Wirtschaft Shenilos

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Hier finden sich allgemeine und spezieller Zeittafeln zur (Vor)-Geschichte Shenilos.

Zeitleiste bis in die Jüngere Zeit

Die Einträge geben nicht immer gesicherten Fakten, sondern auch legendenhafte Überlieferungen und kaum bekannte Chronistenforschungen wieder.

Das Bosparanische Reich

  • vor 950 v. BF: Geron der Einhändige findet inmitten des Großen Waldes seine letzte Ruhestätte.
  • 929-927 v. BF: Ulfaro von Pertakis, angeblich ein Kampfgefährte Gerons, ist dessen dritter Nachfolger als Schwert der Schwerter.
  • ca. 950-800 v. BF: Der Bau der großen Städte und der Schiffsbau erfordern viel Holz, der Urwald im Lieblichen Feld lichtet sich in der Zeit der Friedenskaiser. Das mächtiger werdende Kuslik fordert hohe Zölle und das Stapelrecht für alle Waren im Flusshandel. Die Seneb-Horas-Straße von Bethana nach Vinsalt wird gebaut. An einer Rodungsstelle, wo von der Yaquirstraße kommende Reisende gern eine erste Rast einlegen, entsteht auf einer Anhöhe ein befestigter Posten; in weiterer Folge wird ein kleiner Efferd-Schrein für die Pilger nach Bethana errichtet, und eine kleine Ansiedlung beginnt um Befestigung und Schrein zu wachsen. Auch das Grab eines Rondrianers, der heute in Shenilo als Geron der Einhändige identifiziert wird, wird von Pilgern besucht. Mit der Zeit wird die Anlage auf dem Hügel zu einer ummauerten Wegstation ausgebaut, die den Reisenden Obdach, aber auch Schutz bietet. Die Überreste des Drachen, den Geron getötet haben soll, werden auf einem Platz außerhalb der Burg zur Schau gestellt. Die Bewohner betrachten den Kampf als Prüfung Famerlors.
  • ca. 582 v. BF: Brigon der Ertränker errichtet nördlich der Wegstation ein Herrenhaus, begründet den Kult des Charr-Ulthar. Der erstarkende Kult zerstört den Efferd-Schrein und sucht sich bevorzugt Pilger als Opfer aus. Der Handelsverkehr auf der Straße nimmt in weiterer Folge ab, was das Reich auf den Kult aufmerksam macht. Fran-Horas geht persönlich gegen den Kult vor, eine Charr-Uthar-Beschwörung scheitert, Brigon stirbt dabei. Die schlangenartigen Dämonen, die Brigon herbeiruft, gehen fälschlicherweise als Drache in die Legenden der Siedlung ein.
  • Dunkle Zeiten: Mit dem allgemeinen Darniederliegen des Reiches schwindet die Bedeutung der Seneb-Horas-Straße, die von Wegelagerern heimgesucht wird und deren Zustand sich laufend verschlechtert. Irgendwann in dieser Zeit brennen Teile des Dorfes nieder, die Pilgerstation verfällt. Schließlich erobert der Wald sich das Land zurück. Das "Gerons"-Grab gerät in Vergessenheit. Obwohl das Skelett des Drachen längst verschwunden ist, nennen die Bewohner dessen Aufbewahrungsort immer noch Campus Famerlori (woraus später die Piazza Famerlor wird).
  • um 480 v. BF: Dozman-Horas befiehlt die Umhegung des Großen Waldes mit mehreren Festungen, die den Gefahren des Waldes und dorthin geflohenen Kultisten Einhalt gebieten sollen. Er beauftragt Krieger aus Arivor und Cuslicum, die die Kriegsgötter Rondra und Braziraku anbeten, mit der Bemannung der Festen.
  • um 470 v. BF: Der Krieger Rondriacus von Arivor, der sich einen Namen als Bezwinger von insektoiden Monstren gemacht hat, gründet das Kloster Rondrisfels.
  • 466 v. BF: Bei der Schlacht bei Porta Yaquiris treffen Anhänger verschiedener Kriegskulte aufeinander.
  • ca. 102 v. BF: Gandarev (Hofmagier von Silem-Horas) lässt das verfallene Herrenhaus wieder herrichten.
  • 83 v. BF: Gandarev stirbt in Folge einer missglückten Charyptoroth-Beschwörung. Die Bewohner glauben, der Drache sei zurückgekehrt, den Schwarzmagier zu töten. Später vermuten Gelehrte es habe sich um einen Eingriff Daradors gehandelt, der vom Boten des Lichts zur Hilfe gerufen worden sei.

