Baronie Yaquirbruch: Unterschied zwischen den Versionen

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In vielen anderen Gebieten des Reiches wurden die rechtlichen Verhältnisse zwischen den Landstädten und den sie umgebenden Baronien in den Jahren nach dem [[Frieden von Arivor|Friedensschluss]] umfangreich verhandelt. Hier ist das nicht geschehen, da de jure die Baronie noch nicht existierte, und es auch für den [[Graf von Bomed|Grafen von Bomed]] wichtigere Dinge gab (nämlich seinen eigenen Anspruch durchzusetzen). Insofern konnten die Verantwortlichen in Oberfels viele Jahre unbehelligt im Rahmen ihrer Möglichkeiten handeln und gehören jetzt zu denen, die das Wiedererstehen der Baronie Yaquirbruch am ehesten kritisieren – natürlich nur insgeheim.
In vielen anderen Gebieten des Reiches wurden die rechtlichen Verhältnisse zwischen den Landstädten und den sie umgebenden Baronien in den Jahren nach dem [[Frieden von Arivor|Friedensschluss]] umfangreich verhandelt. Hier ist das nicht geschehen, da de jure die Baronie noch nicht existierte, und es auch für den [[Graf von Bomed|Grafen von Bomed]] wichtigere Dinge gab (nämlich seinen eigenen Anspruch durchzusetzen). Insofern konnten die Verantwortlichen in Oberfels viele Jahre unbehelligt im Rahmen ihrer Möglichkeiten handeln und gehören jetzt zu denen, die das Wiedererstehen der Baronie Yaquirbruch am ehesten kritisieren – natürlich nur insgeheim.
==Aufgreifen von Traditionen==
Als erster Baron der wiedererstandenen Baronie Yaquirbruch versucht Erlan Sirensteen möglichst viele Traditionen der alten Baronie aufzugreifen. Am sichtbarsten wird es bei einigen formellen Dingen, aber zum Beispiel auch alleine schon beim Namen der [[Yaquirbrucher Kürassiere]] und der [[Yaquirbrucher Wellenbrecher]].


