Gilia von Ardenhain

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Gilia von Ardenhain (NSC)
Signora Gilia von Ardenhain

Familie: Haus Ardenhain
Titel & Ämter: Ritterin im Gefolge von Dareius Amarinto, Cornetta der Wasserdrachenreiter
Tsatag: 1028 BF
Größe: 1,80
Statur: athletisch
Haare: dunkelblond
Augenfarbe: braun
Kurzcharakteristik: erst vor kurzem zur Ritterin geschlagen, hat aber schon einiges erlebt
Eltern: Dalidion von Ardenhain
Travienstand: ledig
Freunde & Verbündete: Methelessa Gerber (gemeinsame Knappenzeit)
Feinde & Konkurrenten: Odarik Tayboîcher (Rache für die Feuernacht von Amarinto)

Gilia von Ardenhain ist eine junge Ritterin aus dem phecadischen Haus Ardenhain. Nach ihrer Knappschaft bei Rimaldo Amarinto wurde sie im Zuge des Sewamunder Resolutionsaufstands zur Ritterin geschlagen und trat in das Gefolge von Dareius Amarinto ein, wo sie als Cornetta der Wasserdrachenreiter dient.

Biographie

Als Tochter des Vogts von Ardenhain sollte Gilia die ritterliche Tradition ihrer Familie fortführen. Ihre Knappschaft verbrachte sie bei Rimaldo Amarinto, dem Castellan der herzoglichen Festung Ardenhain. Während ihrer Ausbildung freundete sie sich mit Methelessa Gerber, der Knappin Cariana Amarintos, an.

Noch vor ihrem Ritterschlag wurde Gilia 1046 BF in die Auseinandersetzungen um Sewamund hineingezogen. Gemeinsam mit ihrem Schwertvater entkam sie nur knapp einem Hinterhalt in Osthzweyg. Wenig später verteidigte sie während der Feuernacht von Amarinto die Feste Amardûn gegen die Truppen Irions von Streitebeck. Auch nach der Erstürmung der Festung kämpfte sie gemeinsam mit den verbliebenen Verteidigern weiter, bis sie von Odarik Tayboîcher überwältigt wurde. Während Rimaldo bei der Erstürmung der Festung fiel, geriet Gilia in die Hände von Drôler Söldnern und wurde schwer misshandelt. Erst Yulion von Streitebeck beendete die Übergriffe; auf Befehl Baron Irions wurde sie schließlich freigelassen.

Nach ihrer Rückkehr nach Sewamund musste Gilia sich zunächst von ihren Verletzungen und Erlebnissen erholen. In Anerkennung ihrer Opferbereitschaft und ihres Mutes wurde sie von Dareius Amarinto zur Ritterin geschlagen. Seither hegt sie gegen Condottiere Tayboîcher einen ausgeprägten Wunsch nach Vergeltung.

Gilia blieb dem Haus Amarinto auch nach dem Resolutionsaufstand verbunden und trat in Dareius Amarintos Gefolge ein. Später erhielt sie als Cornetta der Wasserdrachenreiter erstmals selbst militärische Verantwortung.

Persönlichkeit

Gilia ist eine pflichtbewusste Ritterin. Bereits als Knappin galt sie unter ihren Altersgenossen als vergleichsweise erfahren und trat gegenüber der jüngeren Methelessa Gerber bisweilen beinahe als Mentorin auf. Zugleich ist ihr Mut nicht mit Furchtlosigkeit gleichzusetzen. Vor dem Sturm auf Amardûn verbarg sie ihre Angst angesichts der gegnerischen Übermacht nicht, blieb aber dennoch auf ihrem Posten und stellte sich dem Kampf.

Die Ausbildung bei Rimaldo Amarinto prägte ihr rondrianisches Verständnis von persönlicher Tapferkeit, Pflicht und ritterlicher Ehre. Die Ereignisse von Amardûn konfrontierten sie jedoch früh mit einer Form des Krieges, in der diese Ideale wenig gelten. Der Tod ihres Schwertvaters, die traumatischen Misshandlungen und die eigene Gefangenschaft haben deutliche Spuren in ihrem Verhalten hinterlassen.

Besonders ihr Hass auf Odarik Tayboîcher zeigt ihren inneren Konflikt zwischen ritterlichem Ehrverständnis und persönlichem Wunsch Rache zu üben. Gleichzeitig ist Gilia ihren Freunden und Gefährten gegenüber ausgesprochen loyal. Vor allem ihre Freundschaft mit Methelessa Gerber und ihre enge Bindung an das Haus Amarinto überdauerten die gemeinsame Knappenzeit und die Ereignisse von 1046 BF.

In Geschichten und Artikeln