Rominian I. von Veliris: Unterschied zwischen den Versionen
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===Die Ritterspiele von Bomed=== | ===Die Ritterspiele von Bomed=== | ||
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==Siehe auch== | ==Siehe auch== | ||
*[http://hesin.de/rominian.htm Beschreibung im Rahmen der alten Veliris-Baroniebeschreibung] | *[http://hesin.de/rominian.htm Beschreibung im Rahmen der alten Veliris-Baroniebeschreibung] | ||
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+ | *[[Die Barone & Baroninnen von Veliris]], Seiten 6, 9-10, 12-15 | ||
Aktuelle Version vom 15. Juni 2024, 06:38 Uhr
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Rominian I. Rondrajan Geron von Veliris herrschte von 475 bis 492 BF als erster Baron von Veliris.
Werdegang
Mit Ende der Priesterkaiser setzte Rohal der Große Baron Yumin Galahan von Hussbek als neuen Herzog zu Kuslik ein. Wenige Tage zuvor erreichte Rominian zu Veliris die Volljährigkeit. In den folgenden zehn Jahren erwies sich Signor Rominian als ein treuer und verläßlicher Gefolgsmann des Kuslikers, was ihm Herzog Yumin, der seine Herrschaft zu festigen suchte, durch die Verleihung der Freiherrenwürde dankte. Seither wird das Haus Veliris immer wieder gerne mit dem Geschlecht Galahan in Verbindung gebracht, ganz besonders auch in den Tagen nach Kusminas Sturz. Nun versuchte er seine mittelreichische Abstammung vergessen zu machen, was ihm ob seiner Statur nicht gelingen konnte, waren die Bosparaner Fürsten doch alle recht klein von Wuchs, er hingegen kräftig und hochgewachsen. Aber gerade wegen seiner Größe und seiner Kraft war er ein großartiger Kämpfer und zahlreicher Turniersieger. Doch es kam, wie es kommen musste, mit nur 53 Jahren verunglückte Baron Rominian bei einem Turnier in der Grafschaftsmetropole Bomed.
Die Ritterspiele von Bomed
Das Turnier von Bomed war besonders zur Zeit des Herzogtums Kuslik das meistbesuchte Kräftemesse des nördlichen Lieblichen Feldes. Rominian konnte gleich viermal hintereinander in den Jahren 479-482 BF die goldene Lanze des Siegers erstreiten. Doch so erfolgreich er auch stets aus den Schranken ritt, um so tragischer erscheint sein Tod. Im Jahre 492 BF, zehn Jahre nach seinem grandiosen vierten Sieg in Folge, durchbohrte ein abgebrochener Lanzenschaft den Helm Rominians und verletzte ihn so schwer am Kopf, dass er noch auf der Turnierbahn verstarb. Die Ritterspiele wurden daraufhin beendet, was nicht unbedingt üblich für die Zeit war.
Rondrastolz
"Rominian war von hochgewachsener Statur und überragte seine Umgebung nicht nur durch die Größe allein. Doch war sein hoher Wuchs allen ein Zeichen seiner Abstammung, denn nur die Vasallen Rauls stammten von den Thorwal-Barbaren ab. Ein Makel, den er durch Tapferkeit zu verbergen suchte, was ihm den Beinamen ‘Rondrastolz’ einbrachte."
– Dalecio: Historia Grangoria, 511 BF
Junivera von Sewamund
Nachdem die Ehe mit Leonora della Trezzi kinderlos blieb, heiratete Rominian die Schwester seines Rivalen, des Barons von Sewamund. Die Verbindung sollte den Konflikt für einige Jahre beilegen. Junivera von Sewamund galt als eine sehr schöne Frau und war auch noch im hohen Alter Ziel zahlreicher Minnesänger. Junivera starb mit 87 Jahren und hatte sämtliche ihrer Kinder überlebt.
Das Grab Rominians
Heute erhebt sich über der Stelle, wo Baron Rominian begraben sein soll, eine große Grabsäule, die an den ersten Baron von Veliris erinnert. Das Grabmal befindet sich auf einem kleinen Hain nahe Veliris, auf dem auch schon die vorigen Herren von Veliris beigesetzt sein sollen, und insbesondere auch Leomar, der Stammvater des Geschlechtes. Davon jedoch gibt es keinerlei Spuren. Auch die Gedenksäule für Rominian hat erst Barjed hundert Jahre nach dessen Tod aufstellen lassen.
Siehe auch
Quellen
- Die Barone & Baroninnen von Veliris, Seiten 6, 9-10, 12-15
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