==Auszug aus der Geschichte==
==Auszug aus der Geschichte==
*752 BF: Nach dem [[Unabhängigkeitskrieg des Lieblichen Feldes]] wird [[Veränderungen_der_Lehensstruktur#Ab_752_BF:_Kusliker_Frieden_und_Neuordnung_des_Reiches|im Rahmen des Kusliker Friedens und der damit verbundenen "Neu"ordnung des Reiches]] die bisherige Baronie Yaquirbruch aus der Grafschaft Bomed gelöst und zur reichsunmittelbaren [[Kronmark Yaquirbruch]], um sich der militärischen Bedrohung des Mittelreiches an der Nordostgrenze besser erwehren zu können. Dabei erfährt König Khadan kaum Widerstand (im Gegensatz zu den [[Veränderungen_der_Lehensstruktur#777_BF:_Kronmarken_wider_das_Kalifat|777 BF gegründeten Kronmarken wider das Kalifat]] durch seinen Nachfolger Dettmar), da das [[Haus Vistelli]] erst durch Khadan auch mit der [[Grafschaft Bomed]] belehnt wurde.
*752 BF: Nach dem [[Unabhängigkeitskrieg des Lieblichen Feldes]] wird [[Veränderungen_der_Lehensstruktur#Ab_752_BF:_Kusliker_Frieden_und_Neuordnung_des_Reiches|im Rahmen des Kusliker Friedens und der damit verbundenen "Neu"ordnung des Reiches]] die bisherige Baronie Yaquirbruch aus der Grafschaft Bomed gelöst und zur reichsunmittelbaren [[Kronmark Yaquirbruch]], um sich der militärischen Bedrohung des Mittelreiches an der Nordostgrenze besser erwehren zu können. Dabei erfährt König Khadan kaum Widerstand (im Gegensatz zu den [[Veränderungen_der_Lehensstruktur#777_BF:_Kronmarken_wider_das_Kalifat|777 BF gegründeten Kronmarken wider das Kalifat]] durch seinen Nachfolger Dettmar), da das [[Haus Vistelli]] erst durch Khadan auch mit der [[Grafschaft Bomed]] belehnt wurde und das frühere Baronsgeschlecht durch die Vernichtung der [[Yaquirbrucher Kürassiere]] erlosch.
* Fürderhin werden die Kronvögte des Yaquirbruchs vom [[Kronkonvent]] gewählt, zuletzt [[Alwene von Oberfels-Phecadien]].
* Fürderhin werden die Kronvögte des Yaquirbruchs vom [[Kronkonvent]] gewählt, zuletzt [[Alwene von Oberfels-Phecadien]].
*[[1023 BF]]: Marchesa Alwene wird (zusätzlich) zur Gräfin von Bomed und ernennt [[Erlan Sirensteen]] als Comto zu Bomed zu ihrem Stellvertreter in der Kronmark.
*[[1023 BF]]: Marchesa Alwene wird (zusätzlich) zur [[Graf von Bomed|Gräfin von Bomed]] und ernennt [[Erlan Sirensteen]] als Comto zu Bomed zu ihrem Stellvertreter in der Kronmark.
*[[1029 BF]]: Im [[Horasischer Thronfolgekrieg|horasischen Thronfolgekrieg]] stirbt [[Alwene von Oberfels-Phecadien]] als letzte Kronvögtin der Kronmark Yaquirbruch; ihr Stellvertreter ist noch in Amt und Würden, de facto haben jedoch in weiten Teilen des Yaquirbruchs andere Mächtegruppen das Sagen.
*[[1029 BF]]: Im [[Horasischer Thronfolgekrieg|horasischen Thronfolgekrieg]] stirbt [[Alwene von Oberfels-Phecadien]] als letzte Kronvögtin der Kronmark Yaquirbruch; ihr Stellvertreter ist noch in Amt und Würden, de facto haben jedoch in weiten Teilen des Yaquirbruchs andere Mächtegruppen das Sagen.
*[[1030 BF]]: Mit dem [[Frieden von Arivor]] endet der Thronfolgekrieg im gesamten Reich. Nur im [[Yaquirbruch]] bleibt die Situation durch die zahlreichen [[Taifado]]s und die offene Grafen-Frage von Bomed weiterhin unklar. Die von [[Horasio della Pena]] und seinen Getreuen beschlossene erneute Bildung einer Baronie Yaquirbruch wurde von offiziellen Stellen nie anerkannt.
*[[1030 BF]]: Mit dem [[Frieden von Arivor]] endet der Thronfolgekrieg im gesamten Reich. Nur im [[Yaquirbruch]] bleibt die Situation durch die zahlreichen [[Taifado]]s und die offene Grafen-Frage von Bomed weiterhin unklar. Die von [[Horasio della Pena]] und seinen Getreuen beschlossene erneute Bildung einer Baronie Yaquirbruch wurde von offiziellen Stellen nie anerkannt.
*[[1037 BF]]: Graf [[Rimon Sâlingor]] kann seinen Anspruch auf die [[Grafschaft Bomed]] durch die Festnahme [[Horasio della Pena]]s festigen und damit die Grafenfrage für sich entscheiden.
*[[1037 BF]]: Graf [[Rimon Sâlingor]] kann seinen Anspruch auf die [[Grafschaft Bomed]] durch die Festnahme [[Horasio della Pena]]s festigen und damit die Grafenfrage für sich entscheiden.
*8. Boron [[1038 BF]]: Der Anspruch des Grafen Rimon wird durch den Horas bestätigt, dadurch tritt Addendum XLII des Friedensvertrages (s.o.) in Kraft, die Kronmark Yaquirbruch wird aufgelöst und die seit Jahrhunderten erloschene Baronie Yaquirbruch entsteht neu.
*8. Boron [[1038 BF]]: Der Anspruch des Grafen Rimon wird durch den Horas bestätigt, dadurch tritt Addendum XLII des Friedensvertrages (s.o.) in Kraft, die Kronmark Yaquirbruch wird aufgelöst und die seit Jahrhunderten erloschene Baronie Yaquirbruch entsteht erneut.
*21. Boron 1038 BF: Die Proklamation des Horas vom Anfang des Monats wird in allen größeren Ansiedlungen der ehemaligen Kronmark und darüber hinaus (z.B. in Bomed, Farsid, Grangor, Veliris und Vinsalt) bekanntgegeben.
*21. Boron 1038 BF: Die Proklamation des Horas vom Anfang des Monats wird in allen größeren Ansiedlungen der ehemaligen Kronmark und darüber hinaus (z.B. in Bomed, Farsid, Grangor, Veliris und Vinsalt) bekanntgegeben.
*21. Boron 1038 BF: Nach Konsultationen mit dem [[Geheimer Rat von Bomed|Geheimen Rat]] belehnt Graf Rimon [[Erlan Sirensteen]] zum neuen [[Baron des Yaquirbruchs]].
*21. Boron 1038 BF: Nach Konsultationen mit dem [[Geheimer Rat von Bomed|Geheimen Rat]] belehnt Graf Rimon [[Erlan Sirensteen]] zum neuen [[Baron des Yaquirbruchs]].

