Haus Sirensteen

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Haus Sirensteen
Familienwappen
Burg Irendor
Horasreich
Familienwappen
Stammsitz und weitere Besitzungen

Herkunft: Aus der Verbindung des alten Grangorer Handelshauses Siren mit dem garetischen Adelshaus Hartsteen entstanden, konnte sich die Familie als Ministeriale der Grafen von Bomed in der Region am Yaquir festsetzen.
Stammsitz: Burg Irendor in Irendor
Oberhaupt: Comto Erlan Sirensteen (Baron des Yaquirbruchs, Herr von Irendor), (*992)
Wichtige Mitglieder: Erlgard Sirensteen (*997 BF, verheiratet mit Fürst Ralman von Firdayon-Bethana), Rinaldo Sirensteen, Geron von Irendor (ehemaliger Komtur des Stab und Schwert Ordens)
Berühmte Ahnen: Tolman Sirensteen (der erste Sirensteen), Leomara Sirensteen (die Begründerin der Irendorer Leuen), Refano Sirensteen (Botschafter auf Maraskan), Folnor Sirensteen (971-1029 BF, fiel in der Schlacht von Morte Folnor, langjähriger Staatsmarschall des Horasreichs, der die Exemplarische Armee schuf)
Größe: klein
Einfluss: ansehnlich
Domänen: Baronie Yaquirbruch, Herrschaft Irendor, Ämter in der Grafschaft Bomed
Ansehen & Ruf: königstreu, (früher) politisch zurückhaltend
Freunde & Verbündete: della Trezzi, Sâlingor, Berîsac, di Monte Fuori, re Kust, Neethling, Firdayon
Feinde & Konkurrenten: della Pena jüngeres Haus, Veliris
Bespielt von: Erlan

Das Haus Sirensteen ist im Yaquirbruch und rund um Bomed seit Generationen vertreten. Das Stammlehen Irendor gehörte ursprünglich - bis zur Unabhängigkeit des Königreiches - zur Baronie Yaquirbruch und damit zur Grafschaft Bomed. Durch die Schaffung der Kronmark Yaquirbruch wurde es der Kronmark zugeordnet - und ist nun wieder als Teil der wiedererstandenen Baronie Yaquirbruch der Grafschaft Bomed lehenspflichtig.

Inhaltsverzeichnis

Über die Ursprünge des Hauses Sirensteen

»... Nachdem die Zinnen Bosparans erstürmt, und die herumstreunenden garethischen Pöbelhorden das Kernland des alten Bosparanischen Reiches verlassen hatten, waren die Herrschaftsverhältnisse in vielen Gegenden ungeklärt. Die alteingesessenen Adligen wurden in den meisten Fällen wegen vermeintlicher Umtriebe und Dämonenpaktiererei abgesetzt und getötet. Doch östlich des Yaquirs in den Grenzen des heutigen Irendors waren die wenigen Bewohner sich selber überlassen. Doch muss man auch wissen, dass hier kaum Menschen lebten, denn die einzige Ansiedlung Horastrutz (um den gleichnamigen Garnisonsstützpunkt) wurde vom Garether Bürgerheer auf dem Zug nach Bosparan nahezu vollständig dem Erdboben gleich gemacht. Rund 100 Jahre nach Bosparans Fall wurde dann jedoch aus dem fernen Garetien eine Adlige des Geschlechtes der Hartsteen zum ehemaligen Stützpunkt Horastrutz versetzt. Dort gründete Ravena Hartsteen auf den Ruinen der Garnison die Siedlung Daverell – nach einem der garethischen Heerführer benannt, die beim Sturm auf Bosparan dabei waren. Ihre Tochter Asmodena heiratete den Grötzer Adligen Frankwart Siren, dessen Familie sich in Grangor dem Handel verschrieben hatten. Deren Sohn Tolman Siren-Hartsteen ließ die Ansiedlung Yaquirsteg erbauen, doch nach einem familiären Disput mit den fernen garetischen Verwandten legte er den Namensteil "Hart" ab und nannte sich nur noch Tolman Sirensteen.«
- aus: "Der Adel unseres Königreiches", einem ca. 780 BF herausgegebenen Brevier

Die erste Erwähnung des Namens Sirensteen findet sich in einem Dokument des Jahres 153 BF, in dem von »... der Geburth des Ravelian Sirensteen, dem Sohne des Herrn zu Irendor...« berichtet wird. Doch dieses Dokument ist leider nicht vollständig erhalten, denn der Yaquir forderte im Jahr 521 BF - als gerade mit einer Kutsche die ganze Familienchronik nach Kuslik gebracht werden sollten, um Eintragungen in den Adelsrollen vorzunehmen - seinen Tribut. Die Kutsche stürzte mit all den wertvollen und vor allem einzigartigen Schriftstücken in der Nähe von Daverell in den Fluss. Von den unzähligen Pergamenten und Schriftstücken konnten nur einige wenige gerettet werden, so dass die Zeit vor 153 BF und zwischen 218 BF und 508 BF oftmals ungewiss bleibt und nur Bruchstücke in Erzählungen bekannt sind.

