Haldur di Malavista

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Haldur di Malavista (SC)
Bildnis von Haldur

Familie: Haus di Malavista
Titel & Ämter: Cavalliere, Herr der Herrschaft Chintûr, Major a. D. der Horaslegion
Tsatag: 21. Praios 1000 BF
Größe: 1,91 Schritt
Statur: stabil und groß gebaut
Haare: Schwarz
Augenfarbe: Braun
Wichtige Talente: Reiten, Etikette, Kriegskunst, Staatskunst, Philosophie
Beziehungen: ansehnlich
Finanzkraft: ansehnlich
Eltern: Cordovan di Malavista ∞ Josmene Rovena Torrem
Geschwister: Leandra, Aldare und Adaon di Malavista
Besonderheiten: Sehr gute Kontakte zu seiner alten Einheit und zur Horaslegion im Allgemeinen, sehr wissensdurstig
Verwendung im Spiel: Designierter Nachfolger von Cordovan di Malavista

Erscheinung und Auftreten

Haldur ist - wie auch viele seiner Verwandten - groß und dabei recht stabil gebaut. Mit seinem stets gut friesiertem Haar und Bad und seinem ruhigen und unaufdringlichem Verhalten ist er nicht unbedingt derjenige, der sich in den Vordergrund drängt, aber auf jeden Fall eine Person, die man wahrnimmt und achtet und die trotz - oder gerade wegen? - ihres ruhigen Auftretetens Autorität und Kraft ausstrahlt. Seine Kleidung ist - nach Vorbild seines Vaters und seines Großvaters - stets von ausgesucht guter Qualität, sein zurückhaltendes Wesen wird durch eher gedeckte und dunklere Farben und konservative Schnitte unterstrichen.

Durch seinen Vater und Großvater kam er schon früh mit Werten wie Disziplin, Treue und Gehormsam in Berührung, die ihn schon in der Kindheit prägten, seine spätere Tätigkeit beim Militär tat ihr übriges zu seinem teils schon strengen und diszipliniertem Auftreten und seine stets aufrechte und geradlinige Haltung. Ein Blick in seine Augen verrät, das sich hinter dem zurückhaltenden und diszipliniertem Mensch ein starker und wacher Geist findet. Dies bestätigt sich, sobald man sich intensiver mit der Person Haldur beschäftigt und das eine oder andere Gespräch mit ihm führt. Hier zeigt sich, das Haldur ein sehr belesener und intelligenter Mensch ist, der über ein breites, aber auch tiefes Wissen zu vielen Bereichen des Lebens verfügt und der es versteht, gute und angenehme Unterhaltungen zu führen. Dies trifft umso mehr zu, wenn es sich um Themen der Kriegs- oder Staatskunst oder der Philosophie handelt, die zu seinen besonderen Steckenpferden gehören.

Innerhalb der Familie oder im Freundeskreis kann man zudem die andere Seite des Haldur erleben - hier legt er seine Distanz und seine Zurückhaltung teilweise ab und man sieht ihm an, das auch er das Leben genießen kann und nicht nur der strenge Major bzw. Gutsherr ist, als der er von vielen Außenstehenden gesehen wird.

Vita

Haldur ist der erstgeborene Sohn von Cordovan di Malavista, der an einem milden Sommermorgen im Palazzo di Malavista das Licht der Welt erblickte. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in und um Efferdas und schon früh fand sein Vater Cordovan Gefallen daran, seinen Erstgeborenen als späteres Oberhaupt der Familie und als seinen Nachfolger anzusehen. Auf die Kindheit von Haldur wirkte sich dies spürbar aus, da er nun in den "Genuss" einer besonders intensiven frühkindlichen Erziehung kam. So lernte er schon früh einiges über Literatur und Kunst sowie auch die Fähigkeit, ein Instrument zu spielen und Noten zu lesen. Haldur jedoch wäre nicht der Sohn einer militärischen Linie, wenn nicht auch er schon in frühen Jahren erste Spuren einer kriegerischen Ausbildung - Reiten, Kampf mit dem Holzschwert etc. - genossen hätte. Nicht immer kamen dem kleinen Haldur diese Unterweisungen recht, denn so manche schöne Spielstunde wurde durch die eine oder andere Lektion unterbrochen. Trotzdem kann man die Kindheit und Jugend des Haldur di Malavista im Großen und Ganzen als glücklich und behütet beschreiben.

Um Haldur auf seine späteren Aufgaben vorzubereiten schloß sich an die frühe Ausbildung im eigenen Hause eine klassische Ausbildung zum Ritter verbunden mit einem Studium an der Universität Methumis an. Nach dem Absolvieren des verpflichtenden Triviums besuchte er die Kriegerakademie der Schule und vertiefte auch sein Wissen in den Bereichen Staatskunst und Rechtskunde. Im Jahr 1026 BF, zwei Jahre vor dem vollständigen Ausbruch des horasischen Thronfolgekrieges erlangte er mit Auszeichnung seinen dortigen Studienabschluss und wenige Jahre später nach der Vollendung seines 21. Lebensjahres seine Schwertleite.

