Sikramargino: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Urb Sikramargino.jpg|framed|Karte des Stadtteils, unterhalb [[Magistralia]]s (zentral und im Norden) gelegen, im Süden die ''Piazza di Basilio'' und das ''Urbeter Tor'', im Westen der Garten ''Paradiso d'Urbasi'', im Nordwesten der Übergang nach [[Torneocampo]], im Osten die ''Musici-Schule'' und im Nordosten der Übergang nach [[Figurenza]].]]
[[Bild:Sikramargino.png|framed|Farbenfroh: das Stadtteil-wappen Sikramarginos]]
'''Sikramargino''' liegt auf dem Südhang des Hügels von [[Urbasi]]. In diesem eher beschaulichen Stadtviertel sind besonders viele Häuserwände von Wein überwuchert und die Anwohner sind für ihren Kunstsinn und ihre Aufgeschlossenheit bekannt – gerne bemalen sie (noch nicht überwucherte) Mauern mit farbenbunten Motiven, lauschen den Klängen der Musici oder geben sich allgemeiner Lebensfreude hin. Neben der Musici-Schule beherbergt der Stadtteil auch den Tsa-Tempel, das Gildenhaus der Gefäßzunft und den Park "Paradiso d'Urbasi", einen großzügig angelegten Garten.
'''Sikramargino''' ist das auf dem Südhang des Stadtbergs gelegene südliche Drittel der Unterstadt [[Urbasi]]s. Es ist ein eher beschaulicher Teil der [[Silberstadt]], in dem besonders viele Häuserwände von Wein überwuchert oder mit farbenbunten Motiven bemalt sind und die Anwohner für ihren Kunstsinn und ihre Aufgeschlossenheit gewürdigt werden. Der [[Tsa-Tempel Urbasis|Tsa-Tempel]] ist das spirituelle Zentrum Sikramarginos, das daneben auch als Heimat der [[Zünfte Urbasis#Gefäßzunft|Gefäßzunft]] und der [[Familie Carasbaldi]], die hier über eine große [[Klientel]] verfügt, bekannt ist.


==Ausführliche Beschreibung==
==Übersicht: Karte Sikramarginos==
Das am Südhang [[Urbasi]]s gelegene Sikramargino ist ein eher beschaulicher Stadtteil. Viele Häuserwände sind hier von Wein überwuchert, die übrigen zumeist mit farbenfrohen Motiven bemalt – ein deutlicher Ausdruck des Kunstsinns und der Lebensfreude der Bewohner des Viertels. Beliebter Treffpunkt derselben ist die dreieckige '''Piazza di Basilio''', die ihre Bezeichnung dem bekannten urbasischen Maler [[Constanzo Basilio]] verdankt, obgleich es auch ein [[Haus di Basilio|Geschlecht gleichen Namens]] gab. Eine Statue in der Mitte des Platzes zeigt den Künstler über einer Schlange stehend. An Markttagen werden hier vor allem die Erzeugnisse der [[Zünfte Urbasis#Gefäßzunft|Gefäßzunft]] angeboten.
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;Gebäude und Örtlichkeiten
1) [[Urbet]]er Tor <small>(zur [[Efferdstraße]])</small><br>


