Religion in Sewamund: Unterschied zwischen den Versionen

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==Die Zwölfgötter in Sewamund und Umgebung==
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==Praios==
In der [[Baronie Sewamund]] glaubt man spätestens seit [[Silem-Horas]] an die Zwölfgötter. Die Nähe zum Meer bringt es dabei mit sich, dass '''Efferd''' ein besonderer Stellenwert eingeräumt wird.<br>
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Die Praios-Kapelle im Schloss Corello dient nicht nur zur Andacht, sondern auch als Symbol der Ordnung und Rechtsprechung. Seit dem Auftauchen [[Gurondaii]]s und der dämonischen Verseuchung des [[Sewak]]s wurde ihr Einfluss gestärkt, gerade durch den Druck aus [[Veliris]]. Die [[Aldigonenser-Abtei zu Sewamund|Aldigonenser-Abtei Varosja]] am Rande der Neustadt beherbergt disziplinierte Geweihte, ihre Studien über die Einflüsse Gurondaiis könnten erklären, warum sich das Wasser mancher Kanäle wieder beruhigt hat. Auch über die stetig benötigte Reinigung des Geistes wird gesprochen. Immer wieder gibt es Gerüchte, die Abtei hüte eine Liste "Gefährdeter Sewamunder", was auch immer damit gemeint ist.
Aber auch '''Ingerimm''' wird hoch gehalten, in [[Sewamund]] steht ein bedeutender und imposanter Ingerimm-Tempel, der dem heiligen [[Stordian von Sewamund|Stordian]] geweiht ist. Der Heilige soll der Sage nach mit Sewamunder Seilen das erste Schiff des legendären Kapitäns Sanin bestückt haben.<br>
 
Im Sewamunder Hafen findet man in der Nähe des Efferd-Tempels außerdem einen nicht unbedeutenden '''Phex'''-Tempel, dessen Besucher vor allem Händler sind, die der Profit nach Sewamund gezogen hat.<br>
 
'''Travia''' hatte im Lauf der Geschichte weniger Glück in Sewamund. Früher war das Gebäude, in dem heute die Gastwirtschaft ''Goldene Gans'' untergebracht ist, ihr Tempel. Wieso er aufgegeben wurde, ist unbekannt. Der derzeitige Travia-Tempel in der Neustadt dient eher vor allem Kurgästen als Anlaufstelle und beherbergt außerdem Bäder.<br>
 
Als vor einigen Jahren eine Seuche viele Sewamunder befallen hatte, merkte man, dass der '''Peraine'''-Tempel, der sich um die Versorgung der Erkrankten kümmerte, nicht ausreichte, so groß war der Zulauf an Gläubigen und Kranken. Heute befindet sich in dem Gebäude nach wie vor das Hospital, der Peraine-Tempel selbst liegt nun etwas außerhalb der Stadt, umgeben von Kanälen und Fischteichen, und wird hauptsächlich von den Bauern der Umgebung besucht.<br>
 
Eher für den Adel von Bedeutung ist die '''Praios'''-Kapelle des [[Schloss Corello|Schlosses Corello]] und die nahe Niederlassung der [[Aldigonenser]], die in Fällen weiterhelfen, in denen Gebete zu Praios nicht ausreichen.<br>
 
Die anderen Zwölfgötter werden je nach Bevölkerungsschicht und Vorlieben mehr oder weniger verehrt. Dem [[Haus Amarinto]] ist eine gewisse Zuneigung zu '''Rondra''' sicher zu unterstellen, während das [[Haus Tribêc]] '''Tsa''' nicht uninteressant findet. Das [[Haus Streitebeck]] wiederum hat eine Ifirn- und '''Firun'''-Heilige im Stammbaum und dem [[Haus Oberfels-Phecadien]] sagt man zumindest in jüngster Zeit '''rahja'''gefälliges Benehmen nach.<br>
 
Die Form des Knotenplatzes in der Neustadt schließlich soll die Verehrung der '''Hesinde''' ausdrücken, ohne deren Wissen es nicht möglich gewesen wäre, den [[Gurondaii]] vor Sewamund zu besiegen.<br>
 
'''Boron''' schließlich ist der Boronanger nördlich der Stadt geweiht. Daran zeigt sich, dass man den todbringenden Gott lieber vor den Mauern schätzt als innerhalb.
 
