Castello Bregelsaum

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Castello Bregelsaum mit umliegenden Anlagen: 1) Erbdrostenturm, 2) Marstall und Wirtschaftsgebäude, 3) Wasserschloss, 4) Gestechsplatz

Das Castello Bregelsaum ist eine zum repräsentativen Schloss umgebaute ehedem trutzige Wasserburg, die 663 BF vom mittelreichischen Grafenhaus Bregelsaum aus Furcht vor möglichen Aufständen der Bomeder gegen ihre Fremdherrscher errichtet wurde. Direkt südlich der Stadt Bomed im Belensee gelegen erlebte die Anlage zahlreiche Besitzerwechsel und Umbauten. An ihre heutigen Eigentümer, das Haus della Trezzi, fiel sie nach deren Erhebung in das Erbdrostenamt im Jahre 709 BF, welche die zuvor einige Jahre leergestandene Anlage mit neuem Leben füllten und zu ihrem Amtssitz machten.

Zu den Besonderheiten Castello Bregelsaums gehört, dass es sich über zwei Inseln erstreckt. Die kleinere der beiden umfasst nur die eigentliche Wasserburg, ein komfortabel ausgebautes Schloss mit nur sehr geringer Wehrtüchtigkeit, das durch seine Lage immer wieder mit Feuchtigkeit zu kämpfen hat.

Die größere Insel umschließt die Burginsel halbkreisförmig von Südwesten. Auf ihr befinden sich nicht nur die Wirtschaftsgebäude, sondern auch die Turnieranlagen der Goldenen Lanze sowie ganz im Nordosten die Nasuleen und Grüfte der Bomeder Grafen seit der Zeit der Bregelsaum-Grafen. Ein lokales Wahrzeichen ist der gut befestigte Drostenturm im Südosten der Anlage, von dem nicht nur die weithin hörbare Drostenglocke erschallt, sondern auch die nahe gelegene Yaquirstraße einfach überwacht werden kann.

Im weitesten Sinne zur Anlage gehört auch die östlich des Belensees gelegene Festwiese, auf der nicht nur verschiedene Warenmärkte und Feste der nahen Stadt veranstaltet werden, sondern während des Turniers auch die Zeltstadt der weniger betuchten Teilnehmer und fahrenden Händler heranwächst.

Quellen

  • Der Preis der Macht, Seiten 63 ff.
  • Kanzlerseite der Baronie Veliris, Beschreibung Altbomeds
  • Maskenspiele und Kabale, Seiten 31-32
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