Tuchhandelshaus Changbari: Unterschied zwischen den Versionen

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Erstmalig finden die Changbari Erwähnung als Schafzüchter im ranaqidischen Raum, was mittlerweile viele hundert Jahre in der Vergangenheit liegt.  
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Erstmalig fand die [[Familie Changbari]] Erwähnung als Schafzüchter im ranaqidischen Raum, was mittlerweile viele hundert Jahre in der Vergangenheit liegt.  
 
Durch ihr Handwerk, Bescheidenheit und Fleiß brachten sie es zu gewissen Mitteln, die wiederum in die Zucht eingebracht wurden. So stiegen nach und nach der Einfluss, die Anzahl der Herden und das Vermögen.<br>
 
Durch ihr Handwerk, Bescheidenheit und Fleiß brachten sie es zu gewissen Mitteln, die wiederum in die Zucht eingebracht wurden. So stiegen nach und nach der Einfluss, die Anzahl der Herden und das Vermögen.<br>
Als es die Changbari bereits recht weit gebracht hatten, sie in Ranaqides und Umgebung eines der bedeutendsten Züchter waren und über ein gewisses Vermögen verfügten, heiratete gar eine der Töchter in das große herrschende Adelshaus Efferdas ein, was der Familie Changabri endgültig den Spottnamen "Schafbarone" einbrachte. Als Mitgift wurde der Familie ein Rittergut übereignet, welches weitläufige Ländereien beinhaltet. Damit hatten die Changbari ein Stammsitz gefunden, der ihre aufstrebende Stellung unterstrich und auch heute noch Teil des Handelsimperiums darstellt.<br>
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Als es die Changbari bereits recht weit gebracht hatten, sie in [[Ranaqídes]] und Umgebung eines der bedeutendsten Züchter waren und über ein gewisses Vermögen verfügten, heiratete gar eine der Töchter in das große herrschende Adelshaus [[Haus Efferdas|Efferdas]] ein, was der Familie Changabri endgültig den Spottnamen "Schafbarone" einbrachte. Als Mitgift wurde der Familie ein Rittergut übereignet, welches weitläufige Ländereien beinhaltete. Damit hatten die Changbari ein Stammsitz gefunden, der ihre aufstrebende Stellung unterstrich.<br>
  
 
Das Geschäft florierte zunehmend. Auf der Suche nach Geldmitteln verpachtete der damalige Baron den Changbari das Privileg auf den Handel mit efferdischer Wolle, was seit dem erblich wurde und den drastischen Anstieg an Einfluss und Vermögen mit sich brachte.<br>
 
Das Geschäft florierte zunehmend. Auf der Suche nach Geldmitteln verpachtete der damalige Baron den Changbari das Privileg auf den Handel mit efferdischer Wolle, was seit dem erblich wurde und den drastischen Anstieg an Einfluss und Vermögen mit sich brachte.<br>
 
In den folgenden Jahrzehnten stieg die Menge an Schafwolle und produzierten Tuche stetig. Daneben wurden weitere Tuche angekauft und gewinnbringend verkauft. Da der Handel zunehmend an Bedeutung gewann, verlagerten die Changbari ihren Hauptsitz in die Stadt Efferdas, wo sie auch heute noch ansässig sind.  
 
In den folgenden Jahrzehnten stieg die Menge an Schafwolle und produzierten Tuche stetig. Daneben wurden weitere Tuche angekauft und gewinnbringend verkauft. Da der Handel zunehmend an Bedeutung gewann, verlagerten die Changbari ihren Hauptsitz in die Stadt Efferdas, wo sie auch heute noch ansässig sind.  
 
