Briefspiel:Im Auge des Chaos/Aphestadil: Unterschied zwischen den Versionen

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|Oberseite={{Efferdasklein}} [[Briefspiel in Efferdas]] {{Efferdasklein}}
==2. Namenloser – Aphestadil==
|Av. Datum=30. Rahja [[1044 BF]]
|Schauplatz=Rund um [[Letran]]
|Ird. Datum=August 2023
|Protagonisten=[[Tarquinio della Pena]], [[Gilia de Falcona]]
|Autoren=[[Bild:Haus_della_Pena_jH.png‎|12px]] [[Benutzer:Horasio|Horasio]]
|Zyklus=[[Briefspiel:Im Auge des Chaos/Übersicht|Übersicht]] · [[Briefspiel:Im Auge des Chaos/Ein Zug über Letrans Felder|Ein Zug über Letrans Felder]] · [[Briefspiel:Im Auge des Chaos/Widerstand ist zwecklos|Widerstand ist zwecklos]] · [[Briefspiel:Im Auge des Chaos/Isyahadin|Isyahadin]] · [[Briefspiel:Im Auge des Chaos/Im Rahjatempel|Im Rahjatempel]] · [[Briefspiel:Im Auge des Chaos/Kein Feuer der Leidenschaft|Kein Feuer der Leidenschaft]] · [[Briefspiel:Im Auge des Chaos/Aphestadil|Aphestadil]] · [[Briefspiel:Im Auge des Chaos/Rahastes|Rahastes]] · [[Briefspiel:Im Auge des Chaos/Madaraestra|Madaraestra]] · [[Briefspiel:Im Auge des Chaos/Shihayazad|Shihayazad]] · [[Briefspiel:Im Auge des Chaos/Senatswahl 1045 BF|Senatswahl 1045 BF]]}}</onlyinclude>
 
 
=2. Namenloser – Aphestadil=


===Aphestadil===
===Aphestadil===
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“Herrin… es ist… eine Nachricht…” “Bring sie hoch” ertönte es von oben. “Muss ich?...” “Lass die Albernheiten, Conceluela. Du tust ja, als würde es da unten spuken!”  
“Herrin… es ist… eine Nachricht…” “Bring sie hoch” ertönte es von oben. “Muss ich?...” “Lass die Albernheiten, Conceluela. Du tust ja, als würde es da unten spuken!”  
Die Zofe hob mit Zeigefinger und Daumen vorsichtig die Hand auf und lief damit, sie möglichst weit von ihrem Körper haltend und einem “iiiiiiih” auf den Lippen nach oben. <br>
Die Zofe hob mit Zeigefinger und Daumen vorsichtig die Hand auf und lief damit, sie möglichst weit von ihrem Körper haltend und einem “iiiiiiih” auf den Lippen nach oben. <br>
Kurze Zeit später erreichte auch [[Dartan di Camaro|Dartan]] wieder die heimische Villa, nachdem er in der Stadt herumschlich und versuchte, den aktuellen Stand in Erfahrung zu bringen. Philippa kam ihm aufgelöst entgegen gerannt und wirkte, als sei sie schon zuvor mehrfach in Tränen ausgebrochen. Aber auch [[Esteban di Camaro|Estebans]] zweitältester Sohn rang nach der erhaltenen Nachricht nach Fassung. “Gut… jetzt wird es persönlich. Den Rahjatempel an den namenlosen Tagen nieder zu brennen ist an Gotteslästerung nicht zu überbieten.” “Was sollen wir denn nur tun?” wimmerte Phelippa.  “Nun, ich werde mich umgehend zu diesem Treffpunkt am Wassersturz begeben, der in der Nachricht angegeben ist. Vielleicht lässt sich da ja ein wenig mehr erfahren. Und du, geh zu unserem Neffen in den Efferdtempel. Vielleicht lässt ja wenigstens diese Nachricht ihn aus seiner Lethargie erwachen. Das muss ihn einfach berühren.” “Ich… soll da raus? Ich habe eben schon einen Dämon ins Auge sehen müssen!” klagte Phelippa und erntete einen wütenden Blick ihrer Zofe. “[[Vigo di Camaro|Vigo]] ist ja schon da und hier gehen uns sonst gleich die Bewohner aus.” blieb Dartan streng. “Also los jetzt!” “Conceluela, Schätzchen…?” wandte sich Phelippa an ihre Zofe, welche diese aber - ahnend, was wohl kommen würde - mit einem “Du kannst mich mal!” entgegnete. Vor Schreck vergaß die Camaro-Tochter einen kurzen Moment ängstlich zu tun. Dann erkannte sie, dass sich diese Aufgabe wohl wirklich nicht delegieren ließ. “Na gut… wie ihr wollt…”
Kurze Zeit später erreichte auch [[Dartan di Camaro|Dartan]] wieder die heimische Villa, nachdem er in der Stadt herumschlich und versuchte, den aktuellen Stand in Erfahrung zu bringen. Philippa kam ihm aufgelöst entgegen gerannt und wirkte, als sei sie schon zuvor mehrfach in Tränen ausgebrochen. Aber auch [[Esteban di Camaro|Estebans]] zweitältester Sohn rang nach der erhaltenen Nachricht nach Fassung. “Gut… jetzt wird es persönlich. Den Rahjatempel an den namenlosen Tagen nieder zu brennen ist an Gotteslästerung nicht zu überbieten.” “Was sollen wir denn nur tun?” wimmerte Phelippa.  “Nun, ich werde mich umgehend zu diesem Treffpunkt am Wassersturz begeben, der in der Nachricht angegeben ist. Vielleicht lässt sich da ja ein wenig mehr erfahren. Und du, geh zu unserem Neffen in den Efferdtempel. Vielleicht lässt ja wenigstens diese Nachricht ihn aus seiner Lethargie erwachen. Das muss ihn einfach berühren.” “Ich… soll da raus? Ich habe eben schon einen Dämon ins Auge sehen müssen!” klagte Phelippa und erntete einen wütenden Blick ihrer Zofe. “[[Vigo di Camaro|Vigo]] ist ja schon da und hier gehen uns sonst gleich die Bewohner aus.” blieb Dartan streng. “Also los jetzt!” “Conceluela, Schätzchen…?” wandte sich Phelippa an ihre Zofe, welche diese aber - ahnend, was wohl kommen würde - mit einem “Du kannst mich mal!” entgegnete. Vor Schreck vergaß die Camaro-Tochter einen kurzen Moment ängstlich zu tun. Dann erkannte sie, dass sich diese Aufgabe wohl wirklich nicht delegieren ließ. “Na gut… wie ihr wollt…”<br>
 
