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Hier finden sich allgemeine und spezieller Zeittafeln zur (Vor)-Geschichte Shenilos.

Zeitleiste bis in die Jüngere Zeit

Die Einträge geben nicht immer gesicherten Fakten, sondern auch legendenhafte Überlieferungen und kaum bekannte Chronistenforschungen wieder.

Das Bosparanische Reich

  • vor 950 v. BF: Geron der Einhändige findet inmitten des Großen Waldes seine letzte Ruhestätte.
  • 929-927 v. BF: Ulfaro von Pertakis, angeblich ein Kampfgefährte Gerons, ist dessen dritter Nachfolger als Schwert der Schwerter.
  • ca. 950-800 v. BF: Der Bau der großen Städte und der Schiffsbau erfordern viel Holz, der Urwald im Lieblichen Feld lichtet sich in der Zeit der Friedenskaiser. Das mächtiger werdende Kuslik fordert hohe Zölle und das Stapelrecht für alle Waren im Flusshandel. Die Seneb-Horas-Straße von Bethana nach Vinsalt wird gebaut. An einer Rodungsstelle, wo von der Yaquirstraße kommende Reisende gern eine erste Rast einlegen, entsteht auf einer Anhöhe ein befestigter Posten; in weiterer Folge wird ein kleiner Efferd-Schrein für die Pilger nach Bethana errichtet, und eine kleine Ansiedlung beginnt um Befestigung und Schrein zu wachsen. Auch das Grab eines Rondrianers, der heute in Shenilo als Geron der Einhändige identifiziert wird, wird von Pilgern besucht. Mit der Zeit wird die Anlage auf dem Hügel zu einer ummauerten Wegstation ausgebaut, die den Reisenden Obdach, aber auch Schutz bietet. Die Überreste des Drachen, den Geron getötet haben soll, werden auf einem Platz außerhalb der Burg zur Schau gestellt. Die Bewohner betrachten den Kampf als Prüfung Famerlors.
  • ca. 582 v. BF: Brigon der Ertränker errichtet nördlich der Wegstation ein Herrenhaus, begründet den Kult des Charr-Ulthar. Der erstarkende Kult zerstört den Efferd-Schrein und sucht sich bevorzugt Pilger als Opfer aus. Der Handelsverkehr auf der Straße nimmt in weiterer Folge ab, was das Reich auf den Kult aufmerksam macht. Fran-Horas geht persönlich gegen den Kult vor, eine Charr-Uthar-Beschwörung scheitert, Brigon stirbt dabei. Die schlangenartigen Dämonen, die Brigon herbeiruft, gehen fälschlicherweise als Drache in die Legenden der Siedlung ein.
  • Dunkle Zeiten: Mit dem allgemeinen Darniederliegen des Reiches schwindet die Bedeutung der Seneb-Horas-Straße, die von Wegelagerern heimgesucht wird und deren Zustand sich laufend verschlechtert. Irgendwann in dieser Zeit brennen Teile des Dorfes nieder, die Pilgerstation verfällt. Schließlich erobert der Wald sich das Land zurück. Das "Gerons"-Grab gerät in Vergessenheit. Obwohl das Skelett des Drachen längst verschwunden ist, nennen die Bewohner dessen Aufbewahrungsort immer noch Campus Famerlori (woraus später die Piazza Famerlor wird).
  • um 480 v. BF: Dozman-Horas befiehlt die Umhegung des Großen Waldes mit mehreren Festungen, die den Gefahren des Waldes und dorthin geflohenen Kultisten Einhalt gebieten sollen. Er beauftragt Krieger aus Arivor und Cuslicum, die die Kriegsgötter Rondra und Braziraku anbeten, mit der Bemannung der Festen.
  • um 470 v. BF: Der Krieger Rondriacus von Arivor, der sich einen Namen als Bezwinger von insektoiden Monstren gemacht hat, gründet das Kloster Rondrisfels.
  • 466 v. BF: Bei der Schlacht bei Porta Yaquiris treffen Anhänger verschiedener Kriegskulte aufeinander.
  • ca. 102 v. BF: Gandarev (Hofmagier von Silem-Horas) lässt das verfallene Herrenhaus wieder herrichten.
  • 83 v. BF: Gandarev stirbt in Folge einer missglückten Charyptoroth-Beschwörung. Die Bewohner glauben, der Drache sei zurückgekehrt, den Schwarzmagier zu töten. Später vermuten Gelehrte es habe sich um einen Eingriff Daradors gehandelt, der vom Boten des Lichts zur Hilfe gerufen worden sei.

