geschichten zu erzählen, um seine Eitelkeit zu befriedigen. Nachdem sich die politischen Verhältnisse in Belhanka konsolidiert hatten, machten sich sein ausschweifender Lebensstil und die Freude am Boltanspiel bemerkbar, als die Gläubiger endlich Zeit fanden ihre Bücher zu überprüfen. So verbrachte Adeptus Concitatus die nächsten Jahre im Dienste des Ordens vom Pentagramm zu Vinsalt (OPV). Er verschlüsselte und überbrachte Nachrichten für den Orden, der als magischer Botendienst für teures Gold besonders dringliche Nachrichten auf dem ganzen Kontinent in mindestens Windeseile befördert.
Zurück in der Heimat
Ab dem Jahr 1031 BF lebte Adeptus Concitatus Murako Flaviora in einer Pension in Sikramargino und bot dort bei Bedarf den Dienst des OPV an. Dabei genoss er die Freiheit, die ihm eine Gildenzugehörigkeit vor der Familie gibt, hätte Miguel Flaviora ihn doch viel lieber auf der „richtigen Seite des Sikram“ gesehen. Allerdings fehlte dem Oberhaupt der Familie Flaviora ein Verwendungszweck für einen Magier und ohne die Zuwendungen seines Vaters, hätte er wohl bald tief in der Schuld der Familie Silbertaler gestanden, deren Spiel- und Badehaus Belhancaris er noch immer gerne besucht. Am 20. Phex des Jahres 1031 BF erhielt Concitatus eine schriftliche Einladung des Hauses Novacasa, sich doch mal zwecks näheren Kennenlernens im Haus der Aufgehenden Sonne vorzustellen. Gerne und allzu häufig, zum Leidwesen seines Gelfuchses, nahm er diese Einladung an. Im Jahr 1040 BF verschlug es ihn zur Goldenen Lanze von Bomed (YaquirienCon 2017). Zu den aufsehenerregenden Ereignissen trug er nichts bemerkenswertes bei, doch fand er hier Kontakte, die den Grundstein für seinen weiteren Lebensweg legten – insbesondere zum Baron des Yaquirbruchs.
Im Blick des Adlerordens
Im selben Jahr wurde er beim Fest der Freuden in Belhanka (YaquirienCon 2018) vom zweiten Sekretär des Horas in eine Intrige verwickelt, bei der er Teil einer Gruppe unwissender Handlanger des namenlosengeweihten Hochverräters wurde. Obwohl oder vielleicht gerade weil die Gruppe dabei überraschend erfolgreich war, fiel der Blick des Adlerordens auf den Adeptus.
In dessen Auftrag begleitete er 1041 BF die Horasische Gesandtschaft unter Comto Erlan Sirensteen als Boten-Magier zu den Verhandlungen von Mantrash'Mor (AAK 2018). Der Sonder-Auftrag, auf den er mit Signora Savinya Romeroza und einigen mittelreichischen Adligen gesandt wurde, endete auf der Inquisitionsfeste Geyerschrei in Almada fast in einem Skandal. So verschwanden die beiden Horasier doch plötzlich ohne Spur und mit ihnen einige Gefangenen der Heiligen Inquisition der Praioskirche. Überraschenderweise wurde von dieser Seite das Ereignis unter dem Siegel der Nichterwähnung begraben, unter tatkräftiger Mithilfe des Adlerordens. Vermutlich hätte auch die Praioskirche bezüglich einer bestimmten Gefangenen etwas Erklärungsnot gehabt. Allerdings hängt ihm dafür bis heute ein nicht unerhebliches privates Kopfgeld des Barons von Cres an, der Teil der Gruppe war und etwas überrascht und äußerst pikiert zurückgelassen wurde.
In den folgenden Jahren begleitete Concitatus diplomatischer Missionen des Horasreichs, meist mit zusätzlichen geheimen Diensten für den Adlerorden. Die Dependance des OVP in Urbasi war durch seine Reisen von nun an nur noch unregelmäßig besetzt. War er in der Heimat, bildete er sich im örtlichen Hesindetempel fort, genoss den freien Gedankenaustausch in den eher freidenkerischen Zirkeln entlang des Sikrams zwischen Silas und Belhanka und frönte mäßig erfolgreich den Glücksspiel.