===In der Gerberstadt===
 
Überrascht hatte [[Kilian Gerber]] zur Kenntnis genommen dass seine Cousine [[Quenia Gerber|Quenia]] gemeinsam mit ihrem Bruder [[Niccolo Gerber|Niccolo]] bereits vor Stunden wieder aufgebrochen waren. Auch seine [[Nita Origan|Mutter]] war mit einigen Leuten der Instandhaltungstruppe losgezogen und sie hatte ihm eine Nachricht da gelassen. [[Efferdane Flava Gerber|Efferdane]] reichte ihm ein Pergament  “Hier, soll ich dir von Nita geben, aber setz dich, bevor du ihre Zeilen liest!”
 


===Am Efferdtempel===
===Am Efferdtempel===
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Liaiell blickte den Jungen erwartungsvoll an, doch dieser blockierte. “Haben sie sich dann geliebt?” vermutete Liaiell wieder das naheliegende. “Nein… nein, sie haben… haben….” Lauro guckte zur Seite. Er fühlte sich dabei wirklich nicht wohl. “Haben sie was Schlimmes getan?” fragte sie vorsichtig. “Nur sie…” schluckte der Junge. “Da war dann nur überall Blut. Sie fing dann an zu fliegen und meinte was, dass sie denen mit den Fackeln liebe bringen würde… Ich bin einfach nur weg gerannt. Ich will so eine Liebe nicht….” <br>
Liaiell blickte den Jungen erwartungsvoll an, doch dieser blockierte. “Haben sie sich dann geliebt?” vermutete Liaiell wieder das naheliegende. “Nein… nein, sie haben… haben….” Lauro guckte zur Seite. Er fühlte sich dabei wirklich nicht wohl. “Haben sie was Schlimmes getan?” fragte sie vorsichtig. “Nur sie…” schluckte der Junge. “Da war dann nur überall Blut. Sie fing dann an zu fliegen und meinte was, dass sie denen mit den Fackeln liebe bringen würde… Ich bin einfach nur weg gerannt. Ich will so eine Liebe nicht….” <br>
Liaiell wollte Lauro trösten und drückte ihn an ihre Brust, doch Lauro stieß sie sofort weg “Nein! NICHT! NEIN!” Verwundert blickte sie den Jungen an, der sich einfach nur los zu reißen versuchte. Sie ließ sofort von ihm ab. “Tut mir Leid, Lauro, ich wollte dir keinen Schrecken einjagen. Du hast alles richtig gemacht, hierher zu laufen. Hier gibt es keine Frauen mit Flügeln und sechs Armen.” Langsam entspannte sich der Junge wieder. Sie führte ihn zu einem noch nicht benutzten Matratzenlager. “Komm, hier kannst du dich erst mal ein wenig ausruhen und den Schreck verdauen. Gleich gibt es Essen, wie klingt das?”  Lauro nickte nur. “Aber ich muss bald wieder los, ich muss Mama suchen.”  “War deine Mama im Rahjatempel?” erkundigte sie sich. Sie hatte durch das Schreiben der Ya Pirras an ihre Familie und durch die Anwesenheit Phelippas und Vigos natürlich schon davon gehört, dass wohl keiner zu Schaden gekommen war. Lauro nickte. So konnte Liaiell ein mutmachendes Lächeln aufsetzen. “Dann glaube ich sogar zu wissen, wo deine Mutter ist. Willst du mir ihren Namen sagen? Dann gehe ich sie gleich mal suchen und sag ihr, wo du bist?” Lauros Augen wurden größer. Endlich etwas Hoffnung. “Sie heißt Sagana Achille” “Dann werde ich gleich mal los gehen und deine Sagana suchen gehen. Du wartest hier so lange, in Ordnung?” lächelte Liaiell so gewinnbringend wie möglich. Lauro nickte nur. <br>