Danach trat er - dem Vorbild seines Vaters und seines Großvaters folgend - in das horasische Militär ein und diente in der darauffolgenden Zeit bei der Kavallerie der Horaslegion. Als Cornett beginnend stieg er in den folgenden Jahren auf bis zum Major und wäre wohl auch noch bis zum Colonello aufgestiegen, wenn er beim Militär geblieben wäre. Während seiner Zeit bei der Horaslegion hat er sich sowohl bei seinen Vorgesetzten als auch bei seinen Kollegen und Untergebenen einen guten Namen gemacht und auch jetzt noch viele Kontakte und Freundschaften aus dieser Zeit.

Nach seiner Zeit beim Militär übernahm er auf Wunsch und Bitte seines Vaters im Jahr 1034 BF die Aufsicht über die Herrschaft Chintûr von seinem Onkel Seneb di Malavista. Diese führt er seitdem im Namen und im Auftrag des Hauses mit bisher glücklicher und erfolgreicher Hand, um Ansehen und Wohlstand des Hauses (und auch für sich) zu mehren.

Nachdem er lange Jahre im Dienst der Krone stand und während dieser Zeit nur wenig Gelegenheit zur Pflege von Beziehungen außerhalb des Militärs hatte, hegt er seit seinem Austritt aus dem Militär und der Übernahme der Aufgabe als Verwalter der Herrschaft Chintûr insgeheim auch den Wunsch, doch noch eine Familie zu gründen. Daher nutzt er in den letzten Jahren den Besuch von Ausstellungen, Bällen, Vorträgen und anderen gesellschaftlichen Anlässen, um seine zukünftige bessere Hälfte zu finden.

Tätigkeiten & Interessen

Haldur scheint für die Verwaltung des Gutes ein fast noch besseres Händchen zu haben als für das Kriegshandwerk, das er recht gut beherrscht und es innerhalb des Militärs dadurch zu einigem Ansehen brachte. Durch sein Studium mit den theoretischen Grundlagen vertraut hat er auch in der Praxis gezeigt, das er ein Händchen für diese Aufgabe hat. Mit dem Wechsel vom Militär hin zu einer zivilen Aufgabe kam auch die Beschäftigung mit neuen Themen - allen voran natürlich die praktische Verwaltung eines Gutes. Daneben mußte er nach dem Leben beim Militär aber auch wieder Fuß fassen in einem zivilen Leben und den verschiedenen Aspekten wie z. B. gesellschaftlichen Anlässen, Terminen und Veranstaltungen, die er nun wahrnehmen muss.

Sein reges Interesse an vielerlei Gebieten merkt man ihm an einerseits durch Unterhaltungen, andererseits aber auch, wenn man ihn als Gast bei den verschiedensten Veranstaltungen trifft. Seien dies Kunstausstellungen, ein Besuch auf dem Markt, eine Ausstellung in der Monumenta Bosparanica oder Vorträge zu verschiedenen Themen, sie scheinen seinen hesindegefälligen Hunger nach Wissen nur für den Augenblick befriedigen zu können. So ist es wohl auch kein Wunder, das er in der Casa della Avessandra damit begonnen hat, eine noch kleine, aber ausbaufähige Bibliothek anzulegen, in der er Literatur zu verschiedensten Gebieten sammelt und studiert. Aus diesem Grund pflegt er auch regelmäßigen Kontakt zu seinem Großonkel Nepolemo di Malavista, den er achtet und verehrt und mit dem er gerne lange und tiefe Gespräche führt, oft begleitet von einem guten Glas Wein oder einem guten Brand aus der eigenen Kelterei bzw. Brennerei.

Daneben pflegt er regelmäßige Ausritte und ist auch immer wieder jagend auf Wald und Flur der Herrschaft anzutreffen. Zum einen aus Pflichtgefühl und zur Kontrolle, zum anderen aber auch zum eigenen Zeitvertreib und Vergnügen. Unter den letzteren Aspekt darf man wohl auch den Fakt einsortieren, das er schon damals während des Militärs ein halbwegs passabler Tänzer war und diese Fähigkeit nun in seiner Zeit als Gutsherr und Verwalter noch weiter verbessert hat.

Durch seine Tätigkeit im Militär hat er außerdem eine Vorliebe für ein für manche eher kurioses Hobby entwickelt, das einerseits aus dem theoretischem Unterricht zu Kriegskunst, Taktik und Strategie, andererseits aus manigfaltigen Stabsbesprechungen entstammt und sich mit dem Nachstellen von historischen und modernen Schlachten beschäftigt und zu der er - neben allerlei Literatur zu diesen - auch in Miniatur nachgebautes Gelände sowie Figuren dazu sammelt. Auch trifft er sich regelmäßig mit alten Offizierskameraden aus der Horaslegion, dann werden gemeinsam Schlachten und Feldzüge nachgestellt.

Persönliche Werkzeuge