Insignien Shenilos

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Hier finden sich allgemeine und spezieller Zeittafeln zur (Vor)-Geschichte Shenilos.

Zeitleiste bis in die Jüngere Zeit

Die Einträge geben nicht immer gesicherten Fakten, sondern auch legendenhafte Überlieferungen und kaum bekannte Chronistenforschungen wieder.

Das Bosparanische Reich

  • vor 950 v. BF: Geron der Einhändige findet inmitten des Großen Waldes seine letzte Ruhestätte.
  • 929-927 v. BF: Ulfaro von Pertakis, angeblich ein Kampfgefährte Gerons, ist dessen dritter Nachfolger als Schwert der Schwerter.
  • ca. 950-800 v. BF: Der Bau der großen Städte und der Schiffsbau erfordern viel Holz, der Urwald im Lieblichen Feld lichtet sich in der Zeit der Friedenskaiser. Das mächtiger werdende Kuslik fordert hohe Zölle und das Stapelrecht für alle Waren im Flusshandel. Die Seneb-Horas-Straße von Bethana nach Vinsalt wird gebaut. An einer Rodungsstelle, wo von der Yaquirstraße kommende Reisende gern eine erste Rast einlegen, entsteht auf einer Anhöhe ein befestigter Posten; in weiterer Folge wird ein kleiner Efferd-Schrein für die Pilger nach Bethana errichtet, und eine kleine Ansiedlung beginnt um Befestigung und Schrein zu wachsen. Auch das Grab eines Rondrianers, der heute in Shenilo als Geron der Einhändige identifiziert wird, wird von Pilgern besucht. Mit der Zeit wird die Anlage auf dem Hügel zu einer ummauerten Wegstation ausgebaut, die den Reisenden Obdach, aber auch Schutz bietet. Die Überreste des Drachen, den Geron getötet haben soll, werden auf einem Platz außerhalb der Burg zur Schau gestellt. Die Bewohner betrachten den Kampf als Prüfung Famerlors.
  • ca. 582 v. BF: Brigon der Ertränker errichtet nördlich der Wegstation ein Herrenhaus, begründet den Kult des Charr-Ulthar. Der erstarkende Kult zerstört den Efferd-Schrein und sucht sich bevorzugt Pilger als Opfer aus. Der Handelsverkehr auf der Straße nimmt in weiterer Folge ab, was das Reich auf den Kult aufmerksam macht. Fran-Horas geht persönlich gegen den Kult vor, eine Charr-Uthar-Beschwörung scheitert, Brigon stirbt dabei. Die schlangenartigen Dämonen, die Brigon herbeiruft, gehen fälschlicherweise als Drache in die Legenden der Siedlung ein.
  • Dunkle Zeiten: Mit dem allgemeinen Darniederliegen des Reiches schwindet die Bedeutung der Seneb-Horas-Straße, die von Wegelagerern heimgesucht wird und deren Zustand sich laufend verschlechtert. Irgendwann in dieser Zeit brennen Teile des Dorfes nieder, die Pilgerstation verfällt. Schließlich erobert der Wald sich das Land zurück. Das "Gerons"-Grab gerät in Vergessenheit. Obwohl das Skelett des Drachen längst verschwunden ist, nennen die Bewohner dessen Aufbewahrungsort immer noch Campus Famerlori (woraus später die Piazza Famerlor wird).
  • um 480 v. BF: Dozman-Horas befiehlt die Umhegung des Großen Waldes mit mehreren Festungen, die den Gefahren des Waldes und dorthin geflohenen Kultisten Einhalt gebieten sollen. Er beauftragt Krieger aus Arivor und Cuslicum, die die Kriegsgötter Rondra und Braziraku anbeten, mit der Bemannung der Festen.
  • um 470 v. BF: Der Krieger Rondriacus von Arivor, der sich einen Namen als Bezwinger von insektoiden Monstren gemacht hat, gründet das Kloster Rondrisfels.
  • 466 v. BF: Bei der Schlacht bei Porta Yaquiris treffen Anhänger verschiedener Kriegskulte aufeinander.
  • ca. 102 v. BF: Gandarev (Hofmagier von Silem-Horas) lässt das verfallene Herrenhaus wieder herrichten.
  • 83 v. BF: Gandarev stirbt in Folge einer missglückten Charyptoroth-Beschwörung. Die Bewohner glauben, der Drache sei zurückgekehrt, den Schwarzmagier zu töten. Später vermuten Gelehrte es habe sich um einen Eingriff Daradors gehandelt, der vom Boten des Lichts zur Hilfe gerufen worden sei.