An der Nordseite des Platzes steht der eher kleine '''[[Tsa-Tempel Urbasis|Tsa-Tempel Santa Novesca]]''' mit dem angeschlossenen ''Spiegelturm''. Dieser ist ein wahres Wunderwerk der Ingenieurskunst und wirft das tagsüber hereinfallende Licht mittels Spiegeln und Prismen in allen Farben zurück – ein Effekt, der den Klang des gleichfalls hier untergebrachten Glockenspiels beinahe nebensächlich erscheinen lässt. Der Kult selber ist im Viertel fest verwurzelt, hat darüber hinaus jedoch nur geringen Einfluss. Das benachbarte [[Bild:Gefaesszunft.png|14px]] '''Haus der [[Zünfte Urbasis#Gefäßzunft|Gefäßzunft]]''' dient den kunstfertigen Keramikmachern und Glasbläsern Urbasis als Versammlungsort.
''in der [[Bild:NdEidechse.png|16px]] [[Nachbarschaften Urbasis#Nachbarschaft der Eidechse|Nachbarschaft der Eidechse]]:''<br>
2) Basilio-Platz<br>
3) [[Tsa]]-[[Tsa-Tempel Urbasis|Tempel]] [[Bild:Tsa.png|17px]]<br>
4) Haus der [[Zünfte Urbasis#Gefäßzunft|Gefäßzunft]] [[Bild:Gefaesszunft.png|17px]]<br>
5) Palazzo [[Familie Carasbaldi|Carasbaldi]] [[Bild:Familie Carasbaldi.png|16px]]<br>
6) Mythraelos Werkstatt<br>
7) Paradiso-Hain<br>
8) Palazzo [[Haus d'Auspizzi|d'Auspizzi]] [[Bild:Haus d Auspizzi.png|16px]]<br>
9) Haus der [[Zünfte Urbasis#Steinzunft|Steinzunft]] [[Bild:Steinzunft.png|17px]]<br>


Im Süden des Platzes erhebt sich beinahe trutzig der '''Palazzo Carasbaldi''' mit seinem Geschlechterturm, dessen Bewohner trotz aller Versuche sich als Patrone des gesamten Viertels zu etablieren als ‘Fremdlinge’ noch immer mit einigem Misstrauen leben müssen.
''in der [[Bild:NdHarfe.png|16px]] [[Nachbarschaften Urbasis#Nachbarschaft der Harfe|Nachbarschaft der Harfe]]:''<br>
10) Herberge Zum Urbasilisk <small>(Gründungsort [[Urbasilisk Urbasi]]s)</small><br>
11) Spiegelmacherei [[Federico Danzola|Danzola]] <small>(ehedem [[Schule der Zwölfe#Geschichte|Musici-Schule]])</small><br>
12) Taverne Reons Schande
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[[Bild:Glasmaler.jpg|thumb|150px|Glasmaler der [[Zünfte Urbasis#Gefäßzunft|Gefäßzunft]].]]
==Rundgang durch Sikramargino==
Schräg gegenüber liegt die '''Herberge Zum Urbasilisk''', eine eher gewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit, wäre da nicht der Name und manches darob entstandene Gerücht über das Gebäude oder die Wirtsleute. Diese profitieren vor allem von der günstigen Lage ihrer Herberge in der Nähe des '''Urbeter Tors''', von dem aus die [[Efferdstraße|Via Efferdia]] bis nach [[Efferdas]] führt. Ähnliches gilt für die ein Stück weiter nördlich gelegene '''Taverne Reons Schande''', deren beinahe unbemerkte Umbenennung (ehedem nach dem Wirt Reon Balvarro ''Reons Schanke'') kurz nach dem Antritt der Stadtherrschaft Travianos bis heute Rätsel aufgibt.
Beliebter Treffpunkt der Sikramarginer ist die dreieckige '''Piazza di Basilio''', die ihre Bezeichnung dem bekannten urbasischen Maler [[Constanzo Basilio]] verdankt, obgleich es auch ein [[Haus di Basilio|Geschlecht gleichen Namens]] gab. Eine Statue in der Mitte des Platzes zeigt den Künstler über einer Schlange stehend. An Markttagen werden hier vor allem die Erzeugnisse der [[Zünfte Urbasis#Gefäßzunft|Gefäßzunft]] angeboten.