Unter Garether Herrschaft

  • 4 BF: Schlacht auf dem Sichelfeld: Sichelbewehrte Bauern besiegen räuberische Goblins auf den Feldern der Herrschaft Elmantessa. Auf dem Kampfesplatz entsteht später die Ortschaft Falcino.
  • um 5 BF: Der Ritter Solstono erschlägt den Drachen von Solstono.
  • 14 BF: Der Grundstein von Burg Yaquirstein wird gelegt; in dieser Zeit bildet sich ein kleines Dorf. Im Zuge der Bauarbeiten an der Feste Yaquirstein wird eine Ansiedlung für die Arbeiter errichtet, aus der schließlich eine richtige kleine Ortschaft erwächst. Das Dörfchen wird ob seiner Lage Unteryaquirstein genannt. Im Schutz der Festung wird das Reisen wieder sicherer, man beginnt, die Seneb-Horas-Straße instand zu setzen, und so erfreut sich der Gasthof des Dorfes, der „Cenulae“ (bosp. „Zwischenmahlzeiten“) anbietet, bei Reisenden und Einheimischen zugleich bald großer Beliebtheit.
  • ca. 40 BF: Aurelia Lordanen und Drakhard der Geisterschmied versiegeln das Herrenhaus.
  • Zur Zeit der Kusliker Erzherzöge: Die Feste Yaquirstein wird weiter ausgebaut. Handel und Handwerk erstarken wieder und das Dörfchen Unteryaquirstein wächst stetig. Im Umland beginnt man, Wein anzubauen und legt so den Grundstock für den Reichtum der Gegend.
  • 379 BF: Als sich der Einfluss der Praios-Geweihtenschaft über das Land ausdehnt, fällt ihr kritischer Blick auch auf Unteryaquirstein. Um zu verhindern, dass in so unmittelbarer Nähe des Geronsgrabes in der wohlhabenden und zunehmend eigenständigen Region ketzerisches Gedankengut entstehen kann, wird Eregan Heliopher in die Region entsandt. Dieser, ein Custos Lumini mit weit reichenden Befugnissen, geht rasch daran, die Botschaft des Lichtes in die verstockten Herzen der Anwohner zu tragen. Sonnenlegionäre ziehen auf Burg Yaquirstein ein, die ebenso wie der Ort in Sonnenfels umbenannt wird. Um die misstrauischen Bewohner zu besänftigen, nennt man den Vorplatz des Tempels nach Darador, dessen angeblicher Eingriff nicht vergessen ist.
  • 381-422 BF: Der den Einwohnern abgepresste „Gottesdank“ wird zum Bau eines Praios-Tempels verwendet; während die Bevölkerung verarmt, wachsen die Mauern für den Götterfürsten.
  • ca. 418 BF: Der Elementarist Tijenus A’Kheÿa versucht gegen die Herrschaft der Praios-Geweihten vorzugehen, scheitert aber. Er flüchtet sich in das Herrenhaus, stirbt aber schließlich auf dem Scheiterhaufen. Der Sieg über den „namenlosen Schwarzkünstler“ bestätigt die Geweihtenschaft in der Annahme, die Region wäre ein Hort gefährlicher Ketzerei. Zwang und Unterdrückung nehmen zu.
  • 466 BF: Die Vertreibung der Priesterkaiser verhindert auch in Sonnenfels Schlimmeres. Die Bevölkerung, die knapp vor einem blutigen Aufstand gestanden war, wagt es zwar nicht, den Praios-Tempel niederzubrennen, aber die Geweihten werden aus der Stadt gejagt.
  • Herzogtum Kuslik: In der Rohalszeit findet Sonnenfels zu seinem alten Wohlstand zurück und wächst nach Jahrzehnten des Verfalls erstmals wieder. Man ist bestrebt, die Erinnerung an die Schreckensherrschaft der Priesterkaiser zu tilgen und so erscheint es wie ein Wink der Götter, dass beim Roden eines Waldstückes im Jahre 572 BF an der Straße Grundmauern aus alter Zeit entdeckt werden. Grabungen fördern eine verwitterte Steintafel mit der Aufschrift „Cenulae“ zu Tage. Die Arbeiter, denen das bosparanische Wort nichts sagt, stellen die Tafel am Ortsplatz auf; mit garethisierter Endung versehen beginnt sich Cenulo rasch als neuer Ortsname einzubürgern, denn das verhasste „Sonnenfels“ will man so schnell wie möglich vergessen, und „Unteryaquirstein“ war nicht derart schöner, dass man es nicht gern zugunsten dieses „alten Namens“ aufgeben würde. Gegen Ende der Rohalszeit trägt die Vorliebe für die schönen Künste zum Entstehen der Theatertradition des Volkstheaters in Cenulo bei. In bewusster Zuwendung zu den Gaben der Hesinde versucht man, die neue Zeit zu nutzen und die Zwänge und Schatten der Vergangenheit endgültig abzuschütteln. Der Grundstein für den Hesinde-Tempel wird 578 BF gelegt, 6 Jahre später ist der Bau vollendet.
  • Magierkriege: Die Wirren der Magierkriege gehen an dem mittlerweile als Shenilo bekannten Ort nahezu spurlos vorbei. Die Familie Menaris siedelt sich in dieser Zeit in der hesindefreundlichen Stadt an, um den Auseinandersetzungen zwischen den streitenden Gilden zu entkommen.
  • Bis zur Unabhängigkeit: In den folgenden Jahren und Jahrzehnten profitiert die Stadt von der Politik des Hauses Galahan, das die Herzogswürde hält und das Aufblühen des Hesinde-Kultes fördert. Zu Ehren von Hesindes „Gemahl“ wird der Platz um den Tempel der Göttin zur „Piazza Naclador“. Mit der Zeit wird jedoch die Steuerlast, die die Kaiser im fernen Gareth fordern, immer höher, die fruchtbare Provinz wird regelrecht ausgepresst. Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung wächst; die freigeistige Stadt Shenilo wird einer der Nährböden für den Wunsch nach Veränderung.

