Furro ay Oikaldiki

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Furro wird in Reich des Horas, Seite 179 beschrieben.
Furro ay Oikaldiki (NSC)
Familie: Haus ay Oikaldiki
Titel & Ämter: Comto, Trodinar Chababiens; einst auch Graf vom Chabab (1005-1012)
Tsatag: 19. Phex 993 BF
Größe: 1,84
Statur: muskulös
Haare: schwarz, parfümiert
Augenfarbe: blaugrau
Kurzcharakteristik: willensstarker, berechnender Feldherr und Politiker mit wechselhafter Vergangenheit
Wichtige Eigenschaften: MU, KL, KK
Wichtige Talente: Hiebwaffen, Reiten, Betören, Menschenkenntnis, Staatskunst
Beziehungen: groß
Finanzkraft: groß
Eltern: Myselia ay Oikaldiki (?-1005), ...
Geschwister: Lutisana (991-1029)
Travienstand: ledig
Freunde & Verbündete: Calliane ay Oikaldiki (Nichte, Mündel), Timor Firdayon, Haus Thaliyin
Feinde & Konkurrenten: Amaldo Ravendoza, Cedor von Eskenderun
Verwendung im Spiel: Furro ist der mächtige Mann hinter dem Thron seiner Nichte Calliane, doch auch ein ebenso rahja- wie rondragefälliger Edelmann und Turnierstreiter. Mit seinem Rabenschnabel Blitzschleuder will man keine Bekanntschaft machen ...

Furro ay Oikaldiki ist der Trodinar Chababiens und Oberhaupt des Hauses ay Oikaldiki. Er herrschte von 1030 bis 1037 BF als Vormund für seine Nichte Calliane ay Oikaldiki über die Markgrafschaft Neetha und ist seit dem offiziellen Regierungsantritt Callianes deren wichtigster Berater. Einst war er als Neffe (zweiten Grades) des Markgrafen Phrenos ay Oikaldiki in dessen Verschwörungen gegen die Krone verstrickt, wofür er gar auf die Galeeren geschickt, jedoch auch zweimal begnadigt wurde. Im horasischen Thronfolgekrieg erlangte er als Heerführer der Chabab-Grenzer für die Timoristen Berühmtheit.

Werdegang

Furro wurde wegen des frühen Tods seiner Mutter Myselia bereits 1005 BF als Zwölfjähriger Graf vom Chabab und galt ebenso früh als Protegé seines kinderlosen Onkels Phrenos. Dessen Verschwörung gegen die Krone kostete 1012 BF auch Furro seine Titel und die Freiheit. Zum Galeerenstrafdienst verurteilt, entfloh er Jahre später – und tauchte 1016 BF überraschend als Günstling Timor Firdayons wieder am Hof zu Neetha auf. Dort schloss er sich insgeheim dem Bund der Neun an und wurde zum Komplizen der Borbaradianerin Saya di Zeforika. Nur die Intervention Timors bewahrte ihn diesmal vor der Hinrichtung. Stattdessen wurde Furro im Merymakon auf Hylailos inhaftiert. 1023 BF entfloh er erneut und wurde im Zuge der Vermählung Timors mit seiner Schwester Lutisana ay Oikaldiki abermals begnadigt.

Im horasischen Thronfolgekrieg der Jahre 1028 bis 1030 BF trat Furro erst nach dem Verrat Ralmans an Timor ab dem Spätsommer 1029 BF in den Vordergrund, als er für die beinahe geschlagenen Timoristen zusammen mit Alrigia ya Costermana das Heer der Chabab-Grenzer aufstellte und in die späteren Schlachten führte. Der Sieg über Ralman in der Schlacht um Urbet Anfang des Ingerimmmonds war sein größter im Krieg.

Als Timor nach dem Krieg sein Erzherzogtum als wiederbegründete Markgrafschaft Neetha seiner Adoptivtochter Calliane vermachte, stieg Furro zum Vormund und Regenten der minderjährigen Marchesa auf. Durch ihre Vermählung mit dem hylailischen Kronprinzen Haridiyon Thaliyin stärkte er die Position seiner Familie in Chababien und dem gesamten Wilden Süden weiter. 1037 BF trat er die Regierungsgeschäfte offiziell an seine Nichte ab, blieb als Trodinar Chababiens aber ihr wichtigster Heerführer und Berater – und außerdem Oberhaupt des Hauses ay Oikaldiki. Dass er die eigentlich lenkende Kraft hinter dem zyklopäisch-chababischen Paar sei, gilt manchen Beobachtern als sicher. Es geht aber auch das Gerücht, dass Furro noch dynastische Pläne für sich selbst hegt und dabei niemand geringeren als seine alte Kameradin Alrigia, die Fürstin von Drôl, ins Auge gefasst hat.

Quellen

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