Im Nordosten Sikramarginos befindet sich am steilen Hang unterhalb Magistralias die '''Musici-Schule''', die dem Rahja-Tempel angegliedert ist und vom strengen Maestro [[Scofio Bukatore]] geleitet wird. Dessen disziplinarische Maßnahmen haben die traditionelle und sich regelmäßig in Kneipenschlägereien äußernde Rivalität mit der Medici-Schule in Torneocampo jedoch bislang nicht wirklich eindämmen können. Zu den Förderern der Schule zählen vor allem die [[Haus della Pena ä.H.|della Pena ä.H.]].
An der Nordseite des Platzes steht der eher kleine '''[[Tsa-Tempel Urbasis|Tsa-Tempel Santa Novesca]]''' mit dem angeschlossenen ''Spiegelturm''. Dieser ist ein wahres Wunderwerk der Ingenieurskunst und wirft das tagsüber hereinfallende Licht mittels Spiegeln und Prismen in allen Farben zurück – ein Effekt, der den Klang des gleichfalls hier untergebrachten Glockenspiels beinahe nebensächlich erscheinen lässt. Der Kult selber ist im Viertel fest verwurzelt, hat darüber hinaus jedoch nur geringen Einfluss in der Silberstadt. Das benachbarte [[Bild:Gefaesszunft.png|14px]] '''Haus der [[Zünfte Urbasis#Gefäßzunft|Gefäßzunft]]''' dient den kunstfertigen Keramikmachern und Glasbläsern Urbasis als Versammlungsort.


Seit 1035 BF befindet sich ebenfalls im Nordosten Sikramarginos, besser gesagt in unmittelbarer Nähe zur Nachbarschaft des Silbertalers die Manufaktur "'''Optische Gläser und Linsensysteme'''" im Besitz der '''[[Familie ya Ranfaran]]'''.
Im Süden des Platzes erhebt sich beinahe trutzig der '''Palazzo Carasbaldi''' mit seinem Geschlechterturm, dessen Bewohner trotz aller Versuche sich als Patrone des gesamten Viertels zu etablieren als ‘Fremdlinge’ noch immer mit einigem Misstrauen leben müssen.


Unter den Handwerkern des Viertels ist vor allem die '''Spiegelmacherei Danzola''' erwähnenswert, die die Glasbläserei mit der Silberverarbeitung verbindet und Spiegel überregional gerühmter Güte fertigt. Auch die Ausstattung des Spiegelturms geht weitgehend auf die alteingesessene Familie zurück.
[[Bild:Glasmaler.jpg|thumb|150px|Glasmaler der [[Zünfte Urbasis#Gefäßzunft|Gefäßzunft]].]]
Schräg gegenüber liegt die '''Herberge Zum Urbasilisk''', eine eher gewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit, wäre da nicht der Name und manches darob entstandene Gerücht über das Gebäude oder die Wirtsleute. Diese profitieren vor allem von der günstigen Lage ihrer Herberge in der Nähe des '''Urbeter Tors''', von dem aus die [[Efferdstraße|Via Efferdia]] bis nach [[Efferdas]] führt. Ähnliches gilt für die ein Stück weiter nördlich gelegene '''Taverne Reons Schande''', deren beinahe unbemerkte Umbenennung (ehedem nach dem Wirt Reon Balvarro ''Reons Schanke'') kurz nach dem Antritt der Stadtherrschaft [[Traviano von Urbet-Marvinko|Travianos]] bis heute Rätsel aufgibt.


Im Nordwesten liegt unterhalb des alten Inquisitionstors der große städtische Garten '''Paradiso d'Urbasi''' (nach seinem Stifter, der sich damit einen Posten in der Stadtverwaltung kaufte, auch ''Ascanischer Garten'' genannt), der größte innerhalb der Stadtmauern. Seine einfach gehaltene Gartenarchitektur wird von Pavillons und Statuen beherrscht, während eine Ausstattung mit Brunnen und künstlichen Grotten (ähnlich dem Kaskadengarten in Figurenza) bislang nur angedacht ist.
Im Nordosten Sikramarginos befand sich am steilen Hang unterhalb [[Magistralia]]s einst die dem [[Rahja]]-Tempel angegliederte ''Musici-Schule'', die [[1047 BF]] allerdings als neuer Teil der [[Schule der Zwölfe]] selbst in die Oberstadt umzog. Ins vormalige Schulgebäude ist dagegen die '''Spiegelmacherei Danzola''' eingezogen, die die Glasbläserei mit der Silberverarbeitung verbindet und Spiegel überregional gerühmter Güte fertigt. Auch die Ausstattung des Spiegelturms geht weitgehend auf die alteingesessene Familie zurück.


