Kuslik

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Die Stadt Kuslik wird in Reich des Horas, Seite 134-143 beschrieben.
Kuslik
Krone
Stadtwappen
Stadt Kuslik
Horasreich
Stadtwappen
Lage der Stadt im Horasreich

Wappen: silberne Tuchschere mit drei goldenen Nadeln auf Grün
Frühere Namen: Cuslicum (in bosparanischer Zeit)
Region: Yaquirien (Kernlande)
Einwohner: um 40000
Tempel: Hesinde, Praios, Efferd, Phex, Travia, Rondra, Tsa, Peraine, Rahja in der Stadt, Boron außerhalb, viele Schreine von Heiligen, Halbgöttern und Alveraniaren
Schutzheilige: Hl. Gylduria, Hl. Cereborn, Hl. Canyzeth, Hl. Argelion (vor allem Oberstadt), Hl. Maralita (Unterstadt), Hl. Romin, Dozman- und Brigon-Horas
Status: Metropole im Großfürstentum Kuslik
Herrschaft: der Kaiser als Großfürst von Kuslik, de facto regiert der Rat der Geronten mit vielen Freiheiten
Garnisonen: 3 Kompanien Stadtgarde ('Rotschweife'), 2 Kompanien Schultheiße ('Silberer'), 5 Kompanien Vogteigarde ('Blauröcke'), Hauptquartier der Schwarzen Säbel, stets 300 Matrosen und Seekrieger der Kusliker Flotte
Wehranlagen: Alte Burg (im Stadtkern), Alveranidenburg (Sitz des Landvogts, auf der Yaquirinsel Morrisca)
Weg & Steg: Yaquir-, Silem-Horas- und Rondrastraße; Yaquir, Meer der Sieben Winde
Wichtige Gewerbe: Warenumschlag zwischen Binnenland und Küste, Güldenlandhandel, Leineweberei (Kusliker Feinleinen), Papiermühlen, Druckerei, See- und Flussfischerei
Schulen: Halle der Metamorphosen, Halle der Antimagie, Institut der Arkanen Analysen, Hohe Akademie der Weltlichen Gerichtsbarkeit, zwei Horasschulen
Besonderheiten: Hallen der Weisheit, Zentrum des Güldenlandhandels, einst Hochburg des Hauses Galahan

Alle Städte · Calendarium · Großfürstentum Kuslik

Kuslik an der Yaquirmündung ist die größte Hafenstadt am Meer der Sieben Winde, aber mehr noch als Stätte der Gelehrsamkeit berühmt. Um die Hallen der Weisheit, den Haupttempel der Hesinde, haben sich allein drei Magierakademien – mehr als in jeder anderen Stadt Aventuriens – angesiedelt. Nach Bosparans Fall erkoren die Garether die Metropole gar zur Hauptstadt des Lieblichen Feldes. Diesen Status hat Kuslik nach dem Unabhängigkeitskrieg jedoch ans heute auch wieder größere Vinsalt verloren. Obwohl es seit dem Thronfolgekrieg zur Hausmacht der Krone gehört, genießt die Stadt unter ihrem traditionsreichen Patriziat de facto große politische Freizügigkeit.

Aventurische Quelle

»Keine Stadt im Lieblichen Feld wird mehr geliebt und gehasst als Kuslik. Für die einen ist sie der Pfuhl allen Übels, für die anderen der Hort aller Weisheit. Und tatsächlich verbinden sich hier in der zweitgrößten Stadt des Landes die verschiedensten Eigenschaften schon in der langen Geschichte der Stadt. Unter dem Namen Cuslicum soll die Stadt noch vom Heiligen Horas höchstselbst gegründet worden sein und zählt damit zu den ältesten Städten des Kontinents. Zwar blieb die Hafenstadt stets im Schatten der Tausendtürmigen Metropole Bosparan, am Yaquirbogen, doch profitierte Kuslik als größter See- und Flusshafen des Reiches auch von der Anziehungskraft der strahlenden Hauptstadt. Bis heute hat sich daran nicht viel verändert, auch wenn aus Bosparan längst Vinsalt wurde, und sich beide Städte in Größe und Macht beinahe ebenbürtig gegenüberstehen.

