Familie di Solano/Politik: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Familienpolitik der Familie di Solano gründet sich auf einer Leitlinie, aber auch dem  

Version vom 25. Januar 2026, 11:49 Uhr

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Familie di Solano   Stammtafel   Besitzungen   Politik    

Familienpolitik

Die Familienpolitik der Familie di Solano gründet sich auf einer Leitlinie, aber auch dem Erlauben zum Abweichen von dieser Leitlinie. Diese Leitlinie besteht hauptsächlich darin dass jedes Familienmitglied entweder zum Händler oder Alchemisten ausgebildet wird. Nur wenn ein Kind keinerlei Talent für einen dieser Berufe aufweist oder aber es sich zeigt, dass das Kind auf einem anderen, der Familie dienlichen Feld besondere Begabung zeigt wird die Ausbildung diesem Talent entsprechend gefördert. Diese Bündelung der Familienmitglieder auf einen Bereich, nämlich der Alchemie und dem Vertrieb der eigenen Erzeugnisse ist auch der Grundstein für das wirtschaftliche und somit auch dem gesellschaftlichen Erstarken der Familie.Diese Geradlinigkeit zeigt sich auch bei der Heiratspolitik. Es wird sehr darauf geachtet die Familie mit den alten und neuen Eliten der Stadt zu verbinden und so Einfluss und Macht zu mehren. Diese Strategie zeigt sich als sehr effektiv, konnte man im Efferd 1045 BF erstmalig einen Senator stellen. Eine Heirat aus Liebe kommt nur in Frage, wenn sie den Hauptzweck erfüllt, der Familie nützlich zu sein. Um die wirtschaftliche Kraft der Familie nicht zu schwächen erbt ausschließlich das älteste Kind des Familienoberhauptes. Sollte dieses ablehnen, erbt das zweitgeborene Kind alles. Dieses System wird fortgeführt bis alle rechtmäßigen Kinder des verstorbenen Familienoberhaupts abgelehnt haben, danach wird ein Familienrat mit allen erwachsenen Familienmitgliedern einberufen, der ein neues Familienoberhaupt und damit rechtmäßigen Alleinerben aus seinen Reihen wählt. Diese Tradition hat wohl schon zu manchem unerwarteten Todesfall geführt, allein, wer lässt sich schon erwischen, wenn er den großen Bruder oder die liebe Cousine beseitigt die dem eigenen Erbe im Wege steht?

Sozial- und Geschäftspolitik

Die di Solanos geben sich bürgernah und zeigen nach Außen hin ein großes Herz besonders für Unterschicht und Bedürftigen der Stadt. Wie in allen anderen Bereichen ist die treibende Kraft dahinter keineswegs Mitgefühl sondern kalte Berechnung. Welcher Arbeiter ist loyaler als Jener, dem man aus Hunger und Obdachlosigkeit geholt oder dessen Frau oder Kind man von schwerer Krankheit geheilt hat?Das so gewonnene Klientel wird durch Ausbildung und Förderung weiter an die Familie gebunden, wobei stets der Nutzen für die Familie di Solano im Mittelpunkt steht und nicht das Wohl eines Popolo. Auf diese Art hat man sich im den letzten beiden Jahrzehnten, in denen die Alchemistenfamilie in Efferdas weilt eine festen und loyale Arbeiterschaft herangezogen, deren Kinder, so die denn geeignet sind die gleiche Förderung erfahren wie ihre Eltern. Bei aller Bereitschaft zur Ausbildung wird stets darauf geachtet, dass die Arbeiter nicht mehr wissen als sie müssen um ihre Aufgaben zu erfüllen.

Einstellung zur Republik Efferda

Efferdas bildet für die Familie viele wirtschaftliche und gesellschaftliche Chancen. So hegt man, auch wen man erst zwei Jahrzehnte in der Stadt seinen Sitz hat, starke patriotische Gefühle zu Stadt und Republik. So hegt man den Wunsch nach mehr Unabhängigkeit von Belhanka. Auch streben die di Solano eine Stärkung des Freihandels an und gar die Gründung einer eigenen Uthuria-Kolonie. Gerne gibt sich die Familie als Advokat für mehr Mitbestimmung und Chancengleichheit der Popolo, aber das ist reine Fassade, lässt sich ein abhängige und unterprivilegierte Arbeiterschaft besser kontrollieren als eine Gleichberechtigte. Zwar befürworten die die Solano die freie Wahl des Senats würden es aber gerne sehen, dass es nur Angehörigen der Patriziergeschlechter erlaubt ist zu kandidieren. Ein Alrik Binder, mag er auch ein Held des Delphinocco und des Widerstandskampfes sein, hat ihrer Ansicht nach nichts im Senat bestenfalls als Bediensteter etwas zu suchen.