Direkt neben dem Park steht mit der '''Casa Fresciani''' auch das Haus und die Werkstatt des am stärksten an der künstlerischen Ausgestaltung beteiligten Bildhauers: [[Mythraelo Fresciani]] ist ein im Alter wunderlich gewordener Künstler, der seinen ''unvollkommenen'' Statuen im benachbarten Garten vor einigen Jahren gar sämtliche Köpfe abschlug und der Stadt seither noch ein halbes Dutzend neuer Werke schuldet.
Im Nordwesten liegt unterhalb des alten Inquisitionstors der große '''Paradiso-Hain''', ein Ruhepol in der Stadt mit kleinen Weingärten, verspielten Pavillons und manchen versteckten Statuen. Viele stammen aus der benachbarten '''Werkstatt Mythraelos'''. Der Bildhauer [[Mythraelo Fresciani]] ist ein im Alter wunderlich gewordener Künstler, der seinen "unvollkommenen" Statuen in der Zeit nach dem [[Thronfolgekrieg]] gar einmal sämtliche Köpfe abschlug und der Stadt seither angeblich noch immer einige Werke schuldet.


Nördlich des Parks, an der Grenze zu Torneocampo und Magistralia gelegen, befinden sich schließlich der neue '''Palazzo d'Auspizzi''' des alten Stadtherrengeschlechts und das [[Bild:Steinzunft.png|14px]] '''Haus der [[Zünfte Urbasis#Steinzunft|Steinzunft]]''', die durch die Baufreude der Urbasier zu beachtlichem Wohlstand gelangt ist.
Nördlich des Parks, an der Grenze zu Torneocampo und Magistralia gelegen, befinden sich schließlich der '''Palazzo d'Auspizzi''' des alten Stadtherrengeschlechts und das [[Bild:Steinzunft.png|14px]] '''Haus der [[Zünfte Urbasis#Steinzunft|Steinzunft]]''', die durch die Baufreude der Urbasier zu beachtlichem Wohlstand gelangt ist.


==Illustrationen==
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Bild:Sikramargino.png|Wappen des Stadtteils Sikramargino
Bild:Sikramargino_I.png|Die ''Nachbarschaft der Harfe'' verdankt ihre Bezeichnung der Musici-Schule in Sikramargino.
Bild:Sikramargino_II.png|Die ''Nachbarschaft der Eidechse'' umfasst die mittleren und westlichen Gassen mit dem Tsa-Tempel.
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Aktuelle Version vom 2. April 2026, 18:49 Uhr

Karte und Übersicht Urbasis   Stadtbeschreibung Agrepparas   Magistralia   Figurenza   Sikramargino   Torneocampo   Camponuovo   Nachbarschaften    
Farbenfroh: das Stadtteil-wappen Sikramarginos

Sikramargino ist das auf dem Südhang des Stadtbergs gelegene südliche Drittel der Unterstadt Urbasis. Es ist ein eher beschaulicher Teil der Silberstadt, in dem besonders viele Häuserwände von Wein überwuchert oder mit farbenbunten Motiven bemalt sind und die Anwohner für ihren Kunstsinn und ihre Aufgeschlossenheit gewürdigt werden. Der Tsa-Tempel ist das spirituelle Zentrum Sikramarginos, das daneben auch als Heimat der Gefäßzunft und der Familie Carasbaldi, die hier über eine große Klientel verfügt, bekannt ist.

