Torremundzwist (1027 BF)

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Der Torremundzwist von 1027 BF entbrannte um die gleichnamige Stadt an der Torremündung zwischen den Häusern Efferdas, Torrem und Urbet-Marvinko. Unter den bleibenden Schlagwörtern dieser Auseinandersetzung findet sich insbesondere die so genannte "Brandnacht von Torremund", die ein Gemetzel an den Söldnern von Gransignore Traviano von Urbet-Marvinko bezeichnet.

Gransignore Traviano hatte sich, unterstützt von Verräterhand, in den Besitz der Altstadt von Torremund auf efferdischer Uferseite gebracht. Das Haus Torrem konnte sich nicht auf die Hilfe der Frau Elanor von Efferdas beziehen, weil es etwa zeitgleich den efferdischen Stapelmeister von Toricum teeren und federn sowie auf einem Ochsenkarren aus der Stadt hatte bringen lassen. Daher verbündete sich der berüchtigte Reon Phalaxan XXIV. Torrem in Torremund mit Traviano und strebte einen Akkord mit dem Aggressor an. Als Elanor von Efferdas gegen Torremund vorging, erwies sich die von Traviano versprochene Hilfe jedoch als wertlos, denn jener, kaum per Vertrag im Besitz des Stadtteils auf der urbetischen Uferseite, ließ seinen Bundesgenossen im Stich (bzw. wollte nach anderer Sichtweise eine Aggression der Torrems gegen die eigene Baronin nicht unterstützen). Folgerichtig verbündeten sich die Torrems wieder mit Elanor - und brachten einige Hilfstruppen des Urbeters hinterhältig um.

Gleichwohl war Neu-Torremund zwischen 1027 und 1028 BF nach diesem Torremundzwist in der Hand des Urbeters.

Karten zum Konflikt

Folgen und historische Bewertung

Aus der Sicht des Hauses Torrem kennzeichnet Travianos sozusagen unangekündigter und heimlich vorbereiteter Schlag gegen Torremund das Haus Urbet-Marvinko als das Ursprungsübel aller weiteren innerefferdischen Zwistigkeiten, während insbesondere aus der Sicht des Hauses Efferdas durch das Vorgehen Reons in Toricum und Torremund das jahrhundertealte Zweckbündnis aufgekündigt worden war. So ist durch Quellen erwiesen, dass die Torrems auch die im 1028ten Jahre geschlossene Ehe mit den Urbet-Marvinko eingingen, weil Elanor von Efferdas gedroht hatte, gegen ihre Vasallen zur Not auch gemeinsam mit dem urbetischen Grenzfeind vorzugehen, - womit sie die Torrems dem Feind in die Arme trieb. Schlussendlich entzweite auch die Zerstörung der Brücke über die Torre die Bewohner des Städtchens sowohl von den Stadtherren als auch von Efferdas, was schließlich zu den Aufständen von 1027 BF und zur Stadtfreiheit von 1034 BF führte.

Siehe auch


Zwistigkeiten um Torremund
847/48 BF  | 983 BF  | 1027 BF  | 1028/29 BF  | 1031/32 BF
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