Die Unabhängigkeit

 
Wappen des Hauses Dorén
  • 744 BF: Burg Yaquirstein wird von Aufständischen erstürmt; Anführer ist eine Ritterin aus dem Hause Dorén. Haus Dorén erwirbt sich Sympathien der Bevölkerung: Als ein Heerhaufen der Garether auf dem Weg nach Pertakis auf Shenilo zuhält verhandelt ein Mitglied der Familie mit den Aufständischen. Die Strafexpedition Juban Galahans wird jedoch nur durch eine magische Beherrschung der aus Shenilo stammenden Asterata Menaris, Hofmagiern des Herzogs verhindert. Die Dorén schaffen mit der Unterstützung der Kaufherren und Ministerialen in Shenilo einen recht sicheren Hafen. Die Häuser Dorén und di Matienna schließen sich Graf Khadan Firdayons Zug nach Bethana an und helfen bei der Eroberung der Stadt. Nach dem Kusliker Frieden wird Haus Dorén offiziell als Signorsgeschlecht von Shenilo eingesetzt.
  • 752 BF: Nach dem Ende des Krieges wird die Domäne Pertakis der neuen Erzherrschaft Arivor zugeschlagen.
  • Herrschaft Dettmar Firdayons: Pertakis erlangt große Bedeutung als Flusshafen; dadurch wächst auch Shenilos Wohlstand.
  • Kusliker Krise: Während der Pertakischen Landherrenhändel (813-825 BF) wird der sheniler Signor Arsego Dorén zum Gransignor von Kusmara Galahans Gnaden. Während er Schlachten gegen die Alborntreuen schlägt, herrscht in Shenilo sein Hofmagus und errichtet die Magokratie Shenilo. Gylduria Menaris, Hohe Lehrmeisterin von Shenilo, unterstellt zudem die Geistlichkeit den Galahanisten. Nach deren Niederlage erleiden die beteiligten Geschlechter und der Hesinde-Kult einen Rückschlag.
  • 880-892 BF: Leondris Dorén residiert als Gransignor von Pertakis nicht in der Landstadt, sondern stattdessen in Shenilo und begründet damit das Autonomiestreben der Hesindestadt. Außerdem begründet er die Stadtgarde von Shenilo.
  • 964 BF: Haus Dorén gibt der Stadt einen eigenen Stadrat der neben dem Signor Einfluss auf die Geschicke Shenilos hat.
  • 999 BF: In der Landreform Königin Amene III. gelangt die Domäne Pertakis unter die Lehenshoheit der Grafen von Yaquiria.

