Koromar von Liobas Zell

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Koromar von Liobas Zell (SC)
Titel & Ämter: Ritter
Tsatag: 30. Rahja 1000 BF
Größe: 1,92 Schritt
Statur: sehnig, muskulös
Haare: kurz, dunkelbraun
Augenfarbe: grün
Kurzcharakteristik: traditioneller Ritter ohne Land
Wichtige Eigenschaften: MU, GE
Wichtige Talente: Kampftalente, Reiten, Etikette, Lehren, Heilkunde Wunden
Vor- und Nachteile: Autoritätsgläubig, Gerechtigkeitswahn, Prinizpientreue, Streitsucht, Romantisch
Beziehungen: gering
Finanzkraft: gering
Travienstand: ledig
Freunde & Verbündete: Gishtan re Kust, Panthino von Urbet, Verija von Trappenfurten
Seelentier: Wildkatze
Verwendung im Spiel: respekteinflößender Turnierritter, kampferprobter Schlachtteilnehmer

Koromar von Liobas Zell, Ritter auf der Hirschenau, ist ein landloser Adliger aus dem Herzogtum Nordmarken, der seit den 1030er-Jahren als Teilnehmer auf Turnieren des Horasreichs und auch als Cavalleristo horasischer Patrizier auftaucht. Ab dem Perainemond 1034 BF ist er der Lehrherr des Knappen Poldoron von Urbet gewesen.

Inhaltsverzeichnis

Details

Koromars Wappenschild

Koromar Leuenhardt von Liobas Zell auf der Hirschenau ist einer der bekanntesten Ritter des Herzogtums Nordmarken, focht in zahlreichen Zweikämpfen und vielen Schlachten. Zudem ist Koromar ein Mitglied der Nordmärkischen Tafelrunde unter Herzog Koradins blau-weiß-grünem Wappenschild, der wichtigsten Turniergesellschaft des Herzogtums. Spätestens seit seinem Sieg über Rondrian von Blauenburg vor vielen Jahren war er auch über die Grenzen Gratenfels' hinweg bekannt.
Seit zwei Dekaden hat er kein wichtiges Turnier in den Nordmarken oder dem Raul'schen Reich verpasst, von der Tralloper Turney bis zum Fürstenturnier zu Angbar. Auch bei der Tsatagstjoste Jast Gorsams, der Eroberung von Burg Tannwacht, dem Lanzenritt auf dem Greifenpass und in der Brüderschlacht auf dem Schönfelder Grün war er zugegen.
Drei Götterläufe in Folge trat er im Horasreich beim Großen Gestech in Urbasi und der Goldenen Lanze von Bomed als Turnierritter an. Dabei hinterließ er einen solchen Eindruck, dass Baron Panthino von Urbet ihm seinen Sohn Poldoron in Knappschaft gab.
In jüngerer Zeit nahm er auch am Grafenturnier in Ragath teil (1035 BF), sowie mehrfach an der „Gnadenturney“ des Hauses Stepahan zu Honingen, bei dem er 1037 BF unter 64 Teilnehmern den zweiten Platz errang und sogar den Sieg in der Einhandwaffendisziplin.

1041 BF könnte als "Jahr der Turniere" im Mittelreich in die Geschichte eingehen - und Koromar fehlte nur selten:

  • Beim Garether Kaiserturnier 1041 BF erfüllte sich Koromars Wunsch nicht, noch einmal den weidener Turnierritter Rondrian von Blauenburg zu besiegen: Er schied bereits in der zweiten Runde gegen einen zuvor unbekannten Gegner aus.
  • Im großen Gestampfe des Angbarer Fürstenturniers 1041 BF errang Koromar das Banner für seine Parteiung.
  • Und beim Geronsturnier seines zum Freund gewordenen Lieblingsgegners Rondrian von Blauenburrg bewies er erneut seine Fähigkeiten und überwand im Einhandwaffenkampf sämtliche anderen Ritter.

