Da sich hier die Straßen von Vinsalt, Grangor und Kuslik treffen, die Küstenstraße und die König-Khadan-Straße, kommen viele Händler auf Durchreise in die Stadt. Außerdem führt der Dämonenstieg nach Veliris, dem traditionellen Rivalen
Wichtige Gewerbe:
Fern- und Seehandel, Schiffbau, Seilerei und Segelmacherei, Holz-, Metall- und Stoffverarbeitung, Fischerei, Banken, Orgelbau, Kunsthandwerk
Die Landstadt Sewamund an der Mündung des Sewak ist ein Handelshafen und Ausweichhafen des großen Nachbarn Grangor. Die Handelsstadt besitzt eine Brücke über den Sewak und die Burg Sewakstein. Sie gehört neben Bethana, Grangor, Nervuk, Nevorten, Ruthor und Selshed zu den Sieben Seestädten der Septimana des Lieblichen Feldes.
Lange Zeit war Sewamund wie auch Westenende, Ruthor und Mhoremis bekannt für sein Seebad, das vor allem für die wohlhabende Gesellschaft des Horasreichs von Interesse war, bis die Flut des Jahres 1046 BF es zerstörte. Gleichwohl behauptete sich die Stadt als Zentrum des Handels, besonders durch ihre führenden Patrizierhäuser, den Sitz mehrerer Handelscompagnien und die Karavellen und größeren Fischerboote, die in den Werften auf Kiel gelegt werden.
Einst Heimat der Bruderschaft vom Geselligen Leben, wurde diese Freidenkerloge1037 BF verboten.
Noch immer prägen die Folgen des Dämons Gurondaii die Stadt. Die Verseuchung des Sewak, der daraus hervorgegangene Dämonenstieg und die Schlacht vor Sewamund im Rahja 1019 BF sind bestimmende Ereignisse der jüngeren Stadtgeschichte. Vom horasischen Thronfolgekrieg größtenteils verschont, kam es nach der Adelsfehde und dem Abschluss der Sewamunder Investitur kurzfristig zu politischer Stabilisierung, dann aber geriet Sewamund Ende 1045 BF erneut in schwere politische Auseinandersetzungen. Die Sturmflut im Travia 1046 BF, der Sewamunder Resolutionsaufstand und die Kämpfe um die Stadt veränderten Sewamund. Nach dem Sieg des Lilienrats begann ein Umbau. Das Seebad wurde zugunsten des Neuen Hafens aufgegeben und zusammen mit dem alten Kriegshafen der nördliche Küstenbereich zu einem neuen Handels- und Flottenzentrum ausgebaut. Im Praios 1048 BF wurde dort die Herzog-Cusimo-Seekadettenschule gegründet.
Spielerstadt Sewamund
Sewamund ist eine der fünf Spielerstädte des Lieblichen Feldes und insofern einer der Hauptschauplätze des Briefspiels im Horasreich. Das Briefspiel in Sewamund findet vornehmlich über Discord statt, es gibt auch (noch) eine Mailingliste. Beteiligt sind daran insbesondere die bestehenden Sewamunder Patrizierfamilien (siehe auch die verlinkten Wappen oben), aber auch andere Spielercharaktere. Interessenten für Briefspiel sind immer gerne gesehen, Ansprechpartner für alle Sewamunder Belange ist Tribec (werdebriefspieler-lf(AT)groups(DOT)io).
Weil hier der Heilige Stordian das Seil erfand. Weil es die Perle Phecadiens ist. Weil sie es schafften, den unfähigen Baron Selchion heim Thorwal zu versetzen. Weil sie es schafften, den gierigen Baron Irion nach Almada zu verjagen. Weil es bis jetzt fast jede Flut heil überstand. Weil es trotz verschmutztem Fluss jeden Tag frischen Fisch auf dem Markt zu bieten hat. Weil ihm die geometrische Anlage der Neustadt unvergleichliche Eleganz verleiht. Weil es reiche Geschichte und Traditionen bewahrt und gleichzeitig offen für Ideen ist. Weil aus einem zerstörten Seebad ein neuer Hafen wurde. Weil hier jeder weiß, dass ein guter Knoten manchmal mehr wert ist als ein gutes Argument.
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