Unter Garether Herrschaft

  • 4 BF: Schlacht auf dem Sichelfeld: Sichelbewehrte Bauern besiegen räuberische Goblins auf den Feldern der Herrschaft Elmantessa. Auf dem Kampfesplatz entsteht später die Ortschaft Falcino.
  • um 5 BF: Der Ritter Solstono erschlägt den Drachen von Solstono.
  • 14 BF: Der Grundstein von Burg Yaquirstein wird gelegt; in dieser Zeit bildet sich ein kleines Dorf. Im Zuge der Bauarbeiten an der Feste Yaquirstein wird eine Ansiedlung für die Arbeiter errichtet, aus der schließlich eine richtige kleine Ortschaft erwächst. Das Dörfchen wird ob seiner Lage Unteryaquirstein genannt. Im Schutz der Festung wird das Reisen wieder sicherer, man beginnt, die Seneb-Horas-Straße instand zu setzen, und so erfreut sich der Gasthof des Dorfes, der „Cenulae“ (bosp. „Zwischenmahlzeiten“) anbietet, bei Reisenden und Einheimischen zugleich bald großer Beliebtheit.
  • ca. 40 BF: Aurelia Lordanen und Drakhard der Geisterschmied versiegeln das Herrenhaus.
  • Zur Zeit der Kusliker Erzherzöge: Die Feste Yaquirstein wird weiter ausgebaut. Handel und Handwerk erstarken wieder und das Dörfchen Unteryaquirstein wächst stetig. Im Umland beginnt man, Wein anzubauen und legt so den Grundstock für den Reichtum der Gegend.
  • 379 BF: Als sich der Einfluss der Praios-Geweihtenschaft über das Land ausdehnt, fällt ihr kritischer Blick auch auf Unteryaquirstein. Um zu verhindern, dass in so unmittelbarer Nähe des Geronsgrabes in der wohlhabenden und zunehmend eigenständigen Region ketzerisches Gedankengut entstehen kann, wird Eregan Heliopher in die Region entsandt. Dieser, ein Custos Lumini mit weit reichenden Befugnissen, geht rasch daran, die Botschaft des Lichtes in die verstockten Herzen der Anwohner zu tragen. Sonnenlegionäre ziehen auf Burg Yaquirstein ein, die ebenso wie der Ort in Sonnenfels umbenannt wird. Um die misstrauischen Bewohner zu besänftigen, nennt man den Vorplatz des Tempels nach Darador, dessen angeblicher Eingriff nicht vergessen ist.
  • 381-422 BF: Der den Einwohnern abgepresste „Gottesdank“ wird zum Bau eines Praios-Tempels verwendet; während die Bevölkerung verarmt, wachsen die Mauern für den Götterfürsten.
  • ca. 418 BF: Der Elementarist Tijenus A’Kheÿa versucht gegen die Herrschaft der Praios-Geweihten vorzugehen, scheitert aber. Er flüchtet sich in das Herrenhaus, stirbt aber schließlich auf dem Scheiterhaufen. Der Sieg über den „namenlosen Schwarzkünstler“ bestätigt die Geweihtenschaft in der Annahme, die Region wäre ein Hort gefährlicher Ketzerei. Zwang und Unterdrückung nehmen zu.
  • 466 BF: Die Vertreibung der Priesterkaiser verhindert auch in Sonnenfels Schlimmeres. Die Bevölkerung, die knapp vor einem blutigen Aufstand gestanden war, wagt es zwar nicht, den Praios-Tempel niederzubrennen, aber die Geweihten werden aus der Stadt gejagt.
  • Herzogtum Kuslik: In der Rohalszeit findet Sonnenfels zu seinem alten Wohlstand zurück und wächst nach Jahrzehnten des Verfalls erstmals wieder. Man ist bestrebt, die Erinnerung an die Schreckensherrschaft der Priesterkaiser zu tilgen und so erscheint es wie ein Wink der Götter, dass beim Roden eines Waldstückes im Jahre 572 BF an der Straße Grundmauern aus alter Zeit entdeckt werden. Grabungen fördern eine verwitterte Steintafel mit der Aufschrift „Cenulae“ zu Tage. Die Arbeiter, denen das bosparanische Wort nichts sagt, stellen die Tafel am Ortsplatz auf; mit garethisierter Endung versehen beginnt sich Cenulo rasch als neuer Ortsname einzubürgern, denn das verhasste „Sonnenfels“ will man so schnell wie möglich vergessen, und „Unteryaquirstein“ war nicht derart schöner, dass man es nicht gern zugunsten dieses „alten Namens“ aufgeben würde. Gegen Ende der Rohalszeit trägt die Vorliebe für die schönen Künste zum Entstehen der Theatertradition des Volkstheaters in Cenulo bei. In bewusster Zuwendung zu den Gaben der Hesinde versucht man, die neue Zeit zu nutzen und die Zwänge und Schatten der Vergangenheit endgültig abzuschütteln. Der Grundstein für den Hesinde-Tempel wird 578 BF gelegt, 6 Jahre später ist der Bau vollendet.
  • Magierkriege: Die Wirren der Magierkriege gehen an dem mittlerweile als Shenilo bekannten Ort nahezu spurlos vorbei. Die Familie Menaris siedelt sich in dieser Zeit in der hesindefreundlichen Stadt an, um den Auseinandersetzungen zwischen den streitenden Gilden zu entkommen.
  • Bis zur Unabhängigkeit: In den folgenden Jahren und Jahrzehnten profitiert die Stadt von der Politik des Hauses Galahan, das die Herzogswürde hält und das Aufblühen des Hesinde-Kultes fördert. Zu Ehren von Hesindes „Gemahl“ wird der Platz um den Tempel der Göttin zur „Piazza Naclador“. Mit der Zeit wird jedoch die Steuerlast, die die Kaiser im fernen Gareth fordern, immer höher, die fruchtbare Provinz wird regelrecht ausgepresst. Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung wächst; die freigeistige Stadt Shenilo wird einer der Nährböden für den Wunsch nach Veränderung.