Aktuelle Version vom 19. April 2026, 13:52 Uhr

Baronie Yaquirbruch
Krone
Wappen
Baronie Yaquirbruch
Horasreich
Wappen
Ungefähre Lage im Lieblichen Feld

Wappen: Dreistufiger Berg unter Wellenschildhaupt in Gold auf Grün mit einem mit goldenen Türmen belegten, blauen Bord
Region: Yaquirbruch, an der Nordwestseite der Goldfelsen
Lehnsherr: Graf von Bomed
Herrschaft: Baron Erlan Sirensteen (Haus Sirensteen)
Residenzsitz:   formell Palazzo Yaquirbruch in Oberfels, faktisch Palazzo Arindello in Unterfels
Einwohner: etwa 9000
Siedlungen: Bestia, Coriolenne, Daverell, Dracorial, Effelis, Güldenschanze, Hohensteyn, Irendor, Oradellabrück, Santa Beama, Torrias, Yaquiranza, Yaquirstieg,
Weg & Steg: Oberfelser Straße, Yaquir
Sonstiges: Die Fürstabtei Mantrash'Mor ist eine unabhängige Enklave inmitten der Baronie Yaquirbruch; sie wurde im Frieden von Arivor (Addendum XII) aus dem Yaquirbruch gelöst.

Aktuelles Calendarium · Grafschaft Bomed

Die Baronie Yaquirbruch war ein zur Grafschaft Bomed gehörendes Erblehen, bevor sie nach dem Unabhängigkeitskrieg des Lieblichen Feldes zur reichsunmittelbaren Kronmark Yaquirbruch wurde, um sich der militärischen Bedrohung des Mittelreichs an der Nordostgrenze besser erwehren zu können.

Nach dem horasischen Thronfolgekrieg wurde die Baronie Yaquirbruch für das alteingesessene Yaquirbrucher Adelsgeschlecht Sirensteen als Erblehen im Nordosten der heutigen Grafschaft Bomed wiedererschaffen. Es besteht im Wesentlichen aus den Gebieten der früheren Kronmark, mit Ausnahme einer Enklave, die das berühmte Kloster Mantrash'Mor sowie umliegende Ländereien umfasst. Diese stehen heute als eigenständige Fürstabtei Mantrash'Mor unter der Herrschaft der Fürstäbtissin Illumnestra XII. Auch die Landstadt Oberfels gehört formell nicht mehr zur Baronie, wiewohl hier der Baron des Yaquirbruchs offiziell residiert und die Geschicke von Baronie und Landstadt eng verwoben – und auch umstritten – sind.

Frieden von Arivor: Addenda XII und XLII

Der Frieden von Arivor konnte nach dem Thronfolgekrieg im Nordosten des Reiches nur mit Verzögerung seine Wirkung entfalten, maßgeblich dafür waren zwei Anhänge zum Vertragswerk:

Addendum XII - Mantrash'Mor betreffend

Das Kloster Mantrash'Mor und umliegende Ländereien aus Teilen der bisherigen Herrschaften Aquileia, Hohensteyn, Mantrash und Oberfels-Mantrash bilden die neue Fürstabtei Mantrash'Mor. Die nicht sakralen Gebiete der Fürstabtei bilden dabei die Baronie Mantrash.

Addendum XLII - Bomed und den Yaquirbruch betreffend

In diesem Zusatz wurde festgelegt, dass die verbliebenen Reste der Kronmark Yaquirbruch aufgelöst werden. Die Ländereien der Herrschaften des Yaquirbruches, die nicht zur Fürstabtei gehören, bilden die neue Baronie Yaquirbruch. Diese wird Teil der Grafschaft Bomed, die aus dem Herzogtum Grangor herausgelöst wurde und als provinzherrliche Grafschaft direkt dem Horasthron untersteht.

