Villa Changbari (Efferdas)

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Die Villa d'Antara, die vormalig der weggezogenen Familie Changbari gehörte, liegt im efferdischen Stadtteil Residencia. Dieser weitläufige Stadtteil besteht aus vielen Grünflächen, die von Bäumen aufgelockert werden. Die Villen und Palazzi der Gegend sind großzügig verteilt und besitzen beachtliche Gartenstücke, die zum Teil kunstvoll gestaltet wurden. Die Villa liegt am Rande einer Klippe, die oberhalb des Hafenviertels liegt und so einen weiten Ausblick über den Hafen und das Meer ermöglicht.

Geschichte der Villa bis 1045 BF

Die Villa Changbari wurden von Cassius Trenti und seinem Lehrmeister Arnax Silberfingers errichtet. Hier wurden besondere Einrichtungsstücke zusammengetragen, die später für den Flair von Leichtigkeit und Luxus sorgen werden. In diesem Domizil residierte bis 1044 BF Massimiliano Changbari und seine engsten Verwandten. Schon lange hatte sich der damlige Hausherr Gartenanlagen gewünscht, da sie ihn an das Familienanwesen im Ranaqidischen erinnerten, wo er zum Teil aufwuchs.

Nachdem die Familie Changbari durch die Ereignisse der Jahre 1043 bis 1045 BF nahezu finanziell ruiniert worden war, musste die Villa zur Begleichung von Schulden versteigert werden und wurde durch die Familie d'Antara erworben.

Der Außenbereich

Das Gebäude ist kunstvoll ausgestaltet mit einer stilvollen Verbindung covernischer Landhaus-Ausstrahlung mit jedoch teils angebauten tulamidischen Zügen. Diese Einzelheiten findet man deutlich an der Fassade, die aus sandsteinfarbenen Backsteinen besteht und mithilfe von Rankgittern mehreren blühenden Kletterpflanzen Halt gibt. In den Fensterläden befinden sich Harken, in denen bei Sommerhitze hölzerne Fenstergitter eingesetzt werden können, die das Innere des Hauses vor der Hitze schützen. Der Vorgarten zum kleinen stählernen Eingangstor ist besetzt mit prächtigen Hibiskussen, die einen jeden Vorbeikommenden mit ihrer Farbenpracht begeistern. Die große Gartenfläche ist mit einigen Schatten spendenen Bäumen bepflanzt, die Hortensien den wohltuenden Schutz vor der Sonne bieten. Weiterhin befinden sich an der Terasse zum Wintergarten hin kleinere Kräuterbeete, dass auf Wunsch von Yuliano d'Antara und seines neueren Interesses an Kräuterkulturen hin angelegt wurden.

Im Haus

Eingangshalle und Erdgeschoss

Das Innere des Hauses lässt bereits einiges vermuten, doch auf einen übertriebene Prunk und Protz wurde weitgehend verzichtet. Nach dem Eintreten blickt man sogleich auf eine große Freitreppe, die von der Halle hinaufführt und sich in der Mitte zur Rechten und Linken teilt. Im Zentrum der Halle hängt ein beeindruckender Lüster verspielter Natur. Um die Treppe begrüßen verschieden große Grünpflanzen die Gäste und hölzerne Fasanenfiguren ergänzen diese in sich fließende Ausstrahlung. An den Wänden hängen neben Gemälden von Schiffen und Landschaften auch Wandteppiche unterschiedlicher Herkunft. Sie wirkten edel, sind tatsächlich gewöhnlicher Natur, die die Verbundenheit zu einfachem Glanz in der Familie nochmals unterstreichen. Im Erdgeschoss befindet sich neben einer kleinen Bibliothek, die von Phelizzio d'Antara auch abwechselnd als Rauchersalon genutzt wird, ein weiterer Speisesaal, eine Küche mit Aufenthaltsraum für das dortige Personal und einem Zugang zu einem kleinen Wintergarten, der zur Terasse ausläuft. Dort stehen weitere Grünpflanzen und gepolsterte Korbstühle laden zum Verweilen und Entspannen ein.

Obergeschoss

Über die breite Freitreppe gelangt man in den Orangensalon, der sich links der Treppe befindet. Dieser Raum dient der Familie gleichermaßen als Speisezimmer wie auch als Empfangssalon für geladene Gäste. Auch bei gesellschaftlichen Anlässen wird er regelmäßig genutzt. Obwohl der Raum selbst nicht übermäßig groß ist, wirkt er durch seine Ausstattung und Nutzung lebendig und einladend. Viele Orangengemälde schmücken den Salon und verleihen ihm eine helle, beinahe heitere Atmosphäre. Ein großer, massiver Holztisch mit schlichten Stühlen bildet das Zentrum des Raumes. Rechts der Treppe schließt sich der Gardesalon an, ein kleinerer, intimer Empfangsraum im Vergleich zum Orangensalon. Neben einem großen Tisch mit Sitzgelegenheiten wird dieser Salon von einem Gemälde von Timor Firdayon geziert, zu dessen Anhänger und Streiter die Familie d'Antara einst zählten. Fasanenbanner der Familie schmücken die Wände und unterstreichen den repräsentativen, zugleich aber persönlichen Charakter des Raumes. Ergänzt wird die Einrichtung durch einige tulamidische Keramiksätze, die auf den Kommoden dezente farbliche Akzente setzen. An den Wänden der oberen Räume hängen ebenfalls einfache, jedoch stilvolle Wandteppiche, die dem Haus Wärme und Wohnlichkeit verleihen. Der hintere Bereich des Anwesens umfasst Phelizzios Arbeitszimmer, das über eine kleine Karten-Bibliothek verfügt, sowie die Schlafgemächer der Familienmitglieder. Dieser private Teil des Hauses ist durch eine kunstvoll gearbeitete, schwere Trennwand aus Holz vom übrigen Wohnbereich abgetrennt und bietet Ruhe sowie Abgeschiedenheit.



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