Die Unabhängigkeit

 
Wappen des Hauses Dorén
  • 744 BF: Burg Yaquirstein wird von Aufständischen erstürmt; Anführer ist eine Ritterin aus dem Hause Dorén. Haus Dorén erwirbt sich Sympathien der Bevölkerung: Als ein Heerhaufen der Garether auf dem Weg nach Pertakis auf Shenilo zuhält verhandelt ein Mitglied der Familie mit den Aufständischen. Die Strafexpedition Juban Galahans wird jedoch nur durch eine magische Beherrschung der aus Shenilo stammenden Asterata Menaris, Hofmagiern des Herzogs verhindert. Die Dorén schaffen mit der Unterstützung der Kaufherren und Ministerialen in Shenilo einen recht sicheren Hafen. Die Häuser Dorén und di Matienna schließen sich Graf Khadan Firdayons Zug nach Bethana an und helfen bei der Eroberung der Stadt. Nach dem Kusliker Frieden wird Haus Dorén offiziell als Signorsgeschlecht von Shenilo eingesetzt.
  • 752 BF: Nach dem Ende des Krieges wird die Domäne Pertakis der neuen Erzherrschaft Arivor zugeschlagen.
  • Herrschaft Dettmar Firdayons: Pertakis erlangt große Bedeutung als Flusshafen; dadurch wächst auch Shenilos Wohlstand.
  • Kusliker Krise: Während der Pertakischen Landherrenhändel (813-825 BF) wird der sheniler Signor Arsego Dorén zum Gransignor von Kusmara Galahans Gnaden. Während er Schlachten gegen die Alborntreuen schlägt, herrscht in Shenilo sein Hofmagus und errichtet die Magokratie Shenilo. Gylduria Menaris, Hohe Lehrmeisterin von Shenilo, unterstellt zudem die Geistlichkeit den Galahanisten. Nach deren Niederlage erleiden die beteiligten Geschlechter und der Hesinde-Kult einen Rückschlag.
  • 880-892 BF: Leondris Dorén residiert als Gransignor von Pertakis nicht in der Landstadt, sondern stattdessen in Shenilo und begründet damit das Autonomiestreben der Hesindestadt. Außerdem begründet er die Stadtgarde von Shenilo.
  • 964 BF: Haus Dorén gibt der Stadt einen eigenen Stadrat der neben dem Signor Einfluss auf die Geschicke Shenilos hat.
  • 999 BF: In der Landreform Königin Amene III. gelangt die Domäne Pertakis unter die Lehenshoheit der Grafen von Yaquiria.

Das neue Horasreich bis zum Krieg der Drachen

Im Folgenden werden Ereignisse der jüngeren Vergangenheit von Shenilo bis zum Krieg der Drachen aufgeführt. Sie sind zeitlich geordnet. Nur thematisch zusammenhängende Ereignisse durchbrechen diese Ordnung und finden sich darunter nach Themen sortiert.