Das neue Horasreich bis zum Krieg der Drachen

Im Folgenden werden Ereignisse der jüngeren Vergangenheit von Shenilo bis zum Krieg der Drachen aufgeführt. Sie sind zeitlich geordnet. Nur thematisch zusammenhängende Ereignisse durchbrechen diese Ordnung und finden sich darunter nach Themen sortiert.

Ereignisse


Themen


Shenilo im Krieg der Drachen

 
Nach Abspaltung von Pertakis wird auch das alte Stadtwappen nicht mehr verwendet


Siehe auch

Die Amtszeiten der ersten Gransignores von Shenilo


  Die Spielerstadt Shenilo  
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Scheinbar im Widerspruch zum Forschrittsglauben vieler hesindetreuer Bürger der Stadt Shenilo steht der noch immer vergleichsweise große Einfluss der Gilden und Zünfte. Während in vielen Städten des Reiches Manufakturen mit den alten Institutionen ringen, blieb Shenilo von solcherlei wenig friedensstiftenden Veränderungen verschont. Auf der anderen Seiten haben die mächtigen Familien der Stadt jedoch längst die einzelnen Zünfte an Einfluss überholt, sodass einige Gilden gar völlig von den Patriziern beherrscht werden und nur noch nominell (und de iure) bestehen.
Während das Umland der Stadt vor allem einfache Rohstoffe und landwirtschaftliche Produkte hervorbringt, finden sich in der Stadt selbst überdurchschnittlich viele Edelhandwerker. Auch eine Manufaktur entstand gegen den Widerstand vieler kleiner Gewerbebetriebe am Stadtrand.

