Die Politik des Horasreichs wird vom Kaiser und dem Kronkonvent bestimmt, besonders die Macht der Städte und ihres Patriziats ist jedoch heraushebenswert.
Der große Gewinner des horasischen Thronfolgekriegs waren die Landstädte, die zuvor nur über die Friedensgerichtsbarkeit verfügten und selbst noch Teil der alten, mitunter gewaltige Ländereien umfassenden Baronien waren. Seit dem Ende des Konflikts stellen sie nun sogar die Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder des Hauses der Edlen und bestimmen über diese die Politik des Reiches wesentlich mit. Manche haben sogar selbst das Fehde- und Befestigungsrecht oder dürfen den Cavalliere-Titel verleihen und sich dadurch eine Ritterschaft schaffen, wie sie anderswo in Aventurien höchstens Herzöge und Könige haben.
Im Briefspiel sind es genau diese Akteure – Landstädte und Barone –, die einen wesentlichen Teil des Spiels ausmachen. Vor allem die Spielerstädte als mächtigste unter den Landstädten des Horasreichs bieten Möglichkeiten über die Besetzung von Gremien und Ämtern zu hohem Einfluss zu kommen. Darüber hinaus kann die Erhöhung zum Baron ein realistisches, obgleich nicht einfach zu erreichendes Spielziel sein.