Ereignisse


Themen


Shenilo im Krieg der Drachen

 
Nach Abspaltung von Pertakis wird auch das alte Stadtwappen nicht mehr verwendet


Siehe auch

Die Amtszeiten der ersten Gransignores von Shenilo


  Die Spielerstadt Shenilo  
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Ponterra
 

Karte der Ponterra

In Kürze
Einwohner: um 35.000
Herrschaft: Gransignore von Shenilo, Gransignor von Pertakis, Landstadt Clameth sowie die Barone Arinken, Gilforn und Côntris und die kleinere Landstadt Côntris, Gräfin von Bethana
Bedeutende Orte: Pertakis (4000 Einwohner), Shenilo (2500), Clameth (1800), Arinken (1200), Côntris (900), Chetan (um 800), Gilforn (800), Castarosa (800), Sodanyo (750), Solstono (450), Wanka (300), Chôrey, Papilio und Helametto (jeweils um 200-300)
Bedeutende Burgen: Burg Yaquirstein, Burg Banquirfels, Burg Fuldigorsfeste, Castello Siltaleni, Spiegelschloss von Côntris, Burg Clamethblick, Castello Liliendis, Schloss Myrendiê, Castello Clamethia
Truppen: Sheniloer Drachenreiter, Darpatengarde, Pertakiser Elitereiter, diverse Milizen, Haustruppen und Söldner
Wälder: Arinkelwald, Dragenwald, Großer Wald, Clamethische Wälder, Nisselva, Mährenforst und Wälder bei Montalto

Die Ponterra ist eine Kulturregion Yaquiriens im Herzen des Lieblichen Feldes um die Städte Pertakis, Shenilo, Arinken und Clameth.

Allgemeines

Die Ponterra (bosp.: "Brückenland"), ein lieblicher Landstrich, vom Banquir und Arinkelwald im Norden begrenzt, südlich aber auch das Südufer des Yaquir umfassend, ist von fruchtbaren Feldern, dichter Besiedlung und einigen verbliebenen Waldgebieten geprägt. Vor allem werden Weizen, Flachs, Raps und Wein angebaut, andernorts, besonders im Süden, dominieren fette Viehweiden. Besondere Bedeutung gewinnt die Ponterra jedoch durch ihre wichtigen Verkehrsverbindungen, die sowohl von Händlern als auch von Pilgern häufig benutzt werden. So hat die Region ihren Namen auch von der gewaltigen und uralten Yaquirbrücke in Pertakis, die Yaquirien mit der weiter südlich gelegenen Gerondrata verbindet.

Während der Norden mit dem Arinkelwald klimatisch stark vom Westwind Beleman mit seinem feuchtem und kühlem Einfluss geprägt, wird das Wetter desto milder, je näher man zum Yaquir kommt. Dadurch begünstigt wurde der größte Teil des Landes mit Ausnahme einiger unheimlicher Bannwälder unter den Pflug genommen und es sind teils mehrere Ernten im Jahr möglich.

So lieblich und zivilisiert das Land auch scheinen mag, so gibt es doch vor allem einen Ort, den der Reisende meiden sollte: Den Arinkelwald. Sein uralter Baumbestand aus Bosparanien und Weiden, sein teils sumpfiger, immer aber dicht bewachsener Untergrund machen ihn undurchdringlich, überwachsene Festungsruinen, Schreine längst vergessener, alter Götzen, Berichte über Drachen und eine mythische "Wolfsgräfin" machen den Wald zu einem unheimlichen Ort; die Räuberbande der "Küstenfüchse" und die verzweigten Höhlen bei Arins Quell, der Quelle von Arinkel und Banquir, sorgen für eine ganz weltliche Bedrohung. Ob hingegen der Rebenbär als zoologische Sonderbarkeit wirklich zwischen Arinkel, Banquir und Yaquir endemisch ist oder aber dem Geist eines müden Winzersgesellen entsprang, muss offen bleiben.

Geschichte der Ponterra

Es kann kaum von einer einheitlichen Geschichte der Ponterra gesprochen werden. Verbindendes Element war jedoch stets der Yaquir und natürlich die große Brücke von Pertakis, die seit früher bosparanischer Zeit einen Übergang über den breiten Strom ermöglicht.

Das Land im tiefen Yaquirtal und im Westen hin Richtung Horasia wurde bereits früh urbar gemacht und kann so zu den ältesten Kulturräumen der Güldenländer gezählt werden. Die Gebiete am Arinkelwald im Norden und Nordosten der Ponterra hingegen konnten unter Mühen erst viel später, teils erst kurz vor Bosparans Fall kolonisiert werden, was auch Ortsnamen wie "Hela-metto" zeigen.

Von Bosparans Fall und dem Sieg der Garether profitierte die Ponterra wirtschaftlich und kulturell durchaus. Als bedeutende Korn- und Weinkammer Yaquiriens musste sie zwar einen beträchtlichen Teil der immensen Abgaben an die Besatzer aufbringen, das Herzogshaus förderte die Region jedoch immer wieder. Weinanbau und Hesindeglauben verankerten sich. Die Stadt Pertakis konnte ihre Größe als Binnenhafen für Kuslik immerhin halten.

