Briefspiel:Vespa crabro/Eine unerwartete Beobachterin: Unterschied zwischen den Versionen
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== Eine unerwartete Beobachterin == | |||
'''Im Wald noch ein Stück weiter nördlich, am frühen Morgen des 11. Firun [[1046 BF]]'''<br> | '''Im Wald noch ein Stück weiter nördlich, am frühen Morgen des 11. Firun [[1046 BF]]'''<br> | ||
'''Autoren:''' [[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]] und [[Benutzer:Rondrastein|Rondrastein]]<br> | '''Autoren:''' [[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]] und [[Benutzer:Rondrastein|Rondrastein]]<br> | ||
[[Datei:Yandriga von Urbet.jpg|thumb|200px|right|Ein Beobachterin in der Dunkelheit.]] | |||
Ein entferntes Geräusch schreckte [[Yandriga von Urbet|die Cavalliera]] aus dem Halbschlaf auf. Ein lautes Knacken, wahrscheinlich von einem schon am Waldboden liegenden, morschen Ast, auf den vielleicht etwas schweres getreten – oder ein anderer Ast gefallen war.<br> | Ein entferntes Geräusch schreckte [[Yandriga von Urbet|die Cavalliera]] aus dem Halbschlaf auf. Ein lautes Knacken, wahrscheinlich von einem schon am Waldboden liegenden, morschen Ast, auf den vielleicht etwas schweres getreten – oder ein anderer Ast gefallen war.<br> | ||
'Nun gut, genug geruht', dachte sie sich, obwohl ihr ein Blick durch die ob des Winters vom Laub befreiten Baumkronen verriet, dass der Sonnenaufgang noch eine ganze Weile auf sich warten lassen würde. Pferdediebe entkommen zu lassen, stand ihr aber auch nicht im Sinn. Die Dreistigkeit derselben trieb sie nur noch mehr an.<br> | 'Nun gut, genug geruht', dachte sie sich, obwohl ihr ein Blick durch die ob des Winters vom Laub befreiten Baumkronen verriet, dass der Sonnenaufgang noch eine ganze Weile auf sich warten lassen würde. Pferdediebe entkommen zu lassen, stand ihr aber auch nicht im Sinn. Die Dreistigkeit derselben trieb sie nur noch mehr an.<br> | ||
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Der Gedanke, dass die [[Haus di Salsavûr|Salsavûrs]] unter die Pferdediebe gegangen sein könnten, war ihr gestern Abend schon einmal gekommen, zugegeben. Aber … nein, das machte auch keinen Sinn! ‘Verdammt, in was bin ich hier reingeraten’, fluchte die [[Cavalliere|Cavalliera]] innerlich. Irgendwelche finsteren Gestalten waren auf dem Weg zur Burg nach Salsavûr, und das am frühen Morgen nach dem dreisten Pferdediebstahl am Vorabend. Ihre Absichten konnten nicht gut sein, das war klar … nur ob die Salsavûrs mit ihnen unter einer Decke steckten, war fraglich.<br> | Der Gedanke, dass die [[Haus di Salsavûr|Salsavûrs]] unter die Pferdediebe gegangen sein könnten, war ihr gestern Abend schon einmal gekommen, zugegeben. Aber … nein, das machte auch keinen Sinn! ‘Verdammt, in was bin ich hier reingeraten’, fluchte die [[Cavalliere|Cavalliera]] innerlich. Irgendwelche finsteren Gestalten waren auf dem Weg zur Burg nach Salsavûr, und das am frühen Morgen nach dem dreisten Pferdediebstahl am Vorabend. Ihre Absichten konnten nicht gut sein, das war klar … nur ob die Salsavûrs mit ihnen unter einer Decke steckten, war fraglich.<br> | ||