Liaiell wollte Lauro trösten und drückte ihn an ihre Brust, doch Lauro stieß sie sofort weg “Nein! NICHT! NEIN!” Verwundert blickte sie den Jungen an, der sich einfach nur los zu reißen versuchte. Sie ließ sofort von ihm ab. “Tut mir Leid, Lauro, ich wollte dir keinen Schrecken einjagen. Du hast alles richtig gemacht, hierher zu laufen. Hier gibt es keine Frauen mit Flügeln und sechs Armen.” Langsam entspannte sich der Junge wieder. Sie führte ihn zu einem noch nicht benutzten Matratzenlager. “Komm, hier kannst du dich erst mal ein wenig ausruhen und den Schreck verdauen. Gleich gibt es Essen, wie klingt das?”  Lauro nickte nur. “Aber ich muss bald wieder los, ich muss Mama suchen.”  “War deine Mama im Rahjatempel?” erkundigte sie sich. Sie hatte durch das Schreiben der Ya Pirras an ihre Familie und durch die Anwesenheit Phelippas und Vigos natürlich schon davon gehört, dass wohl keiner zu Schaden gekommen war. Lauro nickte. So konnte Liaiell ein mutmachendes Lächeln aufsetzen. “Dann glaube ich sogar zu wissen, wo deine Mutter ist. Willst du mir ihren Namen sagen? Dann gehe ich sie gleich mal suchen und sag ihr, wo du bist?” Lauros Augen wurden größer. Endlich etwas Hoffnung. “Sie heißt Sagana Achille” “Dann werde ich gleich mal los gehen und deine Sagana suchen gehen. Du wartest hier so lange, in Ordnung?” lächelte Liaiell so gewinnbringend wie möglich. Lauro nickte nur. <br>
Für die junge Camaro war hingegen klar, wo es als nächstes hin ginge. Zur Perainestunde zum Wasserfall. Sie würde sich mit den Leuten treffen, die schon [[Dartan di Camaro|Dartan]] eingeladen hatten und wer weiß, wen noch. Sie würde sich dort nach Lauros Mutter erkundigen und zugleich aber auch sich umhören, was das für eine Gestalt gewesen sein könnte, die er da gesehen hatte. Offensichtlich hatte dieser seltsame Ruf in der Stadt wohl etwas damit zu tun. Und eine fliegende, geflügelte Frau aus Licht, welche offensichtlich der ganzen Stadt ihren Namen Belikhelai mitteilte, das konnte nichts Gutes sein.
Für die junge Camaro war hingegen klar, wo es als nächstes hin ginge. Zur Perainestunde zum Wasserfall. Sie würde sich mit den Leuten treffen, die schon [[Dartan di Camaro|Dartan]] eingeladen hatten und wer weiß, wen noch. Sie würde sich dort nach Lauros Mutter erkundigen und zugleich aber auch sich umhören, was das für eine Gestalt gewesen sein könnte, die er da gesehen hatte. Offensichtlich hatte dieser seltsame Ruf in der Stadt wohl etwas damit zu tun. Und eine fliegende, geflügelte Frau aus Licht, welche offensichtlich der ganzen Stadt ihren Namen Belikhelai mitteilte, das konnte nichts Gutes sein.




[[Kategorie:Briefspiel in Efferdas|Im Auge des Chaos]]
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