Theaterorden

Aus Liebliches-Feld.net

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen des untergegangenen Theaterordens

Der Theaterorden ist ein untergegangener Kriegerorden der Rondra-Kirche, der kurz nach Bosparans Fall im Theater von Arivor gegründet wurde, das Bornland eroberte und schließlich im Kampf gegen die Priesterkaiser unterlag. Bekannte Ordensmitglieder waren vor allem die Mitgründerin und erste Marschallin Lutisana von Kullbach, der Drachentöter Festo von Aldyra und der letzte Marschall Anshag von Glodenhof.

Das Wappen des Theaterordens zeigte einen schreitenden silbernen Löwen auf rotem Grund.


Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Gegründet 3 BF von Lutisana von Kullbach, Pakhizal al'Marfun, Arkos von Zorgahan, Niam von Eskenderun, Salim al'Thona, Fedaji ben Nurbad, Ghiranus Praetorin und fünf weitere Recken, bekämpfte der Theaterorden zunächst die nach Bosparans Fall aus den Goldfelsen herabgestiegenen und andernorts einfallenden Goblins unter der Hochschamanin Uspuschanna der Blutigen. Um einen erneuten Goblinangriff zu verhindern, wurden vom Theaterorden in Phecadien Festungstürme errichtet und unterhalten. Als sich Lutisana als Komturin von Phecadien zur Herrin des von Gareth vernachlässigten Lieblichen Feldes ernannte, entzürnte dies Kaiser Raul von Gareth, der daraufhin ein Heer entsandte und die Marschallin hinrichten ließ.

Erst Jahrzehnte später wurde der zwischenzeitlich verborgen agierende Orden wieder öffentlich anerkannt und 177 BF von Kaiser Gerbald von Gareth schließlich mit dem unter Goblinherrschaft stehenden Bornland belehnt. Die formell untergeordneten Ordensmarschälle, die nun im Bornland residierten, avancierten in der Folgezeit gegenüber den nach wie vor im Lieblichen Feld sitzenden Hochmeistern zu den wahren Machthabern des Ordens. 198 BF wird der Hauptsitz von Arivor nach Pilkamm verlegt.

Zu Beginn der Priesterkaiserherrschaft kann daher Hochmeister Bogumil von Arivor nahezu widerstandslos festgesetzt und im Arivorer Theaterrund verbrannt werden. Marschall Anshag von Glodenhof unterliegt im anschließend ausbrechenden offenen Konflikt Priesterkaiser Aldec, wodurch das Schicksal des Ordens besiegelt ist.


Hochmeister des Theaterordens

  • Angbart vom Eberstamm (bis nach 63 BF)
  • Arvedua von Neetha (um 177 BF)
  • Bogumil von Arivor (?-335 BF, im Theater von Arivor verbrannt)

Einige weitere Hochmeister entstammten dem Haus Firdayon.


Marschalle des Theaterordens

  • Lutisana von Kullbach (um 5 BF, hingerichtet)
  • Refardeon (um 180 BF)
  • Leonia von Gareth (um 190 BF)
  • Rondara von Leuenwald (um 240 BF)
  • Gerbald von Ruckenau (247-263 BF)
  • Jadvige von Hummergarben (263-288 BF)
  • Gunbald von Neersand (288-321 BF)
  • Anshag von Glodenhof (321-337 BF)

Nachwirkungen

Überlebende der Schlacht im Drachenspalt gründeten später die Stadt Donnerbach. Der Adel des Bornlandes beruft sich geschlossen auf seine Abkunft von den Theaterrittern, nur Nachfahren derselben wird Stimmrecht in der Adelsversammlung des Landes gewährt. Die liebfeldischen Nachfahren der Theaterritter gründen in der Rohalszeit den Ardaritenorden, der daher als Nachfolger des Theaterordens gilt.

Den (heute oft verklärten) Idealen des Theaterordens sind viele Adelsgeschlechter des Lieblichen Feldes noch immer mehr oder weniger verbunden. Insbesondere die Häuser Marvinko und Firdayon berufen sich gerne auf ihre berühmten Vorfahren unter den Theaterrittern.


Quellen

  • Am Großen Fluss
  • Lexikon
  • Das Land an Born und Walsach
  • Das Land des schwarzen Bären

Links

Persönliche Werkzeuge