Die Priesterkaiser brachten wie so oft in Aventurien auch über die mittlerweile hesindegläubige und in den Wäldern von alten Mythen geprägte Region viel Übel und Armut. So kann es nicht verwundern, dass sich die Bewohner der Ponterra unverzüglich dem Volksaufstand unter Rohal anschlossen, der die Tyrannen im Priesterornat hinfort jagte. Die wenig angesehene Praiospriesterschaft Shenilos und Tempelruinen in Côntris sind beredte Zeugnisse dafür. Die Magierkriege nach Rohals Verschwinden wirkten sich dagegen nicht sehr stark aus.

Bis zur Unabhängigkeit des Lieblichen Feldes bietet die Geschichte der Ponterra dann wenig besondere Ereignisse. Die Städte, besonders Shenilo und Clameth, erblühten, der Arinkelwald wurde weiter zurückgedrängt.

Der Unabhängigkeitskrieg schließlich spaltete die Region - traditionell eher galahanistisch orientiert, erkannten einige Ritter und Patrizier die Zeichen der Zeit und schlossen sich Graf Khadan an. Dieser gründete nach 752 BF die Domänen Pertakis (den Ardariten zugeschlagen) und Clameth (dem Haus Aralzin anvertraut) sowie die Baronie Holdan, die zusammen grob das Gebiet der Ponterra umfassten. Die Pertakischen Landherrenhändel 813-825 BF erschütterten noch einmal die Ruhe des Landstrichs. Entscheidend war außerdem die Landreform Amenes III., die 999 BF Pertakis den Aralzin, Clameth aber den Ardariten gab sowie die Baronie Holdan unter anderem zugunsten Pertakis' auflöste.

Die neuere Geschichte wurde durch den Krieg der Drachen geprägt (s.a. Shenilo im Krieg der Drachen). Nur so viel kann gesagt werden, dass die Domäne Pertakis formell, die Domäne Clameth faktisch geteilt wurden und sich die Stadt Shenilo einen bedeutenden Anteil an der Macht in der Ponterra sichern konnte. Heute ist die Ponterra vornehmlich vom Campanilismo geprägt, der die beiden bedeutendsten Städte Shenilo und Pertakis in verbissener Abneigung verbindet.

Verkehrswege

Flüsse

Einer der bedeutendsten aventurischen Verkehrswege, der Yaquir, verläuft durch Ponterra und prägt sie entscheidend. Der Fluss ist hier sogar noch für Schivonen schiffbar. Während die Stadtherren Shenilos mit der größeren Hafenstadt Pertakis in Fehde liegen, versucht man, mit dem Ort Côntris einen eigenen Flusshafen zu etablieren. Vor allem Pilger sollen an den im Bau befindlichen Anlegern ankommen, wohingegen der Warenverkehr vor allem von Wein und Korn dort voraussichtlich durch die Familien Brahl, Tuachall und Wankara präsent sein wird. Das Yaquirtal hat mit den bei Chetan befindlichen Ockerfelsen eine besondere Handelsware der Ponterra hervorgebracht.

Der andere größere Fluss des Gebietes, der Banquir, ist dem gegenüber für den Handel und Wandel vollkommen unbedeutend, allenfalls Flößer aus dem Arinkelwald und die Familie Tuachall nutzen ihn zum Holz- bzw. Getreidetransport.

Straßen

Parallel zum Yaquir verläuft die Yaquirstraße (auch Belen-Horas-Straße). Als einer der Hauptverkehrswege des Horasreichs ist sie stets belebt und in bestem Zustand, verbindet sie doch etwa Kuslik mit Vinsalt und Punin. Nebenbei verläuft ein Treidelpfad, der die Flussschifffahrt mit Massengütern vereinfacht.

In Côntris kreuzt die Seneb-Horas-Straße die Yaquirstraße. Diese bedeutende Nord-Süd-Verbindung von Bethana bis Drôl verläuft von Nordwesten nach Süden bogenförmig durch die gesamte Ponterra und ist viel benutzt, wenn auch der Seehandel zwischen der Septimana und der Coverna ihre Bedeutung hat schrumpfen lassen. Der Abschnitt zwischen Côntris und Shenilo ist als Geronsweg mit sieben Schreinen, einen auf zwei Meilen, versehen. Pilgern, die vom Yaquir kommen, wird hier die Geschichte des Hl. Geron und seiner Taten nahegebracht, bis sie schließlich in Shenilo das Grab des Helden besuchen.

Der dritte große Verkehrsweg der Ponterra ist der Banquirstieg, der seit 250 Jahren Grangor direkt mit den Kernlanden verbindet. Wenn auch weniger ausgebaut als die beiden vorhergehenden Straßen, stellt er doch eine wichtige Verbindung mit der nördlichen Handelsmetropole und den Gebieten um Ruthor dar.