Unter Garether Herrschaft

  • 4 BF: Schlacht auf dem Sichelfeld: Sichelbewehrte Bauern besiegen räuberische Goblins auf den Feldern der Herrschaft Elmantessa. Auf dem Kampfesplatz entsteht später die Ortschaft Falcino.
  • um 5 BF: Der Ritter Solstono erschlägt den Drachen von Solstono.
  • 14 BF: Der Grundstein von Burg Yaquirstein wird gelegt; in dieser Zeit bildet sich ein kleines Dorf. Im Zuge der Bauarbeiten an der Feste Yaquirstein wird eine Ansiedlung für die Arbeiter errichtet, aus der schließlich eine richtige kleine Ortschaft erwächst. Das Dörfchen wird ob seiner Lage Unteryaquirstein genannt. Im Schutz der Festung wird das Reisen wieder sicherer, man beginnt, die Seneb-Horas-Straße instand zu setzen, und so erfreut sich der Gasthof des Dorfes, der „Cenulae“ (bosp. „Zwischenmahlzeiten“) anbietet, bei Reisenden und Einheimischen zugleich bald großer Beliebtheit.
  • ca. 40 BF: Aurelia Lordanen und Drakhard der Geisterschmied versiegeln das Herrenhaus.
  • Zur Zeit der Kusliker Erzherzöge: Die Feste Yaquirstein wird weiter ausgebaut. Handel und Handwerk erstarken wieder und das Dörfchen Unteryaquirstein wächst stetig. Im Umland beginnt man, Wein anzubauen und legt so den Grundstock für den Reichtum der Gegend.
  • 379 BF: Als sich der Einfluss der Praios-Geweihtenschaft über das Land ausdehnt, fällt ihr kritischer Blick auch auf Unteryaquirstein. Um zu verhindern, dass in so unmittelbarer Nähe des Geronsgrabes in der wohlhabenden und zunehmend eigenständigen Region ketzerisches Gedankengut entstehen kann, wird Eregan Heliopher in die Region entsandt. Dieser, ein Custos Lumini mit weit reichenden Befugnissen, geht rasch daran, die Botschaft des Lichtes in die verstockten Herzen der Anwohner zu tragen. Sonnenlegionäre ziehen auf Burg Yaquirstein ein, die ebenso wie der Ort in Sonnenfels umbenannt wird. Um die misstrauischen Bewohner zu besänftigen, nennt man den Vorplatz des Tempels nach Darador, dessen angeblicher Eingriff nicht vergessen ist.
  • 381-422 BF: Der den Einwohnern abgepresste „Gottesdank“ wird zum Bau eines Praios-Tempels verwendet; während die Bevölkerung verarmt, wachsen die Mauern für den Götterfürsten.
  • ca. 418 BF: Der Elementarist Tijenus A’Kheÿa versucht gegen die Herrschaft der Praios-Geweihten vorzugehen, scheitert aber. Er flüchtet sich in das Herrenhaus, stirbt aber schließlich auf dem Scheiterhaufen. Der Sieg über den „namenlosen Schwarzkünstler“ bestätigt die Geweihtenschaft in der Annahme, die Region wäre ein Hort gefährlicher Ketzerei. Zwang und Unterdrückung nehmen zu.
  • 466 BF: Die Vertreibung der Priesterkaiser verhindert auch in Sonnenfels Schlimmeres. Die Bevölkerung, die knapp vor einem blutigen Aufstand gestanden war, wagt es zwar nicht, den Praios-Tempel niederzubrennen, aber die Geweihten werden aus der Stadt gejagt.
  • Herzogtum Kuslik: In der Rohalszeit findet Sonnenfels zu seinem alten Wohlstand zurück und wächst nach Jahrzehnten des Verfalls erstmals wieder. Man ist bestrebt, die Erinnerung an die Schreckensherrschaft der Priesterkaiser zu tilgen und so erscheint es wie ein Wink der Götter, dass beim Roden eines Waldstückes im Jahre 572 BF an der Straße Grundmauern aus alter Zeit entdeckt werden. Grabungen fördern eine verwitterte Steintafel mit der Aufschrift „Cenulae“ zu Tage. Die Arbeiter, denen das bosparanische Wort nichts sagt, stellen die Tafel am Ortsplatz auf; mit garethisierter Endung versehen beginnt sich Cenulo rasch als neuer Ortsname einzubürgern, denn das verhasste „Sonnenfels“ will man so schnell wie möglich vergessen, und „Unteryaquirstein“ war nicht derart schöner, dass man es nicht gern zugunsten dieses „alten Namens“ aufgeben würde. Gegen Ende der Rohalszeit trägt die Vorliebe für die schönen Künste zum Entstehen der Theatertradition des Volkstheaters in Cenulo bei. In bewusster Zuwendung zu den Gaben der Hesinde versucht man, die neue Zeit zu nutzen und die Zwänge und Schatten der Vergangenheit endgültig abzuschütteln. Der Grundstein für den Hesinde-Tempel wird 578 BF gelegt, 6 Jahre später ist der Bau vollendet.
  • Magierkriege: Die Wirren der Magierkriege gehen an dem mittlerweile als Shenilo bekannten Ort nahezu spurlos vorbei. Die Familie Menaris siedelt sich in dieser Zeit in der hesindefreundlichen Stadt an, um den Auseinandersetzungen zwischen den streitenden Gilden zu entkommen.
  • Bis zur Unabhängigkeit: In den folgenden Jahren und Jahrzehnten profitiert die Stadt von der Politik des Hauses Galahan, das die Herzogswürde hält und das Aufblühen des Hesinde-Kultes fördert. Zu Ehren von Hesindes „Gemahl“ wird der Platz um den Tempel der Göttin zur „Piazza Naclador“. Mit der Zeit wird jedoch die Steuerlast, die die Kaiser im fernen Gareth fordern, immer höher, die fruchtbare Provinz wird regelrecht ausgepresst. Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung wächst; die freigeistige Stadt Shenilo wird einer der Nährböden für den Wunsch nach Veränderung.

