Archiv:Hilfe für belagerte Stadt (BB 47)

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Hilfe für eine belagerte Stadt
von Alsine Gazettata
& Eolan ya Aragonza

Sewamund. Söldlinge und Gefolgsleute Baron Irions haben im Spätsommer 1046 BF fast alle Wege nach Sewamund blockiert. Zusammen mit den Kämpfen und Verheerungen im Umland hat dies rasch die Vorräte schwinden lassen und zu einem Mangel an Lebensmitteln geführt. Und dies in einer Stadt, in die sich viele Menschen aus zerstörten Dörfern geflüchtet hatten.
Um die größte Not zumindest ein wenig zu lindern, hat die ursprünglich aus Veliris stammende Familie della Carenio im Traviamond 1046 BF ein wagemutiges Unternehmen auf den Weg gebracht. Unterstützt von freundschaftlich verbundenen Häusern aus Veliris, Serillio und Montalto kamen zahlreiche Hilfsgüter zusammen, von Nahrungsmitteln über praktische Güter bis hin zum ein oder anderen kleinen Luxus.

Zwei schwer beladene Wagen brachten diese auf verschlungenen Wegen und nicht ohne Gefahr in die Stadt. Um die möglicherweise von den Belagerern ausgespähte Brücke zu vermeiden, mussten Kutscher und Geleitreiter eine andere Querungsmöglichkeit über den Sewak finden.

Nachdem ihnen dies geglückt war, wurden sie auf dem unsicheren Dämonenstieg Ziel einer Corazza der Goldenen Distel – ausgerechnet jener Söldnereinheit in Diensten des Barons also, die von Cardolfo della Carenio kommandiert wird, der sich mit seiner Familie überworfen hat. Den Raubversuch wehrten die Tapferen indes erfolgreich ab und brachten nach zwei Tagen auf der Straße ihre Ladung ohne Verluste zum Kontor der della Carenios im ehemaligen „Seebad des Adels“ in Sewamund.

Das Familienoberhaupt Dimiona della Carenio übergab die eine Hälfte der Hilfsgüter persönlich dem Traviatempel zur Verteilung an die Bedürftigen. Die andere Hälfte wurde den Flüchtlingen aus den zerstörten Dörfern nördlich von Sewamund zugeteilt – ebenfalls in Anwesenheit der Esquiria. Im Lilienrat bedankte sie sich auch bei der Familie van Kacheleen, die ebenfalls Hilfsgüter in die Stadt gebracht hatte.

SZ, WUS