  
==Halbgötter und Heilige==
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==Efferd==
Die Heilige '''Garlieb''' gilt innerhalb der [[Familie Luntfeld]] als Schutzpatronin der Holzfäller und der Waldarbeit. Besonders bei den Fischern der Baronie steht ihre Schutzheilige, die Heilige '''[[Maralita von Kuslik|Maralita]]''', hoch im Kurs. Während sich [[Odil (Heiliger)|Sanct '''Odil''']] um den Schutz des Lagers des Reisenden in der Wildnis kümmert, ist [[Ifirnia (Heilige)|Sancta '''Ifirnia''']] für die Wahl des richtigen Weges zuständig. Nicht verschwiegen werden sollten die Anhänger '''Kors''', denn mit [[Nazir da Silva|Nazir "El Pantera" da Silva]] hält sich immerhin der höchste Kor-Geweihte Brabaks in Sewamunder Grenzen auf. Nicht wenige Sewamunder verehren außerdem den '''Flussvater Sewak''', auch wenn diesem die Verseuchung des Flusses nicht gut getan haben kann.
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Der [[Efferd-Tempel St. Dozman]], geformt wie ein Schiff, ist nicht nur religiöses Zentrum, sondern auch Erinnerungsort an frühere Fluten und Opfer der See. Tief unter dem Tempel sollen sich alten Schauergeschichten zufolge noch Kultstätten alter seefahrender Völker befinden, von frühen [[Vanith]]-Pilgern bis zu Grolmrittern. Alteingesessene Familien wie die [[Familie ter Beer|ter Beer]] und [[Familie Acosto|Acosto]] gelten als Beschützer des Tempels und seiner Traditionen. Viele glauben, der Tempel schütze die Stadt nicht nur vor Sturm, sondern auch vor dem, was unter dem Wasser lebt.
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==Travia==
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Der [[Travia-Tempel St. Mascha]] in der Neustadt ist Anlaufpunkt für Durchreisende und Händler, ein Ort des Trosts, aber auch der Flüsterpost. Hierher kommen Opfer von Flut, Flucht und Verstoßung. Besonders zur Zeit des Mühlenfests wird er zum Hort städtischer Eintracht. Viele Binnenreisende finden bei den dortigen Geweihten vorübergehende Unterkunft oder Rat bei persönlichen Krisen.
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==Peraine==
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Mit dem [[Peraine-Tempel St. Meliora]] östlich von Periferia verfügt Sewamund über eine Heilstätte von überregionalem Ruf. Er ist Sanatorium, Beratungszentrum und Laboratorium zugleich. Wasserbehandlungen, medizinische Kräuter und alchimistische Behandlungen gegen Sewakfieber und Fischschuppenleiden werden unter Aufsicht und Protektion der [[Familie Trebenfurt]] durchgeführt.
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==Phex==
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Die [[Halle des Handels (Sewamund)|Halle des Handels]] im Hafen ist zentraler Ort für alle phexgefälligen Unternehmungen, offizielle wie inoffizielle. In abgeschlossenen Logenräumen werden riskante Seewetten, Verschwiegenheitsverträge und vielleicht auch Pakte der Börse verhandelt. Hier kreuzen sich die Wege der Unterwelt mit denen ehrlicher Händler, die Grenzen sind fließend.
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==Ingerimm==
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Der [[Ingerimm-Tempel St. Stordian]] in Corderia ist spirituelles Zentrum der Werkleute, Seiler, Orgelbauer und Schmiede. Vier Schornsteine brennen Tag und Nacht, ein Symbol unablässiger Arbeit. Der [[Stordian von Sewamund|Heilige Stordian]], Namensgeber des Tempels, soll der erste Seiler der Stadt gewesen sein, der durch göttliche Eingebung den "Sewakknoten" ersann. Im Tempel St. Stordian wird geschmiedet, gesponnen und geweiht. Der stordische Weg gilt als offenes Kultgeheimnis für alle Handwerker, die in ihren Produkten das göttliche Ebenbild erkennen. Eine versteckte Kammer des Tempels enthält angeblich ein Fragment des Seils, mit dem Stordian einst einen Wasserdämon bannte.
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==Famerlor==
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Im [[Palazzo Phecadien]] hat der neue [[Baron von Sewamund]], zugleich Ordensritter der [[Famerlorianer]], einen Schrein zu Ehren des hohen Drachen [[Famerlor]] eingerichtet, in der ebenso [[Khadan Firdayon|Khadan-Horas]] als kommender "Drache des Krieges" verehrt wird.
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==Weitere Halbgötter und Heilige==
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Die Heilige '''Garlieb''' gilt innerhalb der [[Familie Luntfeld]] als Schutzpatronin der Holzfäller und der Waldarbeit. Besonders bei den Fischern der Baronie steht ihre Schutzheilige, die Heilige '''[[Maralita von Kuslik|Maralita]]''', hoch im Kurs. Während sich [[Odil (Heiliger)|Sanct '''Odil''']] um den Schutz des Lagers des Reisenden in der Wildnis kümmert, ist [[Ifirnia (Heilige)|Sancta '''Ifirnia''']] für die Wahl des richtigen Weges zuständig. Nicht verschwiegen werden sollten die Anhänger '''[[Kor]]s''', denn mit dem Hauptmann-Geweihten [[Nazir da Silva]]-Brabanza residiert auch ein Geweihter des Söldnergottes in der Stadt. Nicht wenige Sewamunder verehren außerdem den '''Flussvater Sewak''', auch wenn dies von der [[Efferd-Kirche]] stets kritisch betrachtet wird.
  
