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Der Legende zufolge soll hier einst zu Zeiten des Höhepunktes von [[avwik:Pyrdacor|Pyrdacors]] Reich eine [[avwik:Drache|drachische]] Statthalterin namens [[Illuminaxa]] die Region am [[Yaquir]] beherrscht haben. Sie galt wegen ihrer goldenen Schuppen als Nachfahrin Pyrdacors. Allerdings soll sie von einem Gesandten des Hohen Drachen [[avwik:Famerlor|Famerlor]] getötet worden und ihr Hort verborgen worden sein. Versionen dieser Legende sprechen davon, dass sie sich eigentlich auf Anweisung des [[avwik:Hoher Drache|Hohen Drachen]] [[avwik:Darador|Darador]] von Pyrdacor abgewandt haben.<br> | Der Legende zufolge soll hier einst zu Zeiten des Höhepunktes von [[avwik:Pyrdacor|Pyrdacors]] Reich eine [[avwik:Drache|drachische]] Statthalterin namens [[Illuminaxa]] die Region am [[Yaquir]] beherrscht haben. Sie galt wegen ihrer goldenen Schuppen als Nachfahrin Pyrdacors. Allerdings soll sie von einem Gesandten des Hohen Drachen [[avwik:Famerlor|Famerlor]] getötet worden und ihr Hort verborgen worden sein. Versionen dieser Legende sprechen davon, dass sie sich eigentlich auf Anweisung des [[avwik:Hoher Drache|Hohen Drachen]] [[avwik:Darador|Darador]] von Pyrdacor abgewandt haben.<br> | ||
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Viele Jahrhunderte später entdeckten [[Praios]] verehrende Siedler aus Bosparan den Hort Illuminaxas und interpretierten die Statuen und Abbildungen der goldenen Drachin als Altare und Schreine Daradors. Sie errichteten über diesem vermeintlichen Heiligtum des Hohen Drachen des Lichtes ein Castell, um das herum sich im Laufe der folgenden Jahrzehnte das Dorf Illuminesto wuchs. | Viele Jahrhunderte später entdeckten [[Praios]] verehrende Siedler aus Bosparan den Hort Illuminaxas und interpretierten die Statuen und Abbildungen der goldenen Drachin als Altare und Schreine Daradors. Sie errichteten über diesem vermeintlichen Heiligtum des Hohen Drachen des Lichtes ein Castell, um das herum sich im Laufe der folgenden Jahrzehnte das Dorf ''Illuminesto'' wuchs. Allerdings ist die Lage des Hortes heute verborgen, ob er unter einem eingesackten Hügel liegt oder sich tief in den eingestürzten Fundamenten der Burg - bisher wurde er nicht wieder entdeckt. | ||
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Aktuelle Version vom 24. April 2026, 12:37 Uhr
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Die Ruine
Beinahe in der Mitte zwischen den beiden Ortschaften Grizzano und Mela findet sich auf einem Hügel mitten im Wald die seit Jahrhunderten verfallene Ruine einer einstmals sicherlich wehrhaften und auch prachtvollen Festung. Heute stehen noch die Grundmauern und hier und da die heruntergekommenen Obergeschosse und Fundamente der Wohngebäude und der Türme. Hier lebt niemand mehr, außer vielleicht Tauben in den Türmen und Mäusen in den Fundamenten.
Die Legende
Der Legende zufolge soll hier einst zu Zeiten des Höhepunktes von Pyrdacors Reich eine drachische Statthalterin namens Illuminaxa die Region am Yaquir beherrscht haben. Sie galt wegen ihrer goldenen Schuppen als Nachfahrin Pyrdacors. Allerdings soll sie von einem Gesandten des Hohen Drachen Famerlor getötet worden und ihr Hort verborgen worden sein. Versionen dieser Legende sprechen davon, dass sie sich eigentlich auf Anweisung des Hohen Drachen Darador von Pyrdacor abgewandt haben.
Viele Jahrhunderte später entdeckten Praios verehrende Siedler aus Bosparan den Hort Illuminaxas und interpretierten die Statuen und Abbildungen der goldenen Drachin als Altare und Schreine Daradors. Sie errichteten über diesem vermeintlichen Heiligtum des Hohen Drachen des Lichtes ein Castell, um das herum sich im Laufe der folgenden Jahrzehnte das Dorf Illuminesto wuchs. Allerdings ist die Lage des Hortes heute verborgen, ob er unter einem eingesackten Hügel liegt oder sich tief in den eingestürzten Fundamenten der Burg - bisher wurde er nicht wieder entdeckt.
Der Fall
Die di Illuminesto galten als loyale Gefolgsleute der Priesterkaiser und stellten die Lichthüter des Tempels von Illuminesto und oft auch die Illuminaten der Lichtei Yaquiria. Obwohl sie zuletzt die tyrannische Herrschaft des Statthalters Torben Todbringers kritisierten, wurde die Herrin Daradoria di Illuminesto, Lichthüterin des Praiostempels von Illumnesto von überlebenden Nachfahren des Theaterordens gestürzt, aus dem Tempel vertrieben und hingerichtet. Die Burg wurde überrannt, die Bauern und Handwerker Illumnestos vertrieben, der Praiostempel niedergebrannt.
Die verbliebenen Mitglieder der Familie di Illuminesto verließ den Stammsitz und ließ sich in Clameth nieder und lebte dort einen neuen, bescheidenen, demütigen Praios-Glauben.