Gesandter des Horas
Phex 1044 BF war er erstmals selbst Gesandter und vertrat gemeinsam mit Magistra Allegria Hesinda zu Donnerhall den Horas auf diplomatischer Mission im Mittelreich (AAK 2022). Bis heute zerbrechen sich viele Menschen den Kopf, was ihre Imperiale Majestät dazu inspirierte, zwei Magier nach Elenvina zu senden. Sie überbrachten nicht nur sein Geschenk anlässlich der Eröffnung des dortigen Reichsmuseums, sondern vertraten das Wiedererstandene Horasreich im Anschluss bei einer Disputatio über die Ausrichtung der Heiligen Inquisition der Praioskirche. Ob Erleuchtung oder Irrsinn, das Erfolg sprach für sich. Die Unterstützer der Ausweitung der „Garethischen Inquisition“ auf das Horasreich wurde von der Versammlung mit überwältigender Mehrheit nicht befürwortet. Insgesamt setzten sich auf der Synode unerwartet viele liberale Empfehlungen für den Boten des Lichtes durch.
Rondra 1046 BF begleiteten die Magistra und er den horaskaiserlichen Gesandten zum Reichstag auf die Feste Angroschsgau (NKK 2023). Im Laufe des Reichstags bot der Albenhuser Bund Kaiserin Rohaja ein Drachenei als Ersatz ausgebliebener Zahlungen an. Dem Drängen der Zwerge unter dem anwesenden Bergkönig von Xorlosch auf sofortige Vernichtung, trat Concitatus vehement entgegen. Er forderte, dass sichergestellt werden muss, dass hier kein Verwandter des Horas in Zahlung gegeben würde.
Die Entscheidung wurde vertagt und noch in der Nacht eine Vielzahl adliger Kinder unter den Gästen entführt - auch seine Cousine, Scolarin der Magistra sowie der Prinz der Nordmarken. So schloss sich Concitatus einer Gruppe an, diesem nachzugehen. Dabei kamen sie einer zwergischen Kabale auf die Spur, welche sich gegen die Interessen der Kaiserin richtete und für die Entführung der Kinder verantwortlich war. Die Kinder retteten sich selbst.
Zwischenzeitlich wurde klar, dass das Ei aus dem Gelege einer Kaiserdrachin war und so insistierte die horasische Gesandtschaft gegenüber der Kaiserin und den versammelten Edlen des Raulschen Reiches. Bei den Zwergen war keine Einsicht sichtbar. Die noch laufende Debatte des Reichstags wurde jäh unterbrochen, als eine magische Präsenz der Mutter des Dracheneis im Ritterssaal erschien und all jene welche sich zum Schutz der Kaiserin in den Weg stellten zu Boden warf. Die Drachin als Saba al'Shabra bekannt ist niemand geringeres als die Tochter des Herren von Khômblick und das Ei damit Nichte oder Neffe des Horas. Von den „Brutdieben/Kurzlebigen/am Abgrund stehenden“ verlangte sie die Herausgabe ihres Eis.
Während die Zwerge tobten, gab der Reichskongress dem Ersuchen der Gesandtschaft und der Forderung von Drachin statt, das Ei nicht zu zerstören sondern der Drachin zurückzugeben. Noch bevor entschieden werden konnte, wie mit dem Ei im Detail zu verfahren sei, griff die Drachin Concitatus Arm. Obwohl nur eine magische Erscheinung spürte er die Hitze ihres Leibes und an seinem linken Arm manifestierte sich ein Armreif. Sie befahl ihm das Ei zu ihm in die Wüste Khôm zu bringen. Wenig Vertrauen schien sie in den „Spärenbrecher/Kindshüter/Befehlsgebundenen“ zu haben, denn der Armreif offenbarte sich als Fokus eines mächtigen Zauberzwangs, der stetig an seiner Lebenskraft zehrte, sollte er nicht auf dem Weg zur Ihrem Revier sein – bei Yiyimris inmitten der Wüste Khom.
Diener der Drachin
in Arbeit...
