Nekropole Nerano: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Nekropole Nerano''', westlich des [[Nerano|gleichnamigen Orts]] im Hinterland des [[Sikram]]tals gelegen, ist die – neben dem kleinen städtischen Boronanger – größere Begräbnisstätte der nahen Stadt [[Urbasi]]. Eine eigene Allee, die ''Via Tristitia'' (Straße der Trauer), führt von der [[Silberstadt]] parallel zum [[Sikramstieg]] hierher. Vor allem zum Totenfest am 1. Boron nehmen alljährlich hunderte Urbasier den ''Trauermarsch'' nach Nerano auf. | Die '''Nekropole Nerano''', westlich des [[Nerano|gleichnamigen Orts]] im Hinterland des [[Sikram]]tals gelegen, ist die – neben dem kleinen städtischen Boronanger – größere Begräbnisstätte der nahen Stadt [[Urbasi]]. Eine eigene Allee, die ''Via Tristitia'' (Straße der Trauer), führt von der [[Silberstadt]] parallel zum [[Sikramstieg]] hierher. Vor allem zum Totenfest am 1. Boron nehmen alljährlich hunderte Urbasier den ''Trauermarsch'' nach Nerano auf. | ||
<div | <div style="float:right; clear:none;">[[Bild:Karte Nekropole Nerano.png|thumb|300px|Nekropole Nerano]]</div> | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Beinahe vergessen ist, dass die [[Nekropole]] einst eine der ergiebigsten Silberminen des [[Silbertal]]s war, bevor sie wohl noch vor [[Bosparans Fall]] ihrem heutigen Zweck zugeführt wurde. Gerüchte über übrig gebliebene Schätze oder noch immer ergiebige Erzadern locken selten sogar abgebrühte Glücksritter an, die von den Boronis aus dem Talkessel vertrieben werden müssen. Während des [[Unabhängigkeitskrieg]]s vertrieben desillusionierte Deserteure der kaiserlichen Armee die Totenwächter für mehr als ein Jahr sogar ganz, um ungehindert plündern zu können. [[Azzo Silbertaler]], der erste [[Gonfaloniere Urbasis]], befreite sie danach mit der urbasischen Miliz und ließ die Mauer errichten, die den wegsameren unteren Zugang zur Nekropole seither versperrt. | Beinahe vergessen ist, dass die [[Nekropole]] einst eine der ergiebigsten Silberminen des [[Silbertal]]s war, bevor sie wohl noch vor [[Bosparans Fall]] ihrem heutigen Zweck zugeführt wurde. Gerüchte über übrig gebliebene Schätze oder noch immer ergiebige Erzadern locken selten sogar abgebrühte Glücksritter an, die von den Boronis aus dem Talkessel vertrieben werden müssen. Während des [[Unabhängigkeitskrieg]]s vertrieben desillusionierte Deserteure der kaiserlichen Armee die Totenwächter für mehr als ein Jahr sogar ganz, um ungehindert plündern zu können. [[Azzo Silbertaler]], der erste [[Gonfaloniere Urbasis]], befreite sie danach mit der urbasischen Miliz und ließ die Mauer errichten, die den wegsameren unteren Zugang zur Nekropole seither versperrt. | ||