Das erste Kontor wurde eröffnet und die Handelsbeziehungen wurden ausgebaut. Hinzu kam die Herstellung von Leinentuch. In vielen Städten wurden weitere Kontore gegründet und weitere Märkte erschlossen.<br>
 
Das erste Kontor wurde eröffnet und die Handelsbeziehungen wurden ausgebaut. Hinzu kam die Herstellung von Leinentuch. In vielen Städten wurden weitere Kontore gegründet und weitere Märkte erschlossen.<br>
Einen weiteren Sprung machte das hoch angesehene Haus mit der Errichtung der ersten Manufaktur in Efferdas. Damit konnte die Menge der hergestellten Waren deutlich erhöht werden. Vor einigen Jahren wurde eine weitere Manufaktur errichtet.<br>
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Einen weiteren Sprung machte das hoch angesehene Haus mit der Errichtung der ersten Manufaktur in Efferdas. Damit konnte die Menge der hergestellten Waren deutlich erhöht werden. Vor einige Götterläufe später wurde eine weitere Manufaktur errichtet.<br>
Die mit Bedacht handelnde Händlerfamilie erreichte schon früh den Status eines Großbürgers. Dies nutzten sie, um sich in Adelskreisen zu bewegen und in der Politik mitmischen zu können. Sie zählen zu den ältesten und bedeutendsten Geschlechtern von Efferdas.<br>
 
In der Zeit um die neue Verfassung und die Begründung der Belhankanischen Republik Efferdas konnten sie ihren Einfluss nutzen und in den Senat der Republik einziehen. Dies ermöglichte maßgeblich an der Gestaltung der Republik Teil zu haben und die Verfassung mit zu gestalten. <br>
 
Kürzlich investierten die Changbari redlich gespartes Geld und gaben mehrere Schiffe in Auftrag, die binnen zweier Jahre fertig gestellt sein sollten. Diese fahren die eigenen und anderweitige Güter über das Meer zu den einzelnen Kontoren, welche mittlerweile von Grangor im Norden bis Drôl im Süden liegen. Zwei der Schiffe fahren vor allem für die [[Efferdische Handelscompagnie| Efferdische Handelscompagnie (EH)]].<br>
 
Derzeit verfügt das Handelshaus Changbari über sehr großen Einfluss in der Republik Efferdas und der Umgebung. Handelspartner und Kontore liegen in Grangor, Sewamund, Efferdas, Sikras (im Bau), Methumis, Rethis, Phenos und Putras, Silas, Urbasi, Belhanka und Drôl. <br>
 
Für die Zukunft ist der Handel in Richtung Norden geplant. Dieser soll einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des Handelshauses Changbari werden.
 
  
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Die mit Bedacht handelnde Händlerfamilie erreichte schon früh den Status von städtischen Patriziern. Dies nutzten sie, um sich immer freier Adelskreisen zu bewegen und in der Politik mitmischen zu können. Sie zählten zu den ältesten und bedeutendsten Geschlechtern von [[Efferdas]].<br>
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In der Zeit um die neue Verfassung und die Begründung der Belhankanischen [[Republik Efferdas]] konnten sie ihren Einfluss nutzen und in den Senat der Republik einziehen. Dies ermöglichte maßgeblich an der Gestaltung der Republik Teil zu haben und die Verfassung mit zu gestalten. <br>
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Danach investierten die Changbari redlich gespartes Geld und gaben mehrere Schiffe in Auftrag, die binnen einiger Götterläufe fertig gestellt wurden. Diese fuhren die eigenen und anderweitige Güter über das Meer zu den einzelnen Kontoren, welche zeitweilig von [[Grangor]] im Norden bis [[Drôl]] im Süden lagen. Zwei der Schiffe fuhren vor allem für die [[Efferdische Handelscompagnie|Efferdische Handelscompagnie (EH)]].<br>
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Auf ihrem Höhepunkt verfügte das Handelshaus Changbari über sehr großen Einfluss in der Republik Efferdas und der Umgebung. Handelspartner und Kontore lagen in Grangor, [[Sewamund]], Efferdas, [[Sikras]], [[Methumis]], [[Rethis]], [[Phenos]] und [[Putras]], [[Silas]], [[Urbasi]], [[Belhanka]] und [[Drôl]]. <br>
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Doch während der Jahre 1043 bis 1045 BF überspannten die Changbari ihre finanziellen Möglichkeiten und Ambitionen und wurden durch riskante Geschäfte fast in dne Ruin getrieben und mussten schliesslich sogar Efferdas verlassen. Seither hat das Tuchandelshaus Changabri nur noch regionale Bedeutung und ist auf die Zusammenarbeit mit einstmaligen Konkurrenten angewiesen.
  
