Signorie Sewadâl

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Die Signorie Sewadâl ist ein historisches Lehen des Horasreichs. Heute gilt sie als aufgelöst und lebt in Form einer oder mehrerer Herrschaften weiter. Die Beschreibung bezieht sich politisch daher auf die Zeit vor dem Krieg der Drachen.


Die Erbfolge der Signorie Sewadâl war lange Jahre ungeklärt. Neben einer entfernten Nichte der letzten Signora von Sewadâl erhob insbesondere der Signor von Nupercanti Ansprüche, die dieser schließlich mit Gewalt und mit Rückendeckung des Hauses Veliris durchsetzte. Erst im Verlauf der jüngsten Sewamunder Fehde wurde die Signorie durch die Truppen der Familien von Streitebeck, Torrem und Piastinza befreit. Nach dem endgültigen Sieg über den Nupercanti fiel die Signorie Sewadâl im Zuge der Güterteilung zwischen den verbündeten Familien schließlich an Irion von Streitebeck. In Folge der schweren Kämpfe in der Signorie und der Heimsuchung durch einen Dämon in früheren Jahren liegen Ackerbau und Handel in Sewadâl allerdings derzeit darnieder. Viele Bauern flüchteten vor den Kämpfen nach Sewamund oder Veliris und kehrten auch später nicht auf ihre Scholle zurück.

Die Signorie Sewadâl (rot) in der Baronie Sewamund (grau) und im Herzogtum Grangor
Die Signorie Sewadâl für den eiligen Leser
Herrschaft: Signor Irion von Streitebeck
Einwohner: 1500
Ortschaften: Sewadâl (300 Einw.), Norderau (250 Einw.), Rondlik (200 Einw.)
Landschaft: Phecadien
Gewässer: Sewak
Verkehrswege: Dämonenstieg entlang dem Sewak
Sonstiges:

Vor kurzem trat jedoch eine Wende zum Besseren ein, als sich die Söldnereinheit Luntfelds Cavallieri auf dem bei Rondlik liegenden Gut Sewablick niedergelassen hat. Die sesshaften Angehörigen der Söldner sorgen seit 1035 BF sowohl als Produzenten wie auch als Konsumenten von Lebensmitteln und Handwerksgütern für einen wirtschaftlichen Wiederaufschwung im ganzen Sewaktal, was nicht zuletzt den streitebeck'schen Verwalter der Lande erfreut.