Doch während in Vinsalt die Staatskunst zu Hause ist, so sind es in Kuslik Handel und Wandel. Keine Stadt des Lieblichen Feldes, selbst Vinsalt nicht, kann auf eine derartig bewegte Geschichte zurückblicken. Im Schatten Bosparans und beeinflusst durch Seefahrer aus aller Herren Länder bildeten sich in Kuslik zahlreiche Sekten und Geheimlehren, von denen der Kult der H’Szinth die bekannteste ist. Geprägt von dieser Glaubenslehre stiegen die Kusliker Kaiser zu Macht und Weisheit empor und bescherten der Stadt und dem Land eine neue Hochkultur. Doch der jähe Aufstieg sollte mit Hela-Horas jäh enden und das Reich ins Chaos stürzen. Als Bosparan unter Trümmern verschüttet wurde, verging in Kuslik mit dem Brand der großen Hesinde-Bibliothek das Wissen der Menschheit im Feuer der Eroberer. Über viele Jahre lagen alle Städte des Lieblichen Feldes in Agonie und das Leben kehrte nur sehr langsam in die Trümmer des Reiches zurück. Doch während Bosparan weiterhin unter Schutt und Asche verharrte, wählten die Garether Kaiser Kuslik als neue Hauptstadt des Lieblichen Feldes aus und mit Erzherzog Hardo residierte ein Bruder des Kaisers in der Stadt. Um die alte Burg, die als einzige den Sturm der Garether zumindest teilweise überstanden hatte, begann Kuslik erneut zu wachsen. Zunächst siedelten sich die Bürger unterhalb der Burg zum Hafen hin an.«

»Von der Grothe bis zum Chabab - Die Städte des Lieblichen Feldes unter dem Schein der Praios-Sonne«, Praios-Tempel zu Vinsalt, 1024 BF

Stadtteile

 
Kuslik mit Rigalento im Osten

In der Oberstadt

  • Alte Burg, einst Zwingfeste und Residenz der Kusliker Erzherzöge, heute Sitz der städtischen Verwaltung
  • Brigonis östlich davon, erstreckt sich um die Hallen der Weisheit, das Viertel der Gelehrten
  • Am Palast, um den ehemaligen Fürstenpalast der Galahans entstanden, der heute kaiserlicher Besitz ist, noble Adresse
  • Ayreth, das Villenviertel im Nordwesten der Oberstadt, mit dem Großen Markt

In der Unterstadt

  • Aldtenküslich, Heimat der einfachen Handwerker und Krämer
  • Romunshaven im Südwesten, ältestes Hafenviertel Kusliks, mit der Garnison der Schwarzen Säbel
  • Curonia, mit den Kontoren der bedeutendsten Händler, der Werft und Hafenmeisterei
  • Yaragor, das Matrosenviertel im Südosten

Sonstige

Adelsfamilien

Die Kusliker Notabeln

  Familie Bramstetter, Güldenlandfahrer
  Familie ya Cerrano, neureiche Geldverleiher
  Familie ya Dergamon, Amtsadlige mit Ledermonopol
  Familie ter Gruchen, berüchtigte Reeder und Fernhändler
  Haus Harderin, eigentlich hochadlige Grafen von Harderin, Herren Rigalentos
  Familie Hussbekker, Tuchhändler
  Haus ya Lionessa, altadlige Amtsleute

  Familie Pechstein, Familie des amtierenden Gerontokraten Efferdan
  Familie Pekkarin, Papiermacher, aus Havena zugewandert
  Familie Reshmin, Rahja-Geweihtendynastie
  Familie Ross, Besitzer der Karossenmanufaktur
  Familie Thirindar, Gelehrtendynastie
  Familie ya Tiorakis, Händler auf den Karawanenrouten durch die Khôm
  Familie Weyringer, Massengüterhändler, mit vielen Erben

Weitere Adelsfamilien

  Haus della Gribaldi, die Familie des Landvogts Thûan
  Haus Dossarando, Landadlige aus dem nahen Umland
  Familie Serpolet, Händler mit guten Kontakten zu den Draconitern

  Haus Schelf, weitverzweigtes Geschlecht aus Schelf im Norden
  Haus ya Menario, Familie der Borbaradianerin Mirona

Gasthäuser

  • Hotel „Zum Springenden Delphin“ (Q10/P10/S24)
  • Herberge „Zum wilden Stier“ (Q5/P5/S8)
  • Taverne „Angroschs Anker“ (Q4/P5/S6)
  • Taverne „Zum Rabenschnabel“ (Q4/P5/S5)
  • Schankstube „Neue Wacht“ (Q5/P4/S2)
  • Schankstube „Offenes Tor“ (Q6/P6/S4)
  • Taverne und Weinstube „Die Quelle“ (Q7/P7/S3)
  • Kneipe „Ferdorker Magister“ (Q5/P5/S2)
  • Schänke „Beleman“ (Q4/P4/S3)
  • Schänke „Hohe Trutz“ (Q4/P4)
  • „Xiechops Taverne“ (Q6/P4/S3)
  • Taverne „Zum tanzenden Bär“ (Q4/P4/S4)
  • Schänke „Erzherzog Romun“ (Q4/P6)
  • Taverne „Kieloben“ (Q4/P4)
  • Taverne „Zum roten Meerdrachen“ (Q4/P6)
  • Schänke „Zum edlen Kavalier“ (Q2/P3)
  • Dorfschänke „Meerschaum“ (Q3/P3)
  • Bordell „Schwarzes Einhorn“ (Q8/P10/S8)

Sonstiges

Siehe auch

Quellen