 
[[Kategorie:Wirtschaft]][[Kategorie:Familie Changbari]]
 
[[Kategorie:Wirtschaft]][[Kategorie:Familie Changbari]]

Aktuelle Version vom 12. Juli 2024, 17:11 Uhr

Erstmalig fand die Familie Changbari Erwähnung als Schafzüchter im ranaqidischen Raum, was mittlerweile viele hundert Jahre in der Vergangenheit liegt. Durch ihr Handwerk, Bescheidenheit und Fleiß brachten sie es zu gewissen Mitteln, die wiederum in die Zucht eingebracht wurden. So stiegen nach und nach der Einfluss, die Anzahl der Herden und das Vermögen.
Als es die Changbari bereits recht weit gebracht hatten, sie in Ranaqídes und Umgebung eines der bedeutendsten Züchter waren und über ein gewisses Vermögen verfügten, heiratete gar eine der Töchter in das große herrschende Adelshaus Efferdas ein, was der Familie Changabri endgültig den Spottnamen "Schafbarone" einbrachte. Als Mitgift wurde der Familie ein Rittergut übereignet, welches weitläufige Ländereien beinhaltete. Damit hatten die Changbari ein Stammsitz gefunden, der ihre aufstrebende Stellung unterstrich.

Das Geschäft florierte zunehmend. Auf der Suche nach Geldmitteln verpachtete der damalige Baron den Changbari das Privileg auf den Handel mit efferdischer Wolle, was seit dem erblich wurde und den drastischen Anstieg an Einfluss und Vermögen mit sich brachte.
In den folgenden Jahrzehnten stieg die Menge an Schafwolle und produzierten Tuche stetig. Daneben wurden weitere Tuche angekauft und gewinnbringend verkauft. Da der Handel zunehmend an Bedeutung gewann, verlagerten die Changbari ihren Hauptsitz in die Stadt Efferdas, wo sie auch heute noch ansässig sind. Das erste Kontor wurde eröffnet und die Handelsbeziehungen wurden ausgebaut. Hinzu kam die Herstellung von Leinentuch. In vielen Städten wurden weitere Kontore gegründet und weitere Märkte erschlossen.
Einen weiteren Sprung machte das hoch angesehene Haus mit der Errichtung der ersten Manufaktur in Efferdas. Damit konnte die Menge der hergestellten Waren deutlich erhöht werden. Vor einige Götterläufe später wurde eine weitere Manufaktur errichtet.

Die mit Bedacht handelnde Händlerfamilie erreichte schon früh den Status von städtischen Patriziern. Dies nutzten sie, um sich immer freier Adelskreisen zu bewegen und in der Politik mitmischen zu können. Sie zählten zu den ältesten und bedeutendsten Geschlechtern von Efferdas.
In der Zeit um die neue Verfassung und die Begründung der Belhankanischen Republik Efferdas konnten sie ihren Einfluss nutzen und in den Senat der Republik einziehen. Dies ermöglichte maßgeblich an der Gestaltung der Republik Teil zu haben und die Verfassung mit zu gestalten.

Danach investierten die Changbari redlich gespartes Geld und gaben mehrere Schiffe in Auftrag, die binnen einiger Götterläufe fertig gestellt wurden. Diese fuhren die eigenen und anderweitige Güter über das Meer zu den einzelnen Kontoren, welche zeitweilig von Grangor im Norden bis Drôl im Süden lagen. Zwei der Schiffe fuhren vor allem für die Efferdische Handelscompagnie (EH).

Auf ihrem Höhepunkt verfügte das Handelshaus Changbari über sehr großen Einfluss in der Republik Efferdas und der Umgebung. Handelspartner und Kontore lagen in Grangor, Sewamund, Efferdas, Sikras, Methumis, Rethis, Phenos und Putras, Silas, Urbasi, Belhanka und Drôl.
Doch während der Jahre 1043 bis 1045 BF überspannten die Changbari ihre finanziellen Möglichkeiten und Ambitionen und wurden durch riskante Geschäfte fast in dne Ruin getrieben und mussten schliesslich sogar Efferdas verlassen. Seither hat das Tuchandelshaus Changabri nur noch regionale Bedeutung und ist auf die Zusammenarbeit mit einstmaligen Konkurrenten angewiesen.