‘So oder so, da will ich mehr wissen’, entschloss Yandriga sich, den Schatten im Wald in ausreichender Entfernung erstmal zu folgen. Ihre Stute nahm sie am Halfter, wohl wissend, dass ihr dies das Hinterherschleichen nicht einfacher machen würde. Wenn’s drauf ankäme, wollte sie sich aber schnell in den Sattel schwingen und den direktesten Weg aus dem Wald nehmen können.<br> | ‘So oder so, da will ich mehr wissen’, entschloss Yandriga sich, den Schatten im Wald in ausreichender Entfernung erstmal zu folgen. Ihre Stute nahm sie am Halfter, wohl wissend, dass ihr dies das Hinterherschleichen nicht einfacher machen würde. Wenn’s drauf ankäme, wollte sie sich aber schnell in den Sattel schwingen und den direktesten Weg aus dem Wald nehmen können.<br> | ||
Kurze Zeit später stoppte die Gruppe vor Yandriga. '' | Kurze Zeit später stoppte die Gruppe vor Yandriga. ''„Verfluchte Niederhöllen”'', war es deutlich vor ihr zu vernehmen, ''„wir sind zu weit westlich! Dort ist das Gestüt, wir sollten eigentlich dort sein.”'' | ||
''„Das Tor steht offen”'', raunte eine andere Stimme, was dafür sorgte, dass die erste Stimme erneut einen Fluch ausstieß. ''„Schnell jetzt, noch ein Stück im Wald nach Osten und dann zum Tor, wir sind zu spät. Sie haben schon angegriffen!”''<br> | ''„Das Tor steht offen”'', raunte eine andere Stimme, was dafür sorgte, dass die erste Stimme erneut einen Fluch ausstieß. ''„Schnell jetzt, noch ein Stück im Wald nach Osten und dann zum Tor, wir sind zu spät. Sie haben schon angegriffen!”''<br> | ||
Die Gruppe achtete überhaupt nicht mehr darauf | Die Gruppe achtete überhaupt nicht mehr darauf leise zu sein. Sie bewegte sich so schnell wie möglich im Schutz des Waldes. ''„Los jetzt, zum Tor und dann rein da!”''<br> | ||
Mit diesem Befehl verließ die Gruppe den Wald und rannte über die offene Fläche zum Burgtor. Nun Yandriga konnte sehen, dass es sich um etwa ein Dutzend Gestalten handelte, die vor ihr in Richtung der Burg Wulfenblut stürmten.<br> | Mit diesem Befehl verließ die Gruppe den Wald und rannte über die offene Fläche zum Burgtor. Nun Yandriga konnte sehen, dass es sich um etwa ein Dutzend Gestalten handelte, die vor ihr in Richtung der Burg Wulfenblut stürmten.<br> | ||
‘Bei [[Rondra]], die greifen an.’ Es war eine banale Feststellung, die der Cavalliera nun endlich durch den Kopf ging. Dass die finsteren Gestalten mit den Salsavûrs nicht unter einer Decke steckten, war damit auch klar. Die Frage, die sich Yandriga jetzt nicht mehr stellte, war indes, ob sie was dagegen tun sollte. Bei aller Rivalität zwischen ihrer Familie und den Salsavûrs, waren letztere doch Lehnsnehmer [[Auricanius von Urbet |ihres Bruders]] … Schutzbefohlene sozusagen …<br> | ‘Bei [[Rondra]], die greifen an.’ Es war eine banale Feststellung, die der Cavalliera nun endlich durch den Kopf ging. Dass die finsteren Gestalten mit den Salsavûrs nicht unter einer Decke steckten, war damit auch klar. Die Frage, die sich Yandriga jetzt nicht mehr stellte, war indes, ob sie was dagegen tun sollte. Bei aller Rivalität zwischen ihrer Familie und den Salsavûrs, waren letztere doch Lehnsnehmer [[Auricanius von Urbet |ihres Bruders]] … Schutzbefohlene sozusagen …<br> | ||
In einer fließenden Bewegung schwang sie sich in den Sattel, drückte ihre Schenkel in Shialas Seite und stieß kurz darauf etwas seitlich versetzt neben den Angreifern aus dem Wald. Diese waren klar in der Überzahl, aber offensichtlich unberitten. Vielleicht konnte sie sie noch überholen und jemanden warnen.<br> | In einer fließenden Bewegung schwang sie sich in den Sattel, drückte ihre Schenkel in Shialas Seite und stieß kurz darauf etwas seitlich versetzt neben den Angreifern aus dem Wald. Diese waren klar in der Überzahl, aber offensichtlich unberitten. Vielleicht konnte sie sie noch überholen und jemanden warnen.<br> | ||
