Alessandro Silbertaler: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung Markierungen: Mobile Bearbeitung Mobile Web-Bearbeitung |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (2 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 30: | Zeile 30: | ||
|Zitate=''"Non semper ea sunt, quae videntur."'' <small>(Wahlspruch: "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen.")</small> | |Zitate=''"Non semper ea sunt, quae videntur."'' <small>(Wahlspruch: "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen.")</small> | ||
}} | }} | ||
'''Alessandro Silbertaler''' war bis [[1039 BF]] langjähriger Generaladvocat [[Urbasi]]s (zunächst unter [[Danilo Silbertaler|seinem Vater]], danach unter [[Tarquinio della Pena]] im Ufficio iuris) und dient der Fürstlichen Gemeinde seit der Amtszeit [[Gonfaloniere Urbasis|Gonfaloniere]] [[Carolan Flaviora|Carolans]] als stimmberechtigter Delegierter im [[Haus der Edlen]] des [[Kronkonvent]]s. | '''Alessandro Silbertaler''' war bis [[1039 BF]] langjähriger Generaladvocat [[Urbasi]]s (zunächst unter [[Danilo Silbertaler|seinem Vater]], danach unter [[Tarquinio della Pena]] im Ufficio iuris) und dient der Fürstlichen Gemeinde seit der Amtszeit [[Gonfaloniere Urbasis|Gonfaloniere]] [[Carolan Flaviora|Carolans]] als stimmberechtigter Delegierter im [[Haus der Edlen]] des [[Kronkonvent]]s. Er berichtet dem jeweiligen [[Gonfaloniere Urbasis]] schriftlich von den wichtigsten Ergebnissen des Hauses und erstattet bei besonders wichtigen Angelegenheiten persönlich Bericht vor dem [[Consiglio della Priori]]. Ansonsten geht er aus seiner kleinen Kanzlei in der [[Altstadt Vinsalts]] den Anlegenheiten seiner Klienten nach. | ||
Obgleich er sich nicht etwa die Aufklärung jedes Verbrechens zur Lebensaufgabe gemacht hat, sieht er die [[Briefspiel:Feuernacht|Feuernacht]] [[1035 BF]], für die er nie Schuldige belangen konnte, als größten Makel seiner bisherigen Laufbahn. | Der auf ein gepflegtes Äußeres achtende Rechtsgelehrte gilt vielen als Ebenbild seines Vaters, teilt aber tatsächlich weder dessen Pedanterie noch moralischen Idealismus und bringt stattdessen eine Bereitschaft mit, Dingen auch außerhalb der engen Grenzen der geltenden Gesetze nachzugehen. | ||
Obgleich er sich nicht etwa die Aufklärung jedes Verbrechens zur Lebensaufgabe gemacht hat, sieht er die [[Briefspiel:Feuernacht|Feuernacht]] [[1035 BF]], für die er nie Schuldige belangen konnte, als größten Makel seiner bisherigen Laufbahn. Doch mögen verloren geglaubte Spuren sich bald wieder einstellen. | |||
== Auszug aus der Chronica Argentalis == | |||
[[Bild:tsa.png|15px]]: 30. HES 1005 BF | |||
[[Bild:boron.png|15px]]: - | |||
[[Bild:travia.png|15px]]: | |||
[[Bild:Praios.png|15px]]: | |||
[[Bild:ingerimm.png|15px]]: | |||
==Stimmen aus Adel und Popolo== | ==Stimmen aus Adel und Popolo== | ||
| Zeile 39: | Zeile 53: | ||
==In Artikeln und Geschichten== | ==In Artikeln und Geschichten== | ||
*1047: [[Briefspiel:Albornsburg/Ein Treffen im Palazzo Modesto]] | |||
*1045 ff.: [[Briefspiel:Von_altem_Bund_und_neuem_Fried%27]] | *1045 ff.: [[Briefspiel:Von_altem_Bund_und_neuem_Fried%27]] | ||
*[[Abgeordnete_im_Kronkonvent]] | *[[Abgeordnete_im_Kronkonvent]] | ||
Aktuelle Version vom 9. April 2026, 22:17 Uhr
|
Alessandro Silbertaler war bis 1039 BF langjähriger Generaladvocat Urbasis (zunächst unter seinem Vater, danach unter Tarquinio della Pena im Ufficio iuris) und dient der Fürstlichen Gemeinde seit der Amtszeit Gonfaloniere Carolans als stimmberechtigter Delegierter im Haus der Edlen des Kronkonvents. Er berichtet dem jeweiligen Gonfaloniere Urbasis schriftlich von den wichtigsten Ergebnissen des Hauses und erstattet bei besonders wichtigen Angelegenheiten persönlich Bericht vor dem Consiglio della Priori. Ansonsten geht er aus seiner kleinen Kanzlei in der Altstadt Vinsalts den Anlegenheiten seiner Klienten nach.
Der auf ein gepflegtes Äußeres achtende Rechtsgelehrte gilt vielen als Ebenbild seines Vaters, teilt aber tatsächlich weder dessen Pedanterie noch moralischen Idealismus und bringt stattdessen eine Bereitschaft mit, Dingen auch außerhalb der engen Grenzen der geltenden Gesetze nachzugehen.
Obgleich er sich nicht etwa die Aufklärung jedes Verbrechens zur Lebensaufgabe gemacht hat, sieht er die Feuernacht 1035 BF, für die er nie Schuldige belangen konnte, als größten Makel seiner bisherigen Laufbahn. Doch mögen verloren geglaubte Spuren sich bald wieder einstellen.
Auszug aus der Chronica Argentalis
Stimmen aus Adel und Popolo
"Er ist mir in mancher Hinsicht ein Bruder im Geiste ... Nein, natürlich gedenke ich nicht auszuführen, was ich damit genau meine. Ich weiß aber, welchen Anteil er schon am Sturz mindestens eines Ketzers hatte."
– Auricanius von Urbet, Praios-Geweihter, im Spätsommer 1045 BF
