Briefspiel:Die Renascentia der Deraccinis: Unterschied zwischen den Versionen
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K (Gonfaloniere verschob die Seite Die Renascentia der Deraccinis nach Briefspiel:Die Renascentia der Deraccinis, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen: analog zum "Falkenproblem") |
(kein Unterschied)
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Version vom 23. März 2026, 19:32 Uhr
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Die Renaissance der Deraccinis
Gylduria Deraccini stand am Fenster ihres Studiolos und schaute auf den unter ihr liegenden Ferrante-Platz. Mit einem leisen Rumpeln hörte man das Sechsergespann der Familie Deraccini vorfahren, welches sie nach Neetha schicken ließ um ihren Neffen Giacobbo und dessen Tochter Imperia nach Urbasi zu bringen. Mit einem Lächeln drehte sie sich um, verließ ihr Studiolo und schritt die Treppen herunter um die Neuankömmlinge in Empfang zu nehmen.
"Giacobbo, mein lieber Neffe. Ich freue mich dass Du hier bist.", sagte Gylduria und nahm ihn herzlich in den Arm. Dann drehte sie sich zu Imperia um und fragte mit gespieltem Unwissen: "Und wer ist dieses bezaubernde Wesen? Nein! Das kann doch nicht wirklich die kleine Imperia sein?! Als ich Dich das letzte Mal sah, warst Du gerade so groß wie eine unserer Täubchen." Mit einem Lächeln strich sie Imperia über die Wange nachdem diese einen höflichen Knicks andeutete. "Vielen Dank für die schmeichelhaften Worte, Signora Gylduria.", sagte Imperia leise. "Ach, warum so förmlich? Nenn mich Tante Gylduria ... genau wie Dein Vater auch."
Gylduria schnippte mit den Fingern und sagte zu einem Hausdiener: "Pulpio, bitte bring das Gepäck der Herrschaften auf die Zimmer im dritten Stock die ich habe vorbereiten lassen." Der Diener nickte und verschwand mit den ersten Gepäckstücken im Palazzo Colombana. "Giacobbo ... wir reden, wenn Ihr zwei Euch frisch gemacht habt. Ich werde Vitius beauftragen, eine Wache bereitzustellen, die Imperia die Stadt zeigt.", sagte Gylduria und verschwand wieder in ihrem Studiolo.
Eine Weile später betritt Giacobbo das Studiolo seiner Tante. "Nimm bitte Platz, Giacobbo. Sag, wie geht es meinem Bruder? Versinkt er immer noch in Schwermut seit Deine Mutter von uns ging?", fragte sie mitfühlend. Er nickt leicht und antwortet: "Vater stürzt sich in die Arbeit und versucht so, den Verlust zu kompensieren. Ich habe ihm schon oft gesagt, dass er sich ein paar Wochen frei nehmen solle, aber Ihr kennt ihn ja."
Ein Diener betrat das Studiolo und stellt ein Tablett mit zwei Tassen Tee auf den Tisch und verließ genauso schnell den Raum, wie er ihn betreten hatte. "Und wie geht es Fiorella? Du sagtest, dass sie auf ... Reisen ist?"
Giacobbo macht eine kurze Pause und sieht seiner Tante in die Augen. "In der Tat, Fiorella ist seit einigen Monaten auf Reisen. Sie meldete sich bereits zweimal bei uns. Das erste Mal war es aus Festum, beim zweiten Mal fuhr sie gerade an Bord eines Schnellseglers in den Hafen von Elburum ein."