Die Unabhängigkeit

Wappen des Hauses Dorén
  • 744 BF: Burg Yaquirstein wird von Aufständischen erstürmt; Anführer ist eine Ritterin aus dem Hause Dorén. Haus Dorén erwirbt sich Sympathien der Bevölkerung: Als ein Heerhaufen der Garether auf dem Weg nach Pertakis auf Shenilo zuhält verhandelt ein Mitglied der Familie mit den Aufständischen. Die Strafexpedition Juban Galahans wird jedoch nur durch eine magische Beherrschung der aus Shenilo stammenden Asterata Menaris, Hofmagiern des Herzogs verhindert. Die Dorén schaffen mit der Unterstützung der Kaufherren und Ministerialen in Shenilo einen recht sicheren Hafen. Die Häuser Dorén und di Matienna schließen sich Graf Khadan Firdayons Zug nach Bethana an und helfen bei der Eroberung der Stadt. Nach dem Kusliker Frieden wird Haus Dorén offiziell als Signorsgeschlecht von Shenilo eingesetzt.
  • 752 BF: Nach dem Ende des Krieges wird die Domäne Pertakis der neuen Erzherrschaft Arivor zugeschlagen.
  • Herrschaft Dettmar Firdayons: Pertakis erlangt große Bedeutung als Flusshafen; dadurch wächst auch Shenilos Wohlstand.
  • Kusliker Krise: Während der Pertakischen Landherrenhändel (813-825 BF) wird der sheniler Signor Arsego Dorén zum Gransignor von Kusmara Galahans Gnaden. Während er Schlachten gegen die Alborntreuen schlägt, herrscht in Shenilo sein Hofmagus und errichtet die Magokratie Shenilo. Gylduria Menaris, Hohe Lehrmeisterin von Shenilo, unterstellt zudem die Geistlichkeit den Galahanisten. Nach deren Niederlage erleiden die beteiligten Geschlechter und der Hesinde-Kult einen Rückschlag.
  • 880-892 BF: Leondris Dorén residiert als Gransignor von Pertakis nicht in der Landstadt, sondern stattdessen in Shenilo und begründet damit das Autonomiestreben der Hesindestadt. Außerdem begründet er die Stadtgarde von Shenilo.
  • 964 BF: Haus Dorén gibt der Stadt einen eigenen Stadrat der neben dem Signor Einfluss auf die Geschicke Shenilos hat.
  • 999 BF: In der Landreform Königin Amene III. gelangt die Domäne Pertakis unter die Lehenshoheit der Grafen von Yaquiria.

Das neue Horasreich bis zum Krieg der Drachen

Im Folgenden werden Ereignisse der jüngeren Vergangenheit von Shenilo bis zum Krieg der Drachen aufgeführt. Sie sind zeitlich geordnet. Nur thematisch zusammenhängende Ereignisse durchbrechen diese Ordnung und finden sich darunter nach Themen sortiert.

