Brandnacht von Torremund

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Brandnacht von Torremund
Stadt Torremund
Horasreich
Ort der Schlacht im Horasreich

Datum: 1027 BF
Ort: innerhalb der Stadtmauern Torremunds
Ausgang: Sieg der Efferdier
Konfliktparteien
Haus Efferdas
Haus Torrem
Haus Urbet
Haus di Salsavûr
Befehlshaber
Elanor von Efferdas
Reon Torrem
Drago III. di Salsavûr
Gonzalo von Urbet-Marvinko
Truppenstärke
100 Turrianische, 150 Efferdische 100 Urbetische (in Alt-Torremund isoliert)
Tote/Verluste
keine 50 Mann, darunter Drago III. di Salsavûr

Die Brandnacht von Torremund stand im Finale des Torremundzwistes im 1027ten Götterlauf zwischen dem Haus Urbet, dem Haus Torrem sowie dem Haus Efferdas. Auslöser der Brandnacht war die Weigerung Travianos von Urbet gemeinsam mit dem verbündeten Reon Torrem gegen Elanor von Efferdas vorzugehen. Reon Torrem, der dieses Verhalten als Verrat verstand, reagierte, indem er seinerseits Verrat übte und einen Kriegshaufen der Urbetier im Hinterhalt umbringen ließ.

Die Bezeichnung "Brandnacht" rührt von dem Umstand her, dass die urbetischen Kriegsknechte in einem Lagerhaus des Torremunder Hafens Quartier genommen hatten, darinnen jedoch kurzerhand eingeschlossen wurden, woraufhin an das Gebäude Feuer gelegt ward.

Vorgeschichte

Traviano hatte, durch Verrat unterstützt, Besitz von Alt-Torremund auf der efferdischen Uferseite der Torre ergriffen. Die Stadtherren aus dem Hause Torrem waren in der Neustadt eingeschlossen und abgeschnitten oder aber mussten - wie Reon Torrem - sikramaufwärts zu Hilfe eilen.

Da die Torrems einen zeitgleichen Konflikt mit Elanor von Efferdas gewahrten, kam es jedoch zu keinem Schlagabtausch, sondern zu einem Bündnis mit dem Urbeter. Daraufhin wurden die Stadtteile gleichsam getauscht, indem der Urbeter Neu-Torremund erhielt, die Torrems jedoch in die Altstadt ziehen durften.

Verlauf

Mit dem Herannahen der Entsatzstreitmacht der Baronin von Efferdas, die sich gegen die Torrems wenden mochte, stellte sich heraus, dass der Urbeter entgegen anderer Erwartungen seiner Verbündeten keinen Angriff auf Elanor unterstützen würde. Erst nach mehrfachem Betteln der Torrems stellte er unter Drago III. di Salsavûr, seinem Hofconstabler, 100 Kriegsknechte zur Verfügung, die allein für Verteidigungszwecke in die Altstadt zogen. Zu diesem Zeitpunkt fanden die Torrems jedoch mit ihrer Baronin zu einem Akkord, der sich in Form eines heimlichen Bündnisses gegen Traviano richten sollte.

Die Torrems hatten den urbetischen Hilfstruppen mit Vorsatz ein leerstehendes Lagerhaus am Hafen als Quartier zur Verfügung gestellt. In der Nacht vom [Datum?] auf den [Datum?] öffneten sie die Stadttore, um die Efferdischen eindringen zu lassen. Das Lagerhaus wurde abgeriegelt und in Brand gesetzt. Die Hälfte der Urbetischen kam in Rauch und Flammen ums Leben, die andere Hälfte musste sich ergeben.

Folgen

Nach kurzen Truppenbewegungen entlang des Torrelaufs bis Thirindar und einer kleinen efferdischen Diversion gegen das Dörfchen Citadela kam es zu Friedensverhandlungen. Demnach würde der Urbeter den Ostteil von Torremund behalten haben. Die gefangenen Kriegsknechte würde er für eine Summe Geldes auslösen.

Eine langfristige Folge der Brandnacht war, dass Traviano von Urbet, der zu dieser Zeit gar nicht mehr in Torremund weilte, den Ruf eines gerissenen Politikers erwarb, Reon Torrem hingegen schlicht als Verräter (Reon Wendhals) galt - obwohl das Moment des Verrates nach Meinung des Hauses Torrem mehrfach von dem Urbeter ausgegangen war.

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