Briefspiel:Unser Garten muss schöner werden/Briefaustausch: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Schiffsbauer ließ die Bestätigung des Termines aufsetzen und Seiner Hochwürden Rahjalin Solivino eiligst zukommen.  
Der Schiffsbauer ließ die Bestätigung des Termines aufsetzen und Seiner Hochwürden Rahjalin Solivino eiligst zukommen.  


[[Kategorie:Unser Garten muss schöner werden| ]]
[[Kategorie:Briefspiel in Urbasi]]

Version vom 10. April 2026, 16:55 Uhr

Briefspiel in Urbasi
Datiert auf: Peraine 1046 BF Schauplatz: Magistralia Urbasis Entstehungszeitraum: Frühling 2026
Protagonisten: Rahjalin Solivino, Phelizzio d'Antara Autoren/Beteiligte: Bella, Fürst Federkiel
Zyklus: Übersicht, Briefaustausch, Das Treffen


Ein Brief an Phelizzio

In seinem Arbeitszimmer der Covernischen Schiffswerft erreichte Phelizzio d'Antara ein Brief, der mit dem Siegel der Rahjakirche in Form der Stute versiegelt wurde. Das Papier war edel und am Rand mit stilisierten Weinranken verziert.


Die Liebholde zum Gruße, Signor d'Antara,
Euer Ruf eilt Euch voraus!

Darum war es auch Euer Name, der mir zuerst empfohlen wurde, als ich mich nach einem kompetenten Schiffsbauer umhörte.
Der Tempel der Heiligen Ricarda in Urbasi wurde jüngst um einen Garten reicher. Um dieses Grundstück möglichst zu verschönern, dachte ich an eine Brunnenanlage, etwa mit einem Bächlein oder einem romantischen Teich. Hierfür wären Zierboote entzückend, sie würden sich wahrlich gut machen.
Was hieltet Ihr von einem Treffen hier vor Ort, bei dem ich Euch die Tempelanlage vorstelle und Ihr mich fachlich beraten könnt, was umsetzbar ist? Ich würde mich sehr darüber freuen, Euch als Gast in unserer Halle begrüßen zu dürfen!
Rahjas Segen immer mit Euch!

Gezeichnet: Monsignor Rahjalin Solivino, Hochgeweihter des Tempels der Heiligen Ricarda zu Urbasi


Der Schiffsbauer schaute erstmal verdutzt auf das Siegel der Rahjakirche. Sein und der Glaube seiner Familie lag bei der Gütigen Göttin Travia, daher war ihm die Kirche der Liebholden bisher fremd. Doch neugierig öffnete er den Brief und begann zu lesen. Nachdem er zu Ende gelesen hatte, lächelte er geschmeichelt und hatte bereits in Gedanken die angehenden Entwürfe im Kopf. Phelizzio nahm aus der Schublade seines Schreibtisches einen Schwung feines aranischen Papier hervor und begann zu schreiben.


An den Hochgeweihten Monsignor Rahjalin Solivino,
Tempel der Heiligen Ricarda zu Urbasi
Die Gütige Göttin zum Gruße, Hochwürden,
mit großer Freude und nicht geringem Stolz vernahm ich Euer werthaltiges Schreiben. Euer gütiger Worte Lob ehrt mich zutiefst, und es erfüllt mich mit Dankbarkeit, dass mein Name in Euren erhabenen Hallen als der eines kundigen Meisters genannt wird.
Die Verschönerung eines heiligen Gartens, noch dazu im Schatten der ehrwürdigen Heiligen Ricarda, ist ein Unterfangen von besonderer Anmut. Der Gedanke an zierliche Boote, die auf einem stillen Teich oder entlang eines sanft geführten Bächleins dahingleiten, dünkt mich überaus reizvoll — ein Werk, das nicht allein der Handwerkskunst, sondern auch der Andacht und Muße dienen kann.
Eurer geschätzten Einladung, die Tempelanlage persönlich in Augenschein zu nehmen, komme ich nur zu gern nach. Nichts vermag eine sorgfältige Beratung besser zu tragen als der Blick vor Ort, auf dass Wasserlauf, Uferung und Ziergerät in vollkommener Harmonie gestaltet werden mögen.
Lasst mich wissen, zu welchem Tage und zu welcher Stunde es Euch genehm wäre, und ich werde Sorge tragen, zur rechten Zeit in Urbasi zu weilen.
Mit aufrichtigem Dank für Euer Vertrauen und in Vorfreude auf unsere Zusammenkunft verbleibe ich
mit größter Hochachtung
Phelizzio d’Antara
Maestro der Schiffsbaukunst
gesiegelt mit dem Fasanenwappen der Familie d'Antara


Phelizzio ließ das Schreiben an einen Eilkurier überbringen, der sich noch am gleichen Tag nach Urbasi aufmachte.

Der Antwortbrief kam nur etwa eine Woche später:


Hochgeschätzter Signor d'Antara,
es erfreut mich zutiefst, dass Ihr Euch diesem Vorhaben annehmen wollt!
Ein geeigneter Termin wäre der 4. Peraine, der Tag der Heiligen Thalionmel. Kommt gerne zu einer beliebigen, Euch passenden Uhrzeit. Selbstverständlich müsst Ihr Euch keine Unterkunft suchen, dafür werde ich Sorge tragen.
Mit größter Vorfreude
Rahjalin Solivino
Vorsteher des Tempels der Heiligen Ricarda zu Urbasi


Der Schiffsbauer ließ die Bestätigung des Termines aufsetzen und Seiner Hochwürden Rahjalin Solivino eiligst zukommen.