Briefspiel:Macht die Laille wieder heile: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Gwyn Cynwal|Gwyn Gerber]] hatte sich auf den Weg zur ehemaligen Slin-Werft gemacht.
[[Gwyn Cynwal|Gwyn Gerber]] hatte sich auf den Weg zur ehemaligen Slin-Werft gemacht.
Mit den alten Besitzern hatte sich der Sohn eines harbener Kaufmanns nicht besonders gut verstanden und deswegen bisher seine ‘’’[[Tanzende Laille|Laille]]’’’ immer in Harben, in ihrer Heimatwerft zu Instandhaltungs- und Reperaturarbeiten gegeben. Diesem Phelizzio d’Antara, den er bei den Feierlichkeiten zur offiziellen Eröffnung der Werft kurz kennengelernt hatte, wollte er eine Chance geben.
Mit den alten Besitzern hatte sich der Sohn eines harbener Kaufmanns nicht besonders gut verstanden und deswegen bisher seine '''[[Tanzende Laille|Laille]]''' immer in Harben, in ihrer Heimatwerft zu Instandhaltungs- und Reperaturarbeiten gegeben. Diesem Phelizzio d’Antara, den er bei den Feierlichkeiten zur offiziellen Eröffnung der Werft kurz kennengelernt hatte, wollte er eine Chance geben.
Allein weil es für Gwyn auch deutlich angenehmer war die Zeit der Untätigkeit, während die ‘’’Laille’’’ überholt wurde, bei seiner Frau und den Kindern in Efferdas zu verbringen als bei seinem Bruder und dessen Familie in Harben, zumal sich die Brüder nicht übermäßig gut verstanden.
Allein weil es für Gwyn auch deutlich angenehmer war die Zeit der Untätigkeit, während die Laille überholt wurde, bei seiner Frau und den Kindern in Efferdas zu verbringen als bei seinem Bruder und dessen Familie in Harben, zumal sich die Brüder nicht übermäßig gut verstanden.
Der fast zwei Schritt große, rotblonde Hüne mit den eisblauen Augen hielt auf die fremdländisch anmutende Wache am Tor der Werft zu. “Möge der Launenhafte euch stets gewogen sein! Ich bin Gwyn Gerber und habe eine geschäftliche Besprechung mit Signor Phelizzio d’Antara, seid so gut und meldet mich eurem Herrn!”  
Der fast zwei Schritt große, rotblonde Hüne mit den eisblauen Augen hielt auf die fremdländisch anmutende Wache am Tor der Werft zu. “Möge der Launenhafte euch stets gewogen sein! Ich bin Gwyn Gerber und habe eine geschäftliche Besprechung mit Signor Phelizzio d’Antara, seid so gut und meldet mich eurem Herrn!”  
Der angesprochene Gardist nickte und verschwand. Nach einem kurzen Augenblick, kam der Gardist wieder und bat Signor Gwyn höflich ihm zur Arbeitsstube von Phelizzio zu folgen.
Der angesprochene Gardist nickte und verschwand. Nach einem kurzen Augenblick, kam der Gardist wieder und bat Signor Gwyn höflich ihm zur Arbeitsstube von Phelizzio zu folgen.
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“Was is mid de Segl?”  
“Was is mid de Segl?”  
“Och Fjorgyn, du un die Segel! Aber damit du mir heut Nacht in den Schlaf findest, solln die Alten runtermachen und in Laderaum packen un Neue aufziehn! Bist nu zufrieden?”
“Och Fjorgyn, du un die Segel! Aber damit du mir heut Nacht in den Schlaf findest, solln die Alten runtermachen und in Laderaum packen un Neue aufziehn! Bist nu zufrieden?”
“Ey, Kaptain!” Die Thorwallerin, die in Statur und Größe kaum Unterschied zu ihrem Kapitän machte, grinsten breit.
“Aye, Kaptain!” Die Thorwallerin, die in Statur und Größe kaum Unterschied zu ihrem Kapitän machte, grinsten breit.


Die drei Seeleute wandten sich um als einer von ihnen den herannahenden Phelizzio bemerkten. Dieser hatte sich in der Zwischenzeit umgezogen und trug nun arbeitstypische Bekleidung, in der er sich weitaus wohler zu fühlen schien.
Die drei Seeleute wandten sich um als einer von ihnen den herannahenden Phelizzio bemerkten. Dieser hatte sich in der Zwischenzeit umgezogen und trug nun arbeitstypische Bekleidung, in der er sich weitaus wohler zu fühlen schien.