Die Sirensteens in öffentlichen Ämtern

Die Sirensteens haben in der Vergangenheit sich als Ministeriale und Mitglieder der diversen Verwaltungen hervorgetan - ob nun für Grafen oder aber für Könige.

Bekannt sind natürlich vor allem die Inhaber der königlichen (und später horaskaiserlichen) Ämter:

Refano Sirensteen war beispielsweise Gesandter Vinsalts am Hof des damals noch freien Maraskans. Auch der berühmteste Familienvertreter, Folnor Sirensteen, der ehemalige Staatsmarschall des Horasreiches, hat auf dem glatten Parkett der Diplomatie gewirkt - denn bevor er zum Comto Marschall ernannt wurde, war er entsprechend im Bornland eingesetzt. Seine Nichte Rondane ya Sirensteen-Schelf ist die erste horaskaiserliche Botschafterin zu Rommilys im (damaligen) Fürstentum Darpatien. Damit wurden erstmalig die Möglichkeiten, die der zweite Satz des Quarto Passus Travie des Frieden von Oberfels ermöglichte, genutzt. Auch das Familienoberhaupt Erlan Sirensteen ist öfters in diplomatischen Missionen unterwegs.

Im militärischen Bereich ist natürlich vor allem der bereits erwähnte Folnor Sirensteen bekannt, der in der nach ihm benannten Schlacht von Morte Folnor starb, die aber dennoch für die von ihm kommandierten Truppen siegreich ausging und verhinderte, dass eine weitere Parteiung in den Thronfolgekrieg eingreifen konnte. Ebenfalls militärisch tat sich seine Nichte Erlgard frühzeitig hervor, die inzwischen als Comtessa Connetable Mitglied des Geheimen Kronrats vom Kranze Horas' ist.

Ihr Bruder Erlan Sirensteen, der als Baron des Yaquirbruchs und Herr von Irendor das Familienoberhaupt ist, hat zwar auch eine gute militärische Ausbildung genossen, war als Soldat an der Eroberung von Drôl beteiligt und in den vergangenen Jahren auch immer wieder an siegreichen Schlachten beteiligt - dennoch liegt sein Hauptaugenmerk eher bei der Juristerei und Politik. Letztere hatte er lange Zeit in der ehemaligen Kronmark Yaquirbruch maßgeblich mit beeinflusst, wo er als Statthalter der Kronvögtin des Yaquirbruchs (und Gräfin von Bomed) als Comto zu Bomed eine verantwortungsvolle Position inne hatte. Die jedoch mit dem Frieden von Arivor nominell endet, sobald dieser vollumfänglich im Nordosten des Reiches seine Wirkung entfaltet, da dann die ehemalige Kronmark wieder - wie vor dem Unabhängigkeitskrieg des Lieblichen Feldes - zur Grafschaft Bomed gehört.

In eben dieser Grafschaft berät der Geheime Rat von Bomed den amtierenden Grafen - und dazu zählt als Seneschall Rinaldo Sirensteen, dem nicht nur in der Vergangenheit ein gespanntes Verhältnis zu seinem Familienoberhaupt nachgesagt wird.

Politische Ambitionen der Sirensteens

Die Unterstützung der Sirensteens der Krone, wenn diese von den Firdayons getragen wurde, ist weit bekannt - auch wenn dies nicht immer entsprechend gedankt wurde. Die Treue der Sirensteens zu den Firdayons begann mit der Unterstützung Graf Khadans im Unabhängigkeitskampf.

Aber schon eine der ersten Entscheidungen des neuen Königs fiel nicht auf Gegenliebe: Die Herauslösung der Baronie Yaquirbruch aus der Grafschaft Bomed und die Bildung der neuen Kronmark Yaquirbruch setzte Irendor an den Rand des neuen Königreiches – und damit auch an den Rand des Interesses für die Liebfelder setzte.

Doch auch König