Haus ya Cantarra

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Haus ya Cantarra
Familienwappen
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Horasreich
Familienwappen
Stammsitz und weitere Besitzungen

Wappen: Rot und golden gespaltener Schild mit schwarzer Borte; auf dem gespaltenen Schild ein halbseitig invertierter Adler
Wahlspruch: "Mors trezzi certa, hora incerta!"
Herkunft: Die Familie wurde als Gefolgsleute der Barone von Veliris zu Zeiten der Vinsalter Könige in den Adelsstand erhoben
Schutzpatrone: Kor, Praios
Oberhaupt: unbekannt
Berühmte Ahnen: Romualdo ya Cantarra, Ralman ya Cantarra, Mondino ya Cantarra
Größe: sehr klein
Einfluss: sehr gering
Domänen: praktisch keine mehr
Ansehen & Ruf: getretener, bissiger Hund, der eingeschläfert gehört
Charakter & Auftreten: rachsüchtig, verbittert
Feinde & Konkurrenten: ganz Unterfels, insbesondere Trezzi

Das veliriser Rittergeschlecht Cantarra war bis zum Thronfolgekrieg als treuer Vasall der Barone von Veliris zumindest regional bekannt, emanzipierte sich nach Verlust der eigenen Herrschaft Carindôr jedoch von den einstigen Dienstherrn und gelangte reichsweit traurige Berühmtheit, als der rachsüchtige Romualdo ya Cantarra im Namen Josmina von Bregelsaums ein beispielloses Terrorregime in Unterfels errichtete. Nach dem dieses durch den Aufstand der örtlichen Bürgerschaft hinweggefegt wurde, stehen die wenigen Überlebenden der Familie vor dem Abgrund...


Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das alte Wappen der Cantarra

Urkundlich wurde die Familie noch zu Zeiten der Herzöge von Kuslik erwähnt, allerdings lediglich als unbedeutendes Rittergeschlecht aus dem Yaquirbruch. Erst nach dem Unabhängigkeitskrieg stiegen die Cantarra zu Herren von Carindôr auf. In den folgenden Jahrzehnten zeichneten sie sich als verlässliche Gefolgsleute der Barone von Veliris aus. Insbesondere im sogenannten Fehdenkrieg zwischen Baronin Giliana II. von Veliris und anderen Adligen der Region, gelangten sie zu einigem Ruhm.
Darauf aufbauend verfügten sie zu Beginn des Thronfolgekriegs über zahlreiche wichtige Ämter in der Region und steckten große Hoffnungen in den von den Galahanisten um Baron Arianos geplanten Coup zur Erringung der Königswürde für Prinz Romin Galahan. Mit dessen Scheitern gingen zahlreiche Ämter und Ländereien für die Cantarra verloren, insbesondere der Verlust Carindôrs an das Haus della Trezzi wurde als schmerzhafte Niederlage empfunden.
In den Folgejahren versuchte Romualdo ya Cantarra, den man auch den Mordbrenner nannte, erfolglos Rache an den Trezzi zu nehmen und seiner Familie zu neuem Einfluss zu verhelfen. Dabei suchte er einige Zeit die Nähe Horasio della Penas, der jedoch kein Interesse zeigte den Cantarra bei der Verwirklichung ihrer Vendetta Unterstützung zu gewähren. Schließlich wechselte Romualdo darum auf die Seite Josmina von Bregelsaums, der er 1033 BF die Gelegenheit zur Eroberung von Unterfels bot.
Dort wurde er mit seinem Verbündeten Ohan Basso, dem örtlichen Kor-Geweihten, zum Statthalter von almadanischen Gnaden eingesetzt. Sein noch nicht gestillter Rachedurst verwandelte seine Herrschaft zu einem brutalen Terrorregime, von dem sich die Bevölkerung schließlich 1034 BF in einem offenen Aufstand befreite. Auch Romualdo selbst, damit letzter Patriarch der Familie, fand in diesen Kämpfen sein Ende.

Besitzungen

Das Herz der cantarrischen Besitzungen war lange Zeit die Herrschaft Carindôr, wo man von 920-925 BF ein eindrucksvolles Schloss errichten ließ. Nach dem Verlust dieser Ländereien im Thronfolgekrieg an die Trezzi und dem Verlust aller weiteren Güter nach dem Regime Romualdos, verfügt die Familie über keine nennenswerten Eigentümer.

Lebende Familienmitglieder

Personen der jüngeren Historie

  • Romualdo ya Cantarra (*?-1034 BF), ehemaliger Herr von Carindôr und Verwalter der Baronie Veliris vom 26. Rondra 1018 bis 30. Hesinde 1018 BF, brannte das Schloss der della Trezzi nieder und erhielt darob den Beinamen Mordbrenner. Später Statthalter zu Unterfels.

Wappen

Das alte Wappen des Hauses wurde nach dem Thronfolgekrieg geändert. Da der grüne Schildrand für die fruchtbaren Wiesen Carindôrs stand, wurde er nach dem Verlust der Signorie durch einen schwarzen Trauerrand ersetzt.

Stammtafel

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Verwendung im Spiel

Nach den Ereignissen rund um das Terrorregime Romualdos in Unterfels haben die Cantarra endgültig alles verloren. Sie können in jedweder Form frei verwendet werden: Als rachsüchtige Renegaten, die weiterhin gegen Unterfels und die della Trezzi vorgehen wollen - aber auch als einsichtige Schuldner, die sich der Sünden ihres Hauses bewusst sind und nun andernorts nach einem Neuanfang suchen.

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