''„Überfall! Ihr werdet angegriffen”'', brüllte sie deshalb in den anbrechenden Morgen hinein, nur auf Abstand zu den über die offene Fläche laufenden Gestalten bedacht.<br> | ''„Überfall! Ihr werdet angegriffen”'', brüllte sie deshalb in den anbrechenden Morgen hinein, nur auf Abstand zu den über die offene Fläche laufenden Gestalten bedacht.<br> | ||
''„Scheiße”'', hörte sie lautes Fluchen, ''„holt den Reiter vom Pferd, bevor er alle weckt | ''„Scheiße”'', hörte sie lautes Fluchen, ''„holt den Reiter vom Pferd, bevor er noch alle weckt!”'' Der Rufende deutete im Laufen auf die Reiterin. Einige der Gesellen blieben stehen und fingen mit ihren Armbrüsten an, auf die Berittene zu schießen.<br> | ||
'Nein, Danke!', ging es Yandriga durch den Kopf, als sie erst den Fluch vernahm und die Gestalten dann auf sie zielen sah. Exakt wegen dieser Möglichkeit hatte sie Abstand gewahrt … und war dennoch nicht gewillt, ihre Stute der Gefahr eines Glücksschusses der Angreifer auszusetzen. So trieb sie Shiala zu noch mehr Tempo an und drehte ein Stück weit ab, ohne den Armbrustschützen freilich den Rücken zuzuwenden.<br> | 'Nein, Danke!', ging es Yandriga durch den Kopf, als sie erst den Fluch vernahm und die Gestalten dann auf sie zielen sah. Exakt wegen dieser Möglichkeit hatte sie Abstand gewahrt … und war dennoch nicht gewillt, ihre Stute der Gefahr eines Glücksschusses der Angreifer auszusetzen. So trieb sie Shiala zu noch mehr Tempo an und drehte ein Stück weit ab, ohne den Armbrustschützen freilich den Rücken zuzuwenden.<br> | ||
Während Bolzen hinter ihr ihr Ziel verfehlten, sah sie entfernt vor sich nun den Fluss, die Torre, im Mondlicht schimmern, und davor schemenhaft die Umrisse des Dorfes Salsavûr. Sie drehte weiter, gewillt ihre Optionen auszuloten. Sollten die Gestalten, die gerade auf sie geschossen hatten, nun weiter rennen, konnte sie immerhin ziemlich sicher sein, dass ihre Armbrüste nicht mehr geladen waren … was es ihr ermöglichen würde, sie niederzureiten.<br> | Während Bolzen hinter ihr ihr Ziel verfehlten, sah sie entfernt vor sich nun den Fluss, die [[Torre]], im Mondlicht schimmern, und davor schemenhaft die Umrisse des Dorfes Salsavûr. Sie drehte weiter, gewillt ihre Optionen auszuloten. Sollten die Gestalten, die gerade auf sie geschossen hatten, nun weiter rennen, konnte sie immerhin ziemlich sicher sein, dass ihre Armbrüste nicht mehr geladen waren … was es ihr ermöglichen würde, sie niederzureiten.<br> | ||
Bevor sie ganz wenden konnte, sah sie westlich des Dorfes jedoch Feuer aufflackern. Die Situation wurde chaotisch! Der Brand explodierte geradezu, breitete sich in Windeseile über das betroffene Gebäude aus. Er war gelegt … natürlich! … und das an einer dafür besonders empfindlichen Stelle.<br> | Bevor sie ganz wenden konnte, sah sie westlich des Dorfes jedoch Feuer aufflackern. Die Situation wurde chaotisch! Der Brand explodierte geradezu, breitete sich in Windeseile über das betroffene Gebäude aus. Er war gelegt … natürlich! … und das an einer dafür besonders empfindlichen Stelle.<br> | ||