Erscheinung

Koromar trägt Kettenhemd, Kettenzeug und Kettenhaube, dazu Brustharnisch, sowie Panzerplatten an Oberschenkeln und -armen, weiter Visierhelm und Wappenschild. Allerdings schimmert seine Rüstung nicht im typischen Metallgrau, sondern ist mit Ölfarbe schwarz lackiert. Nach der Schlacht von Dohlenfelde war es notwendig, dass er sich eine neue Rüstung anstelle der völlig demolierten alten anfertigen ließ. Wie er das bezahlen konnte, darüber verliert der landlose Ritter jedoch kein Wort. Angeblich hat ihm eine Verehrerin das Geld zinslos geliehen.
Der Wappenrock des „Zellners“ ist wie das Wappen schwarz grundiert und zeigt einen springenden Hirsch in Gold. Hinzu kommt ein gleichfalls schwarzer Umhang. Am linken Oberarm zeigt er die blau-weiß-grüne Armbinde, die ihn als Mitglied der Koradiner ausweist.
Bewaffnet ist Koromar standesgemäß mit Lanze und Schwert zu anderthalb Händen, weiß aber auch den Streitkolben zu schwingen. Er reitet einen Elenviner Rappenhengst mit dem Namen „Rambert“.
Der Gratenfelser misst vom Kopf bis zu den Zehen stolze 1,92 Schritt, ist muskulös gebaut und in körperlich guter Verfassung. Die kurz geschorenen Haare sind dunkelbraun, fast schwarz, und die Augen grün.

Auftreten

Der nordmärkische Landritter kann zumindest bei Wettfreunden und Turneykennern aufgrund seiner Erfahrung als einer der heimlichen Favoriten gelten. Jeden Sieg widmet er „dem liebreizenden Frouwelin Elarion von Wolfsstein“.
Trotz seiner düsteren Erscheinung ist er nicht ablehnend-reserviert, sondern eher freundlich-abwesend. Erklären mag dies ein goldener Ring mit einem roten Edelstein in Herzform, der an einer Lederschnur um seinen Hals hängt. Dies könnte die Gabe einer Rahja-Geweihten als Glücksbringer sein - oder aber einer zugeneigten Verehrerin.
Ansonsten ist Koromar ein typischer, nordmärkischer Ritter, der rondrianische Tugenden und die Ehre ebenso hochhält wie er sie notfalls mit dem blanken Stahl verteidigt. Wird er persönlich verbal angegangen, versucht er Streit zu vermeiden, wird aber keinesfalls eine direkte Herausforderung auschlagen (im Gegenteil).
Sollte sich die unwahrscheinliche Gelegenheit ergeben, dass jemand Isdira spricht, können die erstaunten Horasier feststellen, dass der kriegerische Nordmärker tatsächlich genug der elfischen Zunge beherrscht, um sich halbwegs an einem Gespräch in dieser Sprache zu beteiligen: Er erklärt, dass er seit mehreren Götterlaufen regelmäßig am Hofe der elfischen Baronin Liana Morgenrot zu Rodaschquell weilt, die ihm mit etwas Mühe ihre Sprache näherbringt.

Sonstiges

Wappen: goldener, springender Hirsch auf schwarzem Grund
Helmzier: Hirschgeweih
Schwertvater: Baron Hadomar von Natterntal zu Urbeltor
Knappe: Poldoron von Urbet
Reittier: Rambert, Eleninver Rappenhengst (schlachterprobtes Streitross)

Turnierrelevante Werte

Kampfstil: ausgeglichen
Sattelfestigkeit: erfahren
Leichte Handwaffen (Anderthalbhänder oder Streitkolben): meisterlich
Schwere Handwaffen (Anderthalbhänder): meisterlich
Lanzengang: erfahren
Buhurt: erfahren

In horasischen Artikeln und Geschichten

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