Wappen

Um das Wappen der Baronie schwelen überraschenderweise Diskussionen – vor allem in Oberfels. Hatte der Baron nach seiner Belehnung noch erklärt, dass es wichtigere Dinge zu klären gebe und daher solange das Wappen der einstigen Kronmark weiterverwendet werden solle, sorgte dies gerade in interessierten Kreisen der Landstadt Oberfels für Aufsehen. Ist doch der mehrstufige Berg im Wappen für viele Oberfelser ein Zeichen der Landstadt Oberfels und ein Beharren auf diesem Wappen durch die Baronie Yaquirbruch mindestens schlechter Stil, wenn nicht sogar unverhohlen eine Anmeldung von Gebietsansprüchen.

Die vom Baron beabsichtigten Pläne der Änderung des Wappens und erneuten Etablierung der Lilie, die auch schon im Wappen der alten Baronie Yaquirbruch zu sehen war und sich in der Amtskette der Baronie fortführt, verfolgt er jedoch jetzt nicht weiter, damit es nicht so aussieht, als ob er der Querellya nachgeben würde.

In der Fürstabtei Mantrash'Mor wundert man sich übrigens über diese Diskussionen – da man den im Wappen der Stadt Oberfels und dem Wappen der Kronmark dargestellten Berg als Teil der Goldfelsen ansieht, in denen das Kloster Mantrash'Mor liegt ...

Grundherren und Stadtritter

Haus Sirensteen, die Baronsfamilie und Herren von Irendor
Haus Sâlingor, die Grafenfamilie und Herren von Yaquiranza
Haus della Trezzi, Herren von Tikalquell
Haus della Camerano, Kronvögte von Güldenschanze
Haus Malur, nominell Herren von Hohensteyn und Bestia
Stab-und-Schwert-Orden, Herren von Aquileia und faktisch Bestia
Haus Ravendoza, Herren von Yaquirkuppen
Haus Calven, Herren von Trecentia

Status der Landstadt Oberfels

Da Oberfels rechtlich gesehen eine Landstadt ist, endet de jure der Einfluss der Barone an den Stadttoren. De facto ist es jedoch eine Vermengung von Einflüssen und gegenseitigen Abhängigkeiten, da diverse Gebäude der Stadt, am bedeutendsten ist der Palazzo Yaquirbruch, zur Baronie gehören.

In vielen anderen Gebieten des Reiches wurden die rechtlichen Verhältnisse zwischen den Landstädten und den sie umgebenden Baronien in den Jahren nach dem Friedensschluss umfangreich verhandelt. Hier ist das nicht geschehen, da de jure die Baronie noch nicht existierte, und es auch für den Grafen von Bomed wichtigere Dinge gab (nämlich seinen eigenen Anspruch durchzusetzen). Insofern konnten die Verantwortlichen in Oberfels viele Jahre unbehelligt im Rahmen ihrer Möglichkeiten handeln und gehören jetzt zu denen, die das Wiedererstehen der Baronie Yaquirbruch am ehesten kritisieren – natürlich nur insgeheim.

Aufgreifen von Traditionen

Als erster Baron der wiedererstandenen Baronie Yaquirbruch versucht Erlan Sirensteen möglichst viele Traditionen der alten Baronie aufzugreifen. Am sichtbarsten wird es bei einigen formellen Dingen, aber zum Beispiel auch alleine schon beim Namen der Yaquirbrucher Kürassiere und der Yaquirbrucher Wellenbrecher.

Auszug aus der Geschichte

Grundbesitz in der Baronie Yaquirbruch

In der nachfolgenden Tabelle sind Grundbesitzer mit nennenswerten Ländereien in der Baronie Yaquirbruch aufgeführt.

Grundbesitzer Besitzungen Umfang in Hufen (etwa)
Haus Sirensteen Herrschaft Irendor, Landgut Mantrashblick und Streubesitz 260
Stab-und-Schwert-Orden Komtureien Aquileia und Bestia 105
Haus Sâlingor Vogtei Yaquiranza und Streubesitz 95
Haus Ravendoza Herrschaft Yaquirkuppen 90
Drôler Falken Präfektur Hohensteyn 85
Haus della Trezzi Herrschaft Tikalquell 55
Haus Firdayon Kronvogtei Güldenschanze und Streubesitz 40
Esquirii, Domicelli, Nobili, Ritter und Badilacken kleine Gutshöfe, geringer Streubesitz, Wald 30
Haus Calven Herrschaft Trecentia 20
Torrias Streubesitz 10

Nachbarherrschaften

Quellen