Briefspiel:Alte Werft, neuer Glanz/Der Ausklang und das Zeichen
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Der Ausklang und das Zeichen
Nachdem nun das letzte Gästepaar sich verabschiedet hatte, blickte Phelizzio zuversichtlich auf die Docks und lauschte dem Geräusch der Wellen in der nunmehr dunklen Nacht. Der heutige Abend, dachte sich der Schiffsbauer, hatte nennenswert dazu beigetragen, seine Familie in Efferdas und darüber hinaus bekannt zu machen. Nun lag die Arbeit vor den d'Antaras. Phelizzios Sohn Timor sprach sich bereits für ein eher bescheidenes Wachstum aus. Er würde darauf hören, doch sein Tatendrang war nun entfesselt. Eines war nach diesem Abend sicher: Efferdas hat neue Schiffsbauer in seiner Stadt, die vor Selbstbewusstsein nur so glühen.
Der alte Fasan wandte sich langsam um, und wollte sich dem Aufräumen anschließen, als ein Geräusch ihn zum Umdrehen bewog. Das graue Gefieder wurde von einer Fackel in Stegnähe beleuchtet. Eine Graugans! Travias heiliges Tier schwamm im Wasser und blickte neugierig zu Phelizzio. Dieser trat näher an den Vogel heran und mit einer Hand berührte er die Donatorier-Spange an seiner Brust, die sich nunmehr wärmer anfühlte. Ein erneutes Schnattern der Gans ließ Phelizzio innehalten und warm ums Herz werden. Seine Göttin war bei ihm und er würde ihre Gebote in Efferdas stets hoch halten.