Ereignisse


Themen


Shenilo im Krieg der Drachen

Nach Abspaltung von Pertakis wird auch das alte Stadtwappen nicht mehr verwendet


Siehe auch

Die Amtszeiten der ersten Gransignores von Shenilo


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Dieser Artikel stellt die materiellen Symbole und Machtzeichen der Stadt Shenilo und ihrer Amtsträger dar.

Die Insignien der Stadt

Das Schwertbanner

Das Schwertbanner Shenilos ist eine blaue Fahne mit einer goldenen Kugel, vor der ein rotes Schwert zu sehen ist. Es wird auf dem Bergfried der Burg Yaquirstein gehisst, wenn Kämpfe zu erwarten sind. In Friedenszeiten wird das Schwertbanner in der Dorén-Halle aufbewahrt.

Die Insignien des Gransignore

Benedicts Schwert

Dieses an sich namenlose Schwert stammt aus dem Nachlass des ersten Gransignore Shenilos, Benedict di Matiennas von Arinken, der es wiederum von seinem Vater Coccerano erbte. Ursprünglich erhielt dieser die Waffe als Schenkung seines Freundes Sirlan von Holdan. Dem Wappen Sirlans nachgebildet, sind Parierstange und Griff des schlanken und eleganten Langschwerts in Form eines stilisierten Falken gearbeitet. Am Knauf trägt die Waffe einen runden Topas.

Dazu kommen ein schlichter lederner Gürtel mit Gehänge und eine fein gearbeitete Schwertscheide.
Das Schwert wird bei der Amtseinführung eines neuen Gransignores von der Consiliera Famerlor überreicht und gilt als Symbol der Tapferkeit und Wehrhaftigkeit.

Die Amtskette

Die schwere silberne Amtskette der Gransignores besteht aus zwölf mit Ketten miteinander verbundenen Schmelzwerkscheiben, die verschiedene fromme Szenen darstellen. Über der Brust des Träger befindet sich ein Schild, in das eine grünliche Onyx-Gemme mit dem Wappen der Stadt eingelassen ist.

Silberschmiede aus Urbasi schufen dieses bemerkenswerte Zeugnis ingerimmscher Kunst im Jahre 1031 BF im Auftrage Ludovigos von Calven-Imirandi, des zweiten Gransignore; sie standen dabei im Wettstreit mit den Goldschmieden aus Silas.
Die Amtskette wird bei der Amtseinführung eines neuen Gransignores vom Consiliere Branibor überreicht und gilt als Symbol der Gerechtigkeit und Rechtmäßigkeit.

Die Kristallkugel

Die Kugel, die je nach Lichteinfall ein schwaches Licht in ihrem Inneren trägt, gehörte angeblich einst der mythischen Gründerin des Hauses Dorén, der Magierin Aurelia, die von manchen auch mit der weitgehend unbekannten Gefährtin von Drakhard dem Geisterschmied namens Aurelia Lordanen, gleichgesetzt wird.
Die Kristallkugel wird bei der Amtseinführung eines neuen Gransignores vom Consiliere Naclador überreicht und gilt als Symbol der Weisheit.

Die Insignien der Magistrate

Jeder der Magistrate verfügt für seine Zwecke über einen sogenannten kleinen Siegelring. Diese werden bei direkten Anordnungen und Regelungen des jeweiligen Beamten verwendet.

Das Großsiegel der Stadt Shenilo, mit dem die Beschlüsse der Räte oder des Gransignore gesiegelt werden, trägt allerdings in einem goldenen Ring der Secretario der Stadt.

Die Insignien der Signoria Nobili

Für die Mitglieder der Patriziatsversammlung in Shenilo gibt es keine individuellen Abzeichen der Signores als Zeichen ihrer Würde. Man kennt sich und sieht den Anlass als interne Angelegenheit in kleiner Runde, auch wenn es nicht immer harmonisch zugehen mag.

Einziges sichtbares Zeichen der Signoria ist das Hissen der Drachenflagge Shenilos mit den am Rande eingestickten Wappen der einzelnen Adelshäuser auf dem höchsten Punkt des Gebäudes, in dem der Rat gerade "tagt", zumeist auf der Dorénhalle.

Insignien des Consilium Draconis

Die Consilieri tragen als Zeichen ihrer Würde jeder eine eigens angefertigte Brosche in Form eines Hohen oder Alten Drachen, die aus den Heiligen Steinen verschiedener (Halb-)Götter gefertigt sind. Zusätzlich haben sich bei einzelnen Consilieri besondere Amtsinsignien eingebürgert, so wird neuerdings etwa das Asmodenengewand als Amtstracht der Consiliera Menacor verstanden.


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