Taifado: Unterschied zwischen den Versionen

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Parallel dazu entschied der "Grafenstreit von Bomed" zugunsten von Rimon Sâlingor, der mit Unterstützung von Gerone den berüchtigten [[Horasio della Pena]] ausschaltete. Dessen Hinrichtung Ende 1037 BF markierte das Ende des Widerstands der Taifados in Bomed.
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=== Wiederherstellung der Ordnung ===
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Durch gemeinsame Aktionen, insbesondere gegen die Novadis, stabilisierten sich die beiden gräflichen Herrschaften. Bis Ende 1038 BF wurden durch gemeinsame Aktionen der Grafschaften Südpforte und Bomed die letzten Söldnerhaufen und Marodeure vertrieben. Die Ausgliederung der [[Grafschaft Bomed als]] direkt dem [[Horas]] unterstehende Provinz und der Frieden von Arivor beendeten die Ära der Taifas offiziell. Insbesondere auch dadurch, dass durch das [[Baronie_Yaquirbruch#Addendum_XLII_-_Bomed_und_den_Yaquirbruch_betreffend|Addendum XLII (Bomed und den Yaquirbruch betreffend)]] des [[Frieden von Arivor|Friedens von Arivor]] die Zentralmacht wieder (finanzielle) Verantwortung für die Grenzsicherung übernahm.
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==Ehemalige Taifados==
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Bei einigen der hier genannten Personen war die Bezeichnung Taifada oder Taifado eher eine Fremd- denn eine Eigenbezeichnung.
  
==Bekannte Taifados==
 
 
*[[Alverigo Anzani]]
 
*[[Alverigo Anzani]]
*[[avwik:Chabun ben Nafiref|Chabun ben Nafiref]] (bzw. [[alm:Chabun ben Nafiref|Chabun ben Nafiref]])
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*[[avwik:Chabun ben Nafiref|Chabun ben Nafiref]] (bzw. [[alm:Chabun ben Nafiref|Chabun ben Nafiref]]) - verstorben
*[[Erlan Sirensteen]]
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*[[Erlan Sirensteen]] - [[Baron des Yaquirbruchs]]
*[[Gerone vom Berg]]
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*[[Gerone vom Berg]] - Gräfin der Südpforte (Almada)
*[[Gorfar Sohn des Gurobead]]
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*[[Gorfar Sohn des Gurobead]] - [[Bergkönig_vom_Phecanowald]]
*[[Horasio della Pena]]
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*[[Horasio della Pena]] - verstorben
*[[Josmina von Bregelsaum]]
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*[[Josmina von Bregelsaum]] - verschollen
*[[Khorim Uchakbar]]
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*[[Khorim Uchakbar]] - verstorben
*[[Rimon Sâlingor]]
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*[[Rimon Sâlingor]] - [[Graf von Bomed]]
*[[Shahane al'Kasim]]
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*[[Shahane al'Kasim]] - verstorben
*[[alm:Stordan von Culming|Stordan von Culming]]
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*[[alm:Stordan von Culming|Stordan von Culming]] - Baron von Culming (Almada)
 
*[[Yorgos ya Ciolonya]]
 
*[[Yorgos ya Ciolonya]]
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==Reste der Taifados im Yaquirbruch==
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Durch die gefestigten Herrschaften von Gräfin Gerone und Graf Rimon ist die Taifas-Zeit im Yaquirbruch weitestgehend vorbei. Nur einige Reste und Überbleibsel bestehen noch.
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{{MeisterinformationenKlapp|Zu=Verbliebene Taifasherrschaften|Inhalt= Die Entwicklung zu einer Befriedung der Taifasherrschaften ist das Ergebnis vieler Jahre, in denen zahlreiche Irrungen und Wirrungen herrschten. Wer für eine Kampagne noch Taifados benötigt, wird insbesondere in den eher unziviliserten Randgebieten Möglichkeiten dafür finden.
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Teilweise ist es so, dass ehemalige Taifados, die sich auf ihrem Flecken Land noch behaupten können, versuchen ihre Herrschaft formalisieren zu lassen und darauf hoffen, dass althergebrachte Erbansprüche nicht weiter verfolgt werden.
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==Quellen==
 