 
[[Kategorie:Sewamund]][[Kategorie:Religion]]
 
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Aktuelle Version vom 5. Februar 2026, 15:41 Uhr

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Sewamund   Lilienrat   Geschichte   Umland   Stadtbeschreibung   Familien   Politik   Religion   Unterwelt   Kultur   Wirtschaft   Flotte   Heer   Mysteria et Arcana   Karte   Briefspiel    

Praios

Die Praios-Kapelle im Schloss Corello dient nicht nur zur Andacht, sondern auch als Symbol der Ordnung und Rechtsprechung. Seit dem Auftauchen Gurondaiis und der dämonischen Verseuchung des Sewaks wurde ihr Einfluss gestärkt, gerade durch den Druck aus Veliris. Die Aldigonenser-Abtei Varosja am Rande der Neustadt beherbergt disziplinierte Geweihte, ihre Studien über die Einflüsse Gurondaiis könnten erklären, warum sich das Wasser mancher Kanäle wieder beruhigt hat. Auch über die stetig benötigte Reinigung des Geistes wird gesprochen. Immer wieder gibt es Gerüchte, die Abtei hüte eine Liste "Gefährdeter Sewamunder", was auch immer damit gemeint ist.

Efferd

Der Efferd-Tempel St. Dozman, geformt wie ein Schiff, ist nicht nur religiöses Zentrum, sondern auch Erinnerungsort an frühere Fluten und Opfer der See. Tief unter dem Tempel sollen sich alten Schauergeschichten zufolge noch Kultstätten alter seefahrender Völker befinden, von frühen Vanith-Pilgern bis zu Grolmrittern. Alteingesessene Familien wie die ter Beer und Acosto gelten als Beschützer des Tempels und seiner Traditionen. Viele glauben, der Tempel schütze die Stadt nicht nur vor Sturm, sondern auch vor dem, was unter dem Wasser lebt.

Travia

Der Travia-Tempel St. Mascha in der Neustadt ist Anlaufpunkt für Durchreisende und Händler, ein Ort des Trosts, aber auch der Flüsterpost. Hierher kommen Opfer von Flut, Flucht und Verstoßung. Besonders zur Zeit des Mühlenfests wird er zum Hort städtischer Eintracht. Viele Binnenreisende finden bei den dortigen Geweihten vorübergehende Unterkunft oder Rat bei persönlichen Krisen.

Peraine

Mit dem Peraine-Tempel St. Meliora östlich von Periferia verfügt Sewamund über eine Heilstätte von überregionalem Ruf. Er ist Sanatorium, Beratungszentrum und Laboratorium zugleich. Wasserbehandlungen, medizinische Kräuter und alchimistische Behandlungen gegen Sewakfieber und Fischschuppenleiden werden unter Aufsicht und Protektion der Familie Trebenfurt durchgeführt.

Phex

Die Halle des Handels im Hafen ist zentraler Ort für alle phexgefälligen Unternehmungen, offizielle wie inoffizielle. In abgeschlossenen Logenräumen werden riskante Seewetten, Verschwiegenheitsverträge und vielleicht auch Pakte der Börse verhandelt. Hier kreuzen sich die Wege der Unterwelt mit denen ehrlicher Händler, die Grenzen sind fließend.

Ingerimm

Der Ingerimm-Tempel St. Stordian in Corderia ist spirituelles Zentrum der Werkleute, Seiler, Orgelbauer und Schmiede. Vier Schornsteine brennen Tag und Nacht, ein Symbol unablässiger Arbeit. Der Heilige Stordian, Namensgeber des Tempels, soll der erste Seiler der Stadt gewesen sein, der durch göttliche Eingebung den "Sewakknoten" ersann. Im Tempel St. Stordian wird geschmiedet, gesponnen und geweiht. Der stordische Weg gilt als offenes Kultgeheimnis für alle Handwerker, die in ihren Produkten das göttliche Ebenbild erkennen. Eine versteckte Kammer des Tempels enthält angeblich ein Fragment des Seils, mit dem Stordian einst einen Wasserdämon bannte.

Famerlor

Im Palazzo Phecadien hat der neue Baron von Sewamund, zugleich Ordensritter der Famerlorianer, einen Schrein zu Ehren des hohen Drachen Famerlor eingerichtet, in der ebenso Khadan-Horas als kommender "Drache des Krieges" verehrt wird.

Weitere Halbgötter und Heilige

Die Heilige Garlieb gilt innerhalb der Familie Luntfeld als Schutzpatronin der Holzfäller und der Waldarbeit. Besonders bei den Fischern der Baronie steht ihre Schutzheilige, die Heilige Maralita, hoch im Kurs. Während sich Sanct Odil um den Schutz des Lagers des Reisenden in der Wildnis kümmert, ist Sancta Ifirnia für die Wahl des richtigen Weges zuständig. Nicht verschwiegen werden sollten die Anhänger Kors, denn mit dem Hauptmann-Geweihten Nazir da Silva-Brabanza residiert auch ein Geweihter des Söldnergottes in der Stadt. Nicht wenige Sewamunder verehren außerdem den Flussvater Sewak, auch wenn dies von der Efferd-Kirche stets kritisch betrachtet wird.