Bedeutende Handelswaren der Ponterra

Die natürlichen Ressourcen der Ponterra, von deren Handel auch Shenilo profitiert, bestehen hauptsächlich in den reichen Holzbeständen des Arinkelwaldes und aus den kleineren Wäldern des Landstrichs - etwa die gefragter werdenden Walnussbäume der Auwälder - sowie im Abbau des Chetaner Ockers aus den Ockerfelsen. In der Landwirtschaft dominieren der auch überregional bedeutende Weinanbau (repräsentiert fast exklusiv von der Weinhandlung Yaquiria Shenilo), der Anbau vornehmlich von Weizen sowie von Raps südlich des Yaquir. Dort ragt zudem die Viehwirtschaft heraus. Natürlich sind auch die Früchte des Yaquir, allen voran alle Sorten von Flussfischen, aber auch die zu Klinkern weiterverarbeitete Tonerde bei Chetan und Balthar sowie das begehrte Yaquirschilf zu nennen. Über den reinen An- und Abbau bzw. die Zucht der entsprechenden Handelswaren hat sich das städtische Handwerk auf die Weiterverarbeitung spezialisiert, so wird Rapsöl und Färbemittel hergestellt, Schafs- und Rindfleisch vertrieben und Lederwaren gegerbt und geschneidert und Schafswolle geschoren.
Auch in der Edeltierzucht hat man sich einen Namen gemacht, so werden in Rahjensgart Pferde, in Solstono Falken und in Shenilo sogar Shenilesen gezüchtet. Zudem wird auch Kulinarisches gebacken, wie der Shenilesen-Lebkuchen oder allerlei Mohnsüßspeisen. Auch die Verehrung der beiden wichtigsten Gottheiten der Stadt, Rondra und Hesinde, haben ihren Niederschlag im örtlichen Handwerk erfahren: Der Beförderung der Pilgerfahrt bzw. der wirtschaftlichen "Nutzbarmachung" dient der ausgedehnte Devotionalienhandel, die lange Tradition der Gelehrsamkeit findet ihre Entsprechung in der Herstellung und Vervielfältigung von ein- und mehrblättrigen Druckwerken, aber auch in der aufwändigen Buchmalerei und Buchcopie. Schließlich ist auch die ursprünglich in Côntris beheimatete Glas- und Linsenproduktion zu nennen, die durch die ungewöhnliche Herstellung von Spiegeln ergänzt wird.

Geldhäuser

Gilden

Alle Handwerker der Stadt müssen in Gilden organisiert sein, um auf diesem Wege die Verteidigung der Stadt zu gewährleisten. Den Gilden obliegt nämlich die Pflicht im Kriegsfalle die Bürgerwehr aufzustellen und je einen bestimmten Mauerabschnitt zu bemannen. Diese "Neuerung" wurde 1017 BF auf Vorschlag Rondrian Vistellis eingeführt. In Friedenszeiten ist es ihre Pflicht die Handwerker rudimentär im Waffengang zu schulen. Eine Gilde besteht immer aus wenigstens drei Meistern, von denen einer ihr als Gildenmeister vorsteht. Er wird innerhalb der Gilde gewählt. Jedes Mitglied der Gilde – sei es Meister oder Geselle - muss Bürger der Stadt Shenilo sein.
Die einflussreichen Kaufleute sind von dieser Gildenpflicht ebenso befreit wie Priester, Magier und viele andere. Den unehrlichen Berufen hingegen ist eine Gilde verwehrt.

Es gibt in Shenilo die folgenden Gilden, welche teilweise in der jüngeren Geschichte aber stark an Einfluss verloren haben und nur noch nominell existieren. Deren Leitung wurde zumeist von einer einflussreichen Familie oder Gruppierung übernommen. Auch die Sheniler Spielkartenmanufactur gehört nur nominell der Parinorszunft an. Anders als im Lieblichen Feld sonst üblich konnten einige Gilden hingegen ihre Macht erhalten.
Der Einfluss bezieht sich auf die Stadt Shenilo, das Vermögen ist natürlich überregional zu verstehen.

Riesenzunft

Zunftmeister: Dalek ya Radell
Gewerbe: Maurer, Steinmetze, Maler, Schreiner, Töpfer, Kannengießer, Zimmerer, Tischler, Baumeister
Einfluss: ansehnlich
Vermögen: ansehnlich
Die Riesenzunft ist benannt nach ihrem Zunfttreff, der Schenke Zum Riesen.

Die "Riesen", wie sich die Mitglieder der Zunft gerne scherzhaft nennen, sieht man manches Mal entlang der nordwestlichen Mauern patroullieren. Die Zunftmeister nehmen die Bürgerpflicht sehr ernst, denn diesen Teil der Stadtmauern müssen sie im Kriegsfalle verteidigen.


 
Emblem der Webergilde

Webergilde

Gildenmeister: Ursina Ovenur
Gewerbe: Schneider, Tucher, Gerber, Schuhmacher, Hut- und Putzmacher, Sattler
Einfluss: ansehnlich
Vermögen: hinlänglich

Im Falle eines Krieges ist es Pflicht der Webergilde, das Westtor Shenilos zu halten. In Friedenszeiten ist es ihre Aufgabe, alle ihre Mitglieder auf diesen Ernstfall vorzubereiten.