==Quellen==
 
*Aventurischer Bote Nr. 140, Seite 17
 
*Aventurischer Bote Nr. 140, Seite 17
 
*[[Reich des Horas]], Seiten 52, 114f., 117-119
 
*[[Reich des Horas]], Seiten 52, 114f., 117-119
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*Aventurischer Bote Nr. 186, S. 2 (und MI-Seite)
 
[[Kategorie:Yaquirbruch]][[Kategorie:Glossar]]
 
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Version vom 3. Januar 2025, 17:04 Uhr

Auge-schwarz.pngWABuch.pngAlmadawappen.png Als Taifado bzw. Taifada bezeichnete man die Herrscher eines der Taifas (almadanischer Begriff tulamidischer Herkunft), jener Herrschaftsgebiete des Yaquirbruch, die von unterschiedlicher Größe waren und oft in stetem herrschaftlichen, aber auch kulturellen Wandel waren.

Spätestens mit der Etablierung von Rimon Sâlingor als Graf von Bomed und Gerone vom Berg als Gräfin der almadanischen Grafschaft Südpforte begann das Ende der Taifasherrschaften im Yaquirbruch.

Das Ende der Taifasherrschaften im Yaquirbruch

Das Ende der Taifasherrschaften im Yaquirbruch markiert das Ende einer Zeit von Kleinkrieg, Scharmützeln und Unordnung. Nach dem Zerfall der Ordnung durch die Niederlage bei Morte Folnor im Jahre 1029 BF und dem Krieg der Drachen zerfielen die Grafschaften Südpforte und Bomed in kleine Herrschaftsgebiete, die von streitenden Kleinfürsten, Stadtherren und Söldnerführern regiert wurden.

Die entscheidenden Ereignisse

Der Wendepunkt kam 1036 BF mit der Ernennung von Gerone vom Berg zur Marschallin der Südpforte. Durch militärisches Geschick und politische Allianzen gelang es ihr, die verstreuten Truppen zu einen und bedeutende Siege zu erringen. Mit der Befriedung der Grafschaft und ihrer Ernennung zur Gräfin 1037 BF schuf sie die Grundlage für das Ende der Taifas in Almada.

Parallel dazu entschied der "Grafenstreit von Bomed" zugunsten von Rimon Sâlingor, der mit Unterstützung von Gerone den berüchtigten Horasio della Pena ausschaltete. Dessen Hinrichtung Ende 1037 BF markierte das Ende des Widerstands der Taifados in Bomed.

Wiederherstellung der Ordnung

Durch gemeinsame Aktionen, insbesondere gegen die Novadis, stabilisierten sich die beiden gräflichen Herrschaften. Bis Ende 1038 BF wurden durch gemeinsame Aktionen der Grafschaften Südpforte und Bomed die letzten Söldnerhaufen und Marodeure vertrieben. Die Ausgliederung der Grafschaft Bomed als direkt dem Horas unterstehende Provinz und der Frieden von Arivor beendeten die Ära der Taifas offiziell. Insbesondere auch dadurch, dass durch das Addendum XLII (Bomed und den Yaquirbruch betreffend) des Friedens von Arivor die Zentralmacht wieder (finanzielle) Verantwortung für die Grenzsicherung übernahm.

Ehemalige Taifados

Bei einigen der hier genannten Personen war die Bezeichnung Taifada oder Taifado eher eine Fremd- denn eine Eigenbezeichnung.

Reste der Taifados im Yaquirbruch

Durch die gefestigten Herrschaften von Gräfin Gerone und Graf Rimon ist die Taifas-Zeit im Yaquirbruch weitestgehend vorbei. Nur einige Reste und Überbleibsel bestehen noch.

Maske des Meisters.png Meisterinformationen: Verbliebene Taifasherrschaften


Quellen

  • Aventurischer Bote Nr. 140, Seite 17
  • Reich des Horas, Seiten 52, 114f., 117-119
  • Aventurischer Bote Nr. 186, S. 2 (und MI-Seite)