Alle diese Straßen sind mit regelmäßigen Gasthäusern versehen und Kurierwege des Postendienst Pertakis, der auch in Shenilo ein großes Kontor unterhält.

Eine geringere Bedeutung hat der bisweilen als "Sheniloer Straße" betitelte Weg von Arinken nach Shenilo, der südlich des Arinkelwaldes einen kleinen Höhenzug überquert. Er verbindet die beiden größten Städte der Domäne direkt und war bisher kaum befahren, da er auch häufig von Raubgesindel aus dem Wald heimgesucht wird. Die Administration in Shenilo sieht jedoch einen Ausbau der Straße vor.

Ebenso als weniger relevant für die Warenströme des Lieblichen Feldes müssen die schlechte Clamether Straße und die Aldyra-Straße gelten, die beide südlich des Yaquir verlaufen.

Sonstiges

Nicht den Verkehrswegen, aber doch der Logistik zuzuordnen ist der Postendienst Pertakis, der in der Region sein Stammhaus und Zentrum hat, jedoch im ganzen Lieblichen Feld tätig ist.

Eine Besonderheit der Verkehrswege ist, dass, teils um eine klare Trennlinie zwischen den vormaligen Domänen zu ziehen und alte Loyalitäten beiderseits des Stromes zu lösen, teils um Pertakis zu bevorzugen, der Fährverkehr zwischen beiden Yaquirufern bis vor kurzem strikt verboten war. De jure gilt dieses Verbot noch heute, wird aber von den Bütteln der Stadt Shenilo nur nachlässig überwacht. So kommt es nun im Schutze der Dämmerung durchaus zu Personentransporten.

Politische Struktur

 
Shenilo
 
Pertakis

Als lokale Machtzentren der nördlich des Yaquir gelegenen Ponterra können die Städte Shenilo und Pertakis gelten. Letzteres gebietet allerdings nur über das Stadtgebiet und wenig Land darum herum, weißt jedoch als Handels- und Verkehrszentrum großes Gewicht auf. Dagegen erstreckt sich das Gebiet der Stadt Shenilo auf den gesamten Rest der ehemaligen Domäne Pertakis und teils darüber hinaus. Besagte Domäne war 1029 BF nach dem Sheniloer Buhurt durch Ralman Firdayon aufgelöst und ihre Gebiete größtenteils der Stadt der Drachen zugeschlagen worden. Dies bildet einen steten Streitpunkt zwischen den Städten und bisweilen drohen Fehden und Übergriffe.

Mit dem "Sheniloer Frieden" von 1029 BF, dem sich auch einige Orte des Umlandes anschlossen, entstand so der "Sheniloer Bund". Während die kleineren Dörfer größtenteils noch von ihren vormaligen Signores regiert werden und auf diese Weise an Shenilo gebunden sind, bildeten sich in den größeren Marktorten Chetan und Sodanyo eigene Bürgerräte. Diese genießen eine gewisse Autonomie in inneren Angelegenheiten. Bei Fragen, die den gesamten Bund betreffen, sollten sie vom Gransignore angehört werden.

Eine direkte Kontrolle wird nur über den Flusshafen Côntris ausgeübt, der von einem erblichen Präfekten, dem Erben der alten Signorie, verwaltet wird.

Südlich des Yaquir, in der Domäne Clameth, waren die Machtverhältnisse lange ungeklärt. Der Gransignore von Clameth, Orsino Carson, konnte nicht die gesamte Domäne kontrollieren und musste seinen Einfluss mit dem Kusliks im Westen, des Erzherrschers (seines Lehnsherren) im Süden und dem der Stadt Urbasi im Südosten messen bzw. teilen. Mittlerweile wurden diese Unklarheiten im Zuge der Landherrenhändel geklärt: Die Domäne Clameth wurde aufgeteilt, Orsino Carson zum Baron von Gilforn ernannt, wodurch das Haus Carson nun unumstrittene und erbliche Herren des westlichen Teils der einstigen Domäne sind, die Stadt Clameth und ihr Umland sind seinem Einfluss hingegen künftig entzogen.

Kultur

Religion

Die Kultur des Landes wird vor allem von einem Glauben an die Göttinnen Hesinde, Rahja und Peraine geprägt, in den Randregionen, etwa in Arinken blühen jedoch noch alte Kulte von Geistern und Hexen. Das Ordenswesen ist verbreitet, heitere Umzüge und religiöse Feste prägen allerorten einen eher unverkrampften Umgang mit Religion. Die personell durchaus vertretene Praios-Kirche tut sich mit dieser Mentalität schwer.