In dem Moment hörte sie schon Rufe: ''„Feuer! Es brennt!”'' Und sie entschied, bei ihrem ursprünglichen Vorhaben zu bleiben.<br> | In dem Moment hörte sie schon Rufe: ''„Feuer! Es brennt!”'' Und sie entschied, bei ihrem ursprünglichen Vorhaben zu bleiben.<br> | ||
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‘Rondra, [[Phex]], seid mir gnädig’, dachte sie, als sie die Schützen dann wieder in ihrem Rücken hatte, ihre Stute zu wenden begann. Ein Bolzen zischte einen halben Schritt neben ihr vorbei. Sie drehte weiter und sah, dass die übrigen Schützen auf sie ansetzten. In deren Rücken preschte aber ein weiterer Reiter heran …<br> | ‘Rondra, [[Phex]], seid mir gnädig’, dachte sie, als sie die Schützen dann wieder in ihrem Rücken hatte, ihre Stute zu wenden begann. Ein Bolzen zischte einen halben Schritt neben ihr vorbei. Sie drehte weiter und sah, dass die übrigen Schützen auf sie ansetzten. In deren Rücken preschte aber ein weiterer Reiter heran …<br> | ||
Einige Zeit nach den Rufen tauchte einer der Salsavûr hinter den Schützen auf. [[Timor Sâl d. J. di Salsavûr|Timor]] hatte sich flach über den Hals seines Rosses gebeugt. Er hielt direkt auf die stehenden Fernkämpfer zu. Kurz vor diesen richtete er sich im Sattel auf, zog sein | ---- | ||
[[Datei:Timor di Salsavur.jpg|thumb|200px|left|Der als Thorwaler bezeichnete di Salsavûr.]] | |||
Einige Zeit nach den Rufen tauchte einer der [[Haus di Salsavûr|Salsavûr]] hinter den Schützen auf. [[Timor Sâl d. J. di Salsavûr|Timor]] hatte sich flach über den Hals seines Rosses gebeugt. Er hielt direkt auf die stehenden Fernkämpfer zu. Kurz vor diesen richtete er sich im Sattel auf, zog sein Breitschwert, das an seiner Linken hing.<br> | |||
Ohne zu verlangsamen steuerte er auf einen der Schützen, der dabei war seine Waffe wieder zu spannen, zu. Im vollen Galopp holte er mit seiner Schwert aus und hieb auf den Mann am Boden ein. Der Kämpfer wurde durch den Schwung von den Füßen gerissen und blieb reglos am Boden liegen.<br> | |||
‘Danke’, dachte Yandriga, was wohl an Leuin und Fuchs gerichtet war. Der Angriff des zweiten Reiters brachte Unordnung in die - trotz allem noch überraschend diszipliniert ihre Stellung haltenden - Schützen. Zumindest konnten sie sich jetzt nicht mehr allein auf sie konzentrieren.<br> | ‘Danke’, dachte Yandriga, was wohl an Leuin und Fuchs gerichtet war. Der Angriff des zweiten Reiters brachte Unordnung in die - trotz allem noch überraschend diszipliniert ihre Stellung haltenden - Schützen. Zumindest konnten sie sich jetzt nicht mehr allein auf sie konzentrieren.<br> | ||
''„Nochmal”'', rief sie ihrer Stute zu, und war mit wenigen Galoppsprüngen wieder bei den Schützen. Der anvisierte Widersacher sprang jedoch im letzten Moment zur Seite, ihr geschwungenes Schwert streifte ihn nur am Arm. ''„Verdammt!”'', fluchte sie.<br> | ''„Nochmal”'', rief sie ihrer Stute zu, und war mit wenigen Galoppsprüngen wieder bei den Schützen. Der anvisierte Widersacher sprang jedoch im letzten Moment zur Seite, ihr geschwungenes Schwert streifte ihn nur am Arm. ''„Verdammt!”'', fluchte sie.<br> | ||
