Das Meer ist weiterhin prägend für die Bewohner der Baronie, die hauptsächlich vom Fischfang leben. Die am häufigsten vorkommenden Sorten sind die Grangorine, die Grangorelle und in erster Linie der Thunfisch. Die meisten gefangenen Fische landen auf Grangorer Tellern oder werden von der Lagunenstadt aus geräuchert, eingesalzen oder getrocknet in alle Welt verkauft.
Die Stadt Sewamund ist deswegen der Bezugspunkt für die Fischer der Umgebung, die hier ihre Fänge auf größere Handelsschiffe verladen lassen oder auf dem Markt verkaufen. Da Sewamund in den letzten Jahren durch das Seebad einen guten Ruf bei reichen Horasiern erhielt, ist der Fischfang in der Stadt selbst im Gegensatz zum Umland etwas zurückgegangen.
Auch andere Händler bringen auf ihrer Durchreise Reichtum in die Stadt, ist hier doch meilenweit die einzige Brücke über den Sewak zu finden, über die die Kronstraße verläuft.
Die Landschaft der Baronie Sewamund zeichnen neben der mit Schilf bestandenen sandigen Küste mit ihren Deichen und Salzgewinnungsflächen weite Agrarflächen und Viehweiden aus, die von alten und neuen Kanälen und Riedwiesen geteilt werden.
Je mehr man die Auen und die Küste verlässt und weiter in das Hinterland geht, desto beherrschender wird der dichte Phecanowald, der bei den alteingesessenen Bewohnern Sewamunds einen unheimlichen Ruf genießt, da er voller verlassener und verfallener Gebäude und Gemäuer aus vergangenen Zeiten steht, in denen es spukt, und von Feen bewohnt sein soll.
Dennoch siedeln hier ebenfalls Menschen in vielen kleinen Höfen, schlagen Holz, betrieben Weidewirtschaft und bauen Gemüse und Getreide an. Flachs wird Leinen und dies wiederum wird zu Tuchen verarbeitet.
In den Hängen des Phecanowaldes wird Eisenerz gefördert. Ebenfalls gibt es dort erschlossene Silbervorkommen und Steinbrüche. Hier sind auch einige Zwerge zu finden.
Die Landschaft Südphecadiens wird von den typischen Kanälen und Windmühlen dominiert
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von Liebliches-Feld.net. Durch die Nutzung von Liebliches-Feld.net erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.