Übersicht: Karte Sikramarginos

Urbasi
Gebäude und Örtlichkeiten

1) Urbeter Tor (zur Efferdstraße)

in der Nachbarschaft der Eidechse:
2) Basilio-Platz
3) Tsa-Tempel
4) Haus der Gefäßzunft
5) Palazzo Carasbaldi
6) Mythraelos Werkstatt
7) Paradiso-Hain
8) Palazzo d'Auspizzi
9) Haus der Steinzunft

in der Nachbarschaft der Harfe:
10) Herberge Zum Urbasilisk (Gründungsort Urbasilisk Urbasis)
11) Spiegelmacherei Danzola (ehedem Musici-Schule)
12) Taverne Reons Schande

Rundgang durch Sikramargino

Beliebter Treffpunkt der Sikramarginer ist die dreieckige Piazza di Basilio, die ihre Bezeichnung dem bekannten urbasischen Maler Constanzo Basilio verdankt, obgleich es auch ein Geschlecht gleichen Namens gab. Eine Statue in der Mitte des Platzes zeigt den Künstler über einer Schlange stehend. An Markttagen werden hier vor allem die Erzeugnisse der Gefäßzunft angeboten.

An der Nordseite des Platzes steht der eher kleine Tsa-Tempel Santa Novesca mit dem angeschlossenen Spiegelturm. Dieser ist ein wahres Wunderwerk der Ingenieurskunst und wirft das tagsüber hereinfallende Licht mittels Spiegeln und Prismen in allen Farben zurück – ein Effekt, der den Klang des gleichfalls hier untergebrachten Glockenspiels beinahe nebensächlich erscheinen lässt. Der Kult selber ist im Viertel fest verwurzelt, hat darüber hinaus jedoch nur geringen Einfluss in der Silberstadt. Das benachbarte Haus der Gefäßzunft dient den kunstfertigen Keramikmachern und Glasbläsern Urbasis als Versammlungsort.

Im Süden des Platzes erhebt sich beinahe trutzig der Palazzo Carasbaldi mit seinem Geschlechterturm, dessen Bewohner trotz aller Versuche sich als Patrone des gesamten Viertels zu etablieren als ‘Fremdlinge’ noch immer mit einigem Misstrauen leben müssen.

Glasmaler der Gefäßzunft.

Schräg gegenüber liegt die Herberge Zum Urbasilisk, eine eher gewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit, wäre da nicht der Name und manches darob entstandene Gerücht über das Gebäude oder die Wirtsleute. Diese profitieren vor allem von der günstigen Lage ihrer Herberge in der Nähe des Urbeter Tors, von dem aus die Via Efferdia bis nach Efferdas führt. Ähnliches gilt für die ein Stück weiter nördlich gelegene Taverne Reons Schande, deren beinahe unbemerkte Umbenennung (ehedem nach dem Wirt Reon Balvarro Reons Schanke) kurz nach dem Antritt der Stadtherrschaft Travianos bis heute Rätsel aufgibt.

Im Nordosten Sikramarginos befand sich am steilen Hang unterhalb Magistralias einst die dem Rahja-Tempel angegliederte Musici-Schule, die 1047 BF allerdings als neuer Teil der Schule der Zwölfe selbst in die Oberstadt umzog. Ins vormalige Schulgebäude ist dagegen die Spiegelmacherei Danzola eingezogen, die die Glasbläserei mit der Silberverarbeitung verbindet und Spiegel überregional gerühmter Güte fertigt. Auch die Ausstattung des Spiegelturms geht weitgehend auf die alteingesessene Familie zurück.

Im Nordwesten liegt unterhalb des alten Inquisitionstors der große Paradiso-Hain, ein Ruhepol in der Stadt mit kleinen Weingärten, verspielten Pavillons und manchen versteckten Statuen. Viele stammen aus der benachbarten Werkstatt Mythraelos. Der Bildhauer Mythraelo Fresciani ist ein im Alter wunderlich gewordener Künstler, der seinen "unvollkommenen" Statuen in der Zeit nach dem Thronfolgekrieg gar einmal sämtliche Köpfe abschlug und der Stadt seither angeblich noch immer einige Werke schuldet.

Nördlich des Parks, an der Grenze zu Torneocampo und Magistralia gelegen, befinden sich schließlich der Palazzo d'Auspizzi des alten Stadtherrengeschlechts und das Haus der Steinzunft, die durch die Baufreude der Urbasier zu beachtlichem Wohlstand gelangt ist.


Spielerstadt Urbasi
Geschichte

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