 
Emblem der Stutenzunft

Stutenzunft

Zunftmeister: Coruno Equola
Gewerbe: Kunst- und Edelhandwerker, Instrumentenbauer, Bildhauer, Maler und andere Künstler
Einfluss: ansehnlich
Vermögen: hinlänglich
Die Stutenzunft ist nach der als Zunftstube dienenden 'Geflügelten Stute' (Name des mit Pegasus-Hausmarke versehenen Hauses der Familie Equola) benannt.

Im Verteidigungsfall der Stadt obliegt es der Stutenzunft, ihre Mannen zur Sicherung des Pertak'schen Tores bereitzustellen.
Anmerkung: Schauspieler und Musikanten sind selten ortsfest, sondern ziehen mit ihrer Kunst von Stadt zu Stadt. Deshalb sind sie in der Regel nicht zünftig - so auch in Shenilo nicht. Die Anliegen von Barden, Mimen und Arbeitern des Theaters werden aber dennoch am ehesten von Stutenzunft wahrgenommen.


 
Emblem der Innung der Rebleute

Innung der Rebleute

Gildenmeister: Daryl Brahl
Gewerbe: Winzer, Schröter, Küfer, Wagner, Weinhändler
Einfluss: groß
Vermögen: groß

In der Innung der Rebleute sind von alters her alle Schröter, Küfer, Wagner, Weinhändler, Kelterer und diejenigen Winzer vertreten, die sich als Ackerbürger in der Stadt Shenilo niedergelassen haben. Viele landständige Winzer des Umlands waren nicht vertreten, wenngleich sie natürlich mit den Handwerkern der Stadt in einem engen Verhältnis standen. Der resultierenden und immer wieder hervortretenden Uneinigkeit wurde erst im Jahre 996 BF mit der Gründung der Weinhandlung Yaquiria Shenilo ein Ende gesetzt.

Heute ist die Innung der Rebleute faktisch in der Hand der WYS und damit ihrer wichtigsten Familien, der Thergourian, ya Côntris, Adratiello, Landois und vor allem der Familie Brahl. Da das jeweilige Oberhaupt letzterer Familie auch die WYS anführt, stellte sie in den letzten Jahrzehnten auch den Gildenmeister. Aber auch unabhängige Küfer oder Winzerfamilien wie die di Asuriol können sich dem Gildenrecht nicht entziehen.

Zu den städtischen Aufgaben der Innung zählt unter anderem die Entrichtung der Steuern für ihre Lehrlinge, Gesellen und Meister und deren Familien, sowie im Kriegsfalle die Bemannung des südlichen Abschnittes der westlichen Mauern.


 
Emblem der Parinorszunft

Parinorszunft

Zunftmeister: Dana Sandfort
Gewerbe: Apotheker, Bader, Barbiere, Medici, Wundärzte, Glaser, Optiker, Buchbinder und -drucker, Parfümeure, Uhrmacher
Einfluss: ansehnlich
Vermögen: ansehnlich
Die Parinorszunft ist nach dem Fresko des Hl. Parinors am Gildenhaus benannt. Ihren Ursprung führt die Zunft auf die Priesterkaiserzeit zurück. Der Legende nach sollen ein Bader, ein Alchimist und ein Buchbinder damals auf Befehl des Custos Lumini Daradan Heliopher, Sohn des ersten ponterranischen Praioten Eregan Heliopher, zu Tode geprügelt worden sein. Die Drei hatten zuvor versucht gegen eine durch Unterernährung und mangelnder Hygiene ausgelöste Krankheitswelle durch Aufklärung der Menschen in Alchimie und Heilkunst vorzugehen und wurden ob "ketzerischer Gedanken und Anmaßung" zum Tode verurteilt. Nach dem Ende der Priesterkaiserherrschaft über die Stadt machten sich die Angehörigen und Berufskollegen der Getöteten daran, ihr Erbe hochzuhalten und schlossen sich zusammen. Das während der Rohalszeit errichtete Gildenhaus im Stadtteil Studiora wurde mit dem Fresko Parinors versehen um den Kampf der Heilkunst und Spagyrik gegen einen unüberwindlich scheinenden Feind zu betonen.
Das Andenken der Drei wird noch heute in der Zunft hochgehalten und es sind fast immer angebliche Nachkommen der Getöteten, die die Führung der Zunft übernehmen. Darüberhinaus ist die Zunft eine der stärksten Säulen der Hesinde-Kirche in der Stadt, im Gildenhaus findet sich sogar ein kleiner Schrein, in dem die Zunftstatuten aufbewahrt werden. Die Gesellentrinkstube befindet sich in der Taverne Am Zweiflinger Tor.

