Briefspiel:Consigliowahl 1047 BF: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 28. November 2025, 21:43 Uhr
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Consigliowahl 1047 BF
In der Consigliowahl am letzten Praiostag des Praiosmonds (diesmal dem 25. Praios) werden nach bewährtem Muster die sieben Priori und der Gonfaloniere gekürt. Formell bewirbt sich jeder Kandidat um die Würde des Gonfaloniere, die allerdings nur demjenigen mit den meisten Stimmen (nach einfacher relativer Mehrheit) zufällt. Dieser sucht sich zugleich als erster der Priori sein ihm unterstehendes Ressort aus. Die sechs nächstplatzierten Kandidaten werden ebenfalls Teil des Consiglios und übernehmen (in der Reihenfolge ihres Abschneidens bei der Wahl) die übrigen Priore-Ämter.
Hintergrund
Der Wahl gingen die umfangreichen Verhandlungen – zunächst mit dem Grafen vom Sikram, danach auch dem Fürsten von Vinsalt – zur sogenannten Agreppara-Frage voraus, die das politische System Urbasis umkrempelten. Wo vorher die Silberstadt alleine stand, ist nach der Verleihung eigener Stadtrechte an die vormalige Vorstadt Agreppara nun die Fürstliche Gemeinde des Heiligen Agreppo getreten, eine Städteallianz. Wesentliche Kompromisse wurden dabei in vielen informellen Treffen von den "Architekten der neuen Fürstlichen Gemeinde" erzielt, einer Gruppe aufstrebender, jüngerer Vertreter des Patriziats, die die zwischen ihren Familien festgefahrenen Positionen vielfach aufweichen konnten. Aus dieser Gruppe heraus wurde auch ein Korruptionsverfahren gegen die amtierende Gonfaloniera Duridanya Zorgazo angestrengt, das über der Wahl hängt.
Artikel zum Hintergrund der Wahl:
- Archiv:Graf Croenar in Urbasi (BB 48)
- Archiv:Der Fürst beehrt die Fürstliche Gemeinde (BB 48)
- Archiv:Eine Wahl mit Symbolwirkung (BB 48)
Bekannte Kandidaten
- Duridanya Zorgazo (*1009), amtierende (vierfache!) Gonfaloniera und Priora ruris
- wegen des gegen sie angestrengten Korruptionsverfahrens äußerst angeschlagen, strebt dennoch eine Wiederwahl an, angeblich auch gegen Widerstände in der eigenen Familie
- Niccolo Flaviora (*1006), Sohn des amtierenden Priore pecunis Miguel, "Architekt"
- scheint das politische Ruder von seinem Vater übernehmen zu sollen, dessen umgekehrte Wahl zum Primar Agrepparas als sicher gilt
- Sanjana ya Malachis (*1017), amtierende Priora structuris, "Architektin"
- als umtriebige, vielfach vermittelnde Politikerin eine Mitfavoritin, aus Marudret stammend, ihre Familie wurde erst im vergangenen Götterlauf formell auch ins Patriziat Agrepparas aufgenommen
- Haldan Dalidion (*1018), Sohn der amtierenden Priora curatoris Leonore, "Architekt"
- rückt wie Niccolo erst mit dieser Wahl für seine Mutter ins vorderste politische Glied, möglicherweise auch, weil Leonore sich als schärfste Gegnerin des Kriegeradels selbst die Grundlage für Kompromisse genommen hat
- Larissa di Salsavûr (*1005), Vertreterin ihres Hauses in Urbasi, Schwester des Barons von Montarena, "Architektin"
- gibt ihrem konservativen Haus nach dem Tod Romualdos (des vorigen Priore militaris) ein neues, mutmaßlich politisch flexibleres Gesicht, war schon Dozentin an der Herzogenschule
- Rahdrigo Solivino (*1001), Patriarch seiner Familie
Daneben werden Azzo Silbertaler d.J. (*1001) und Gylduria Deraccini (*984), den Familienoberhäuptern zweier weiterer alturbasischer Patriziergeschlechter, Ambitionen auf eine Wahl ins Consiglio nachgesagt. Die amtierende Priora iuris, Istirde von Urbet, die ursprüngliche Initiatorin des Korruptionsverfahrens gegen Duridanya, strebt hingegen überraschend keine Wiederwahl an. Sie scheint sich (nach zehn Jahren als Vertreterin ihres Hauses) auf einen Abschied aus Urbasi vorzubereiten, ihr Vetter Auricanius sich auf eine Rolle im Hintergrund beschränken zu wollen.
Resultat
... folgt ...