Halman wuchs auf, als seine Mutter Obra mit ihrem Bruder Potros zerstritten war. Dennoch lebte er in dem Haus seines Onkels, um die Sheniloer Akademie zu besuchen. Anstatt, wie in der Familie üblich, nur buchhalterische Fähigkeiten zu erlernen, besuchte er die Veranstaltungen über Kunst und Malerei.

Nach seinem Studium stellte er sich nicht in den Dienst seiner Familie, sondern begann, in einem Skriptorium zu arbeiten. Bis heute hat er sich einen guten Ruf als Miniaturenmaler erarbeitet.

Im Jahre 1046 BF lernte er bei einem Treffen des Herdfeuer-Bund, wo er kurzfristig Beisitzer seiner Familie war, die Travia-Geweihte Viana d'Antara aus Efferdas kennen. Mit seinem warmherzigen Charme und dem Verhalten eines altmodischen Kavaliers umwarb er die Efferdasi mehrere Monate und schließlich heirateten Halman und Viana unter Anwesenheit beider Familien sowie mehrerer Freunde in Shenilo. Dabei waren ebenfalls Gäste aus den Reihen des Herdfeuer-Bundes anwesend. Kurz nach der Hochzeit zog Halman Tuachall zu seiner Frau nach Efferdas und konnte deren Bruder Phelizzio d'Antara überreden, ihm einen kleinen Schuppen auf dem Werftgelände der Familie zu überlassen, in dem er sich seiner Leidenschaft der Miniturenmalerei nun voll und ganz hingibt. Neuerdings übt er sich in Buchmalerei und hat bereits einige Kleinaufträge von Gläubigen verschiedener Kirchen erhalten