Zu den städtischen Aufgaben zählt die Verteidigung der östlichen Mauern gegen jedweden Feind Shenilos.


 
Emblem der Knochenhauergilde

Knochenhauergilde

Zunftmeister: Dorio Cordur
Gewerbe: Fleischer, Krämer, Schildwirte, Mäkler
Einfluss: groß
Vermögen: ansehnlich
Die vermutlich älteste Gilde der Stadt Shenilo ist die 'Gilde der Kramer und Knochenhauer', zumeist einfach Knochenhauergilde genannt. Wie der Name vermuten lässt, waren geschichtlich die Fleischer beherrschender Handwerkszweig der Gilde. Es folgte die Einordnung der nur kurze Zeit existierenden Gilde der Schildwirte durch die herrschaftliche Verwaltung bzw. den Stadtrat. Mit deren Aufschwung infolge der zunehmenden Bedeutung Shenilos als Pilgerstadt kam es in der Gildenführung jedoch zu einem Umschwung auf die Wirte der Herbergen und Tavernen.

Daher stellt auch die altehrwürdige Familie Cordur seit Jahrzehnten den Gildenmeister. Aber auch die Familie Wankara weiß dank der Unterstützung der Krämer hier einigen Einfluss geltend zu machen, wenn sie dies möchte.

In Friedenszeiten ist die Gilde für die Ausbildung ihrer Handwerker im Waffengang zuständig, damit diese im Falle eines Krieges die Mauern südlich des Geronsviertels verteidigen können. Darüber hinaus ist sie für die Einhaltung des Gildenrechts zuständig.


 
Emblem der Bäckerzunft

Bäckerzunft

Zunftmeister: Ascania Calleano
Gewerbe: Bäcker, Müller
Einfluss: groß
Vermögen: groß

Die Zunft der Bäcker und Müller in Shenilo überprüft die Einhaltung der Bäckerordnung. Dazu gehört die Größe und der Preis der angebotenen Brote, aber auch die Qualität des verwendeten Mehls. Sie führt auch bei Missachtung der Ordnung die Strafen aus und wird dabei sehr genau von der Bevölkerung Shenilos überwacht. Die Strafen reichen von Stock- und Peitschenschlägen bis zum Ertränken im Stausee.
Im Kriegsfall ist die Gilde, angeführt von ihrem Gildenmeister, zuständig für die Bemannung der Mauern am Nordtor.
Ehemals war die Zunft fest in der Hand der Familie Wankara, doch die konkurrierende Familie Tuachall hat diese längst an Einfluss überholt. Dennoch gelang es den Tuachalls zuletzt nicht, einen Gildenmeister aus der eigenen Klientel zu bestimmen.


Schmiedemeister

Den Schmiedemeistern der Stadt obliegt seit jeher das Recht sich ihre Zunftzugehörigkeit auszusuchen. Wie sie zu diesem Privileg kamen, ist nur noch wenigen bekannt. In den Stadtarchiven ist aber niedergelegt worden, dass zur Zeiten, als Shenilo noch Teil der Erzherrschaft Arivor war, eine entsprechende Petition durch die arivorer Schmiede durchgesetzt werden konnte.

  Die Spielerstadt Shenilo  
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