Timor war gerade dabei zu wenden, um sich den nächsten vorzunehmen, als er zu seiner Linken die andere Reiterin entdeckte. Seine Augen weiteten sich, als er erkannte, wer die Warnrufe ausgestoßen hatte. Ihre Stimme verriet sie beim Fluchen: Das konnte nur Yandriga sein! ‘Eine Urbet…’ schoss es ihm durch den Kopf. Sie hatte er hier am wenigsten erwartet und wenn dann eher auf der Seite derer, die angriffen. Er schob den Gedanken beiseite, für diese war auch noch später Zeit.<br> | Timor war gerade dabei zu wenden, um sich den nächsten vorzunehmen, als er zu seiner Linken die andere Reiterin entdeckte. Seine Augen weiteten sich, als er erkannte, wer die Warnrufe ausgestoßen hatte. Ihre Stimme verriet sie beim Fluchen: Das konnte nur Yandriga sein! ‘Eine Urbet…’ schoss es ihm durch den Kopf. Sie hatte er hier am wenigsten erwartet und wenn dann eher auf der Seite derer, die angriffen. Er schob den Gedanken beiseite, für diese war auch noch später Zeit.<br> | ||
Der Salsavûr, den viele als Thorwaler bezeichneten, ließ sein Ross wieder auf die Schützen zu reiten, als auch [[Lorian di Salsavûr|sein Vetter]] auf der gegenüberliegenden Seite auftauchte und es ihm gleich tat. Kurz darauf fiel ein weiterer der Schützen tot ins Gras.<br> | Der Salsavûr, den viele als Thorwaler bezeichneten, ließ sein Ross wieder auf die Schützen zu reiten, als auch [[Lorian di Salsavûr|sein Vetter]] auf der gegenüberliegenden Seite auftauchte und es ihm gleich tat. Kurz darauf fiel ein weiterer der Schützen tot ins Gras.<br> | ||
[[Datei:Lorian di Salsavur.jpg|thumb|200px|right|Sein Vetter.]] | |||
''„Zur Burg”'', rief Timor zum Baron hinüber, ''„die hier übernehmen wir!”'' Er warf einen kurzen Blick auf Yandriga, die inzwischen vom Pferd gesprungen war, wohl um die verbliebenen Schützen besser zu Fuß bekämpfen zu können.<br> | ''„Zur Burg”'', rief Timor zum Baron hinüber, ''„die hier übernehmen wir!”'' Er warf einen kurzen Blick auf Yandriga, die inzwischen vom Pferd gesprungen war, wohl um die verbliebenen Schützen besser zu Fuß bekämpfen zu können.<br> | ||
Lorian drehte mit seinem Ross ab und machte sich in Richtung des Burgtores davon. Timor beachtete ihn nicht weiter, sondern fixierte sich auf den nächsten Gegner vor sich. Kurz nachdem der [[Baron]] sich in Bewegung gesetzt hatte, erscholl der Klang einer Glocke von der Burg herüber. <br> | Lorian drehte mit seinem Ross ab und machte sich in Richtung des Burgtores davon. Timor beachtete ihn nicht weiter, sondern fixierte sich auf den nächsten Gegner vor sich. Kurz nachdem der [[Baron]] sich in Bewegung gesetzt hatte, erscholl der Klang einer Glocke von der Burg herüber. <br> | ||
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Yandriga streckte den letzten kampfwilligen Widersacher vor sich mit einem kraftvoll geführten Schwerthieb nieder. Die unmittelbaren Gefahren des Kampfes hatten sie bis dahin davon abgehalten, zu verschnaufen … oder sich ihrem Kampfgefährten zu erklären, mit dem zusammen sie dennoch erstaunlich effizient unter den Gegnern aufgeräumt hatte. Längst hatte sie ihn trotz der Dunkelheit auch als Timor erkannt.<br> | Yandriga streckte den letzten kampfwilligen Widersacher vor sich mit einem kraftvoll geführten Schwerthieb nieder. Die unmittelbaren Gefahren des Kampfes hatten sie bis dahin davon abgehalten, zu verschnaufen … oder sich ihrem Kampfgefährten zu erklären, mit dem zusammen sie dennoch erstaunlich effizient unter den Gegnern aufgeräumt hatte. Längst hatte sie ihn trotz der Dunkelheit auch als Timor erkannt.<br> | ||