Während die südliche Ponterra nominell dem Erzherrscher untersteht, ist sie dennoch nur wenig vom Rondra-Glauben beeinflusst. So gelten die Clamether den Ardariten lediglich als "gute Trossmeister". Jedoch hat die Kirche der Leuin mittelbar in der gesamten Ponterra wieder einigen Einfluss, weil der Heilige Geron der Einhändige, welcher besonders in Shenilo verehrt wird, in der Region gewirkt haben soll und sich mit dem Geronsgrab zu Shenilo angeblich sogar seine letzte Ruhestätte hier gefunden haben soll. So wird er bisweilen als Schutzheiliger der Ponterra gesehen, dieses Bild hat sich jedoch besonders in Pertakis und im Norden nie wirklich durchgesetzt.

Weitere lokale Heroen und Heilige sind der Ritter Solstono als Drachentöter, Olweren von Wanka als Schutzherr der Arinkelwälder Holzfäller, Arin, der mythologische Gründer Arinkens sowie Cordovan II. Dorén von Shenilo, der die Stadt 1006 BF vor düsteren Kultisten schützte und dabei umkam.

Leben, Kunst und Wissenschaft

Materielle Not, wie man sie im Lieblichen Feld unter den Bauern der Gerondrata und an den Goldfelsen finden mag, ist in der Ponterra außerhalb von Kriegen weitgehend unbekannt. Auch die Flüchtlinge des Thronfolgekrieges bilden als Erntehelfer und Manufakturgehilfen gern gesehene, nötige und nicht zu schlecht bezahlte Arbeitskräfte und werden nicht als unnütze Esser gesehen. Handel und Wandel prosperieren und werden nur vom Streit der Machthaber zeitweise gestört. Die Küche ist von der Bethanischen und Kusliker geprägt und weist viele raffinierte Variationen bodenständiger Gerichte auf (s.a. Kulinarisches aus Shenilo). So kommt neben den Flussfischen aus Yaquir und Banquir auch oft Fleisch auf den Tisch, welches von Rindern, Schafen oder Niederwild (berühmt sind die Karnickel) stammen kann.

Wissenschaft und Kunst sind in den Städten auf hohem Niveau, können sich jedoch nur schwer gegen die Einflüsse der Metropolen Kuslik und Vinsalt sowie dem Hof in Horasia emanzipieren. Überhaupt prägt der Horashof Mode und Manieren nicht nur der Oberschicht. Das Selbstbewusstsein, Nachbarn des göttlichen Kaisers zu sein, zieht sich durch alle Schichten. Oft vertretene Formen der Kunst sind Malerei, Kunsttöpferei, Druckwesen und Schauspiel, wobei letzteres auch in der einfachen Bevölkerung sehr geschätzt wird. Bei dieser findet sich auch eine große Begeisterung für das Immanspiel.

Alles in allem lässt sich sagen, dass der Bewohner der Ponterra (bis auf wenige Orte) am Geschehen in ganz Aventurien regen Anteil nimmt, wozu vor allem Handel und Bildung beitragen. Dass dieser Kosmopolitismus von einigen Adligen mit Misstrauen gesehen wird, tut dem keinen Abbruch.

Landbesitz und Ländereien

Landbesitzer Allodialbesitz Lehensgut Schwerpunkte Bemerkungen
Ländereien in Stadtbesitz
  Stadt Shenilo um 200 Hufen und mehr um 450 Hufen Shenilo
  Stadt Chetan um 50 Hufen Chetan seit der Sheniloer Landreform von 1029 BF ist Chetan unabhängiger Teil des Sheniloer Bundes
  Landstadt Clameth um 150 Hufen südliche Ponterra die Landstadt Clameth steht in Konkurrenz zu den ponterranischen Nachbarstädten Pertakis und Shenilo
  Landstadt Côntris die Stadt verfügt nicht über einen eigenen Contado seit den Landherrenhändeln Teil des Sheniloer Bundes und im Konflikt mit der Baronie Côntris
  Landstadt Pertakis 110 Hufen um 200 Hufen der Signoriageschlechter Pertakis, Chorey, Helametto und Tolmanayo die Wirtschaftskraft Pertakis' überragt die der anderen ponterranischen Städte bei weitem, während der Landbesitz vergleichsweise gering ist
Ländereien der sheniloer Landadligen
  Haus Aurandis um 130 Hufen um 165 Hufen Aurandis, Elmantessa, Siltaleni
  Haus Calven - um 25 Hufen Tederesco weitere Ländereien (rund 450 Hufen) um Calven und Masara
  Haus Carson - um 320 Hufen Amelia, Questadora, Gilforn weitere Ländereien und Lehen (rund 150 Hufen) um Imdallyo
  Haus di Côntris um 100 Hufen um 10 Hufen Navalet, Thyar Baron von Côntris, Spiegelschloss von Côntris
  Haus Dorén um 100 Hufen um 165 Hufen Endorin, Sodanyo weitere Ländereien um Millenis
  Haus Gabellano um 85 Hufen um 40 Hufen Mesaverde weitere Ländereien (rund 450 Hufen) um Gabellano, Guristanza und Terrinda
  Haus di Matienna um 110 Hufen um 32 Hufen Arinken weitgehend geschlossenes Territorium um Arinken, Cinanzia und Schwarzental
  Haus ya Papilio um 90 Hufen um 55 Hufen Montalto, Papilio und Wanka
  Haus Schwarzenstamm um 170 Hufen Schwarzenstamm, Hergerau, Solstono über die Straßenvogtei der Seneb-Horas-Straße wacht man über die Wege gen Horasia
  Haus di Selshed um 20 Hufen Viacuslicana weitere Ländereien in Efferdstrand (um 80 Hufen) und um Selshed (um 180 Hufen)
Ländereien ponterranischer Adliger
  Haus d'Illumnesto um 150 Hufen um 10 Hufen Margofluvana, Tolmanayo (beansprucht) Signoria von Pertakis
  Haus di Pertakir um 50 Hufen um 50 Hufen Chôrey, Pertakir eher Patrizierfamilie aus Pertakis
  Haus ya Itrento um 30 Hufen Itrento kontrolliert mit dem Turm Serilliowacht die Grenze nach Ruthor
  Haus de Maltris um 10 Hufen um 20 Hufen Maltris, Orsofina entfernte Nachkommen der Orsofinen
  Haus Helametto um 40 Hufen Helametto in das Haus ay Oikaldiki aufgeheiratet, Signoria von Pertakis
  Haus ya Satara um 25 Hufen um 25 Hufen Satara
Ländereien auswärtiger Adelshäuser
  Haus da Brasi um 225 Hufen Baronie Castarosa um Castarosa und Nestorbino Baron von Castarosa
  Haus Cerellion so gut wie nichts nichts Ländereien in der Domäne Clameth (beansprucht) in den Cerellion-Forst geflüchtete Galahanisten; Das Haus prätendiert Ländereien um Clameth und könnte als nächste Verwandte Gransignor Ulim Ansprüche auf Stadt und Land Harderin anmelden
  Haus Hohensteyn-Corden um 130 Hufen Nuvolo weitere Ländereien in Corden, Malur und auf den Zyklopeninseln
Ländereien des Stadtadels
  Familie di Asuriol einige Hufen Weinberge
  Familie Brahl um 5 Hufen Shenilo einige Weinberge, weitere 6 Hufen Obstwiesen in Imirandi von den Calven-Imirandi gepachtet
  Familie Tuachall um 30 Hufen Streubesitz (Güter Firnwalden und Tuachall nahe des Großen Waldes, Gut Saria nahe Wanka)
Ländereien der Kirchen
  Hesinde-Kirche um 10 Hufen Helas Ruh Kloster der Hesinde
  Rahja-Kirche Rahjensgart Gestüt
  Rondra-Kirche um 30 Hufen Kloster Rondrisfels, Grab des Heiligen Geron, Gut Dracosilva (um den Dragenwald)

Städte und Dörfer

 
Die Ponterra und die dort herrschenden Mächte - Blau: Shenilo, Rot: Pertakis, Violett: Clameth

Tempel, Klöster und Schreine

 
Das Pantheon der Zwölfe

Arinkelwald: Firun
Arinken: Peraine, Boron, Rondra (Burgkapelle), Kloster Rondrisfels bei der Stadt
Castarosa: Peraine
Clameth: Tsa, Praios, Hesinde
Côntris: Tsa, Travia, Phex (geheim), Efferd
Elmantessa: Tsa
Falcino: Peraine
Gilforn: Rahja
Helas Ruh: Hesinde-Kloster
Margofluvana: alter Tsa-Schrein
Pertakis: Phex (öffentlich), Hesinde, Efferd, Praios, Rondra
Rahjensgart: Rahja
Shenilo: Hesinde, Rondra (mit Gerons Grab), Rahja, Praios, Therbunitenspital (Peraine), Donatorier-Kloster Sancta Lamea (Travia)
Sodanyo: Travia
Solstono: Rondra
Wanka: Badilakaner-Kloster (Travia)
Zweiflingen: Zweiflinger Kapelle, gewidmet der Sancta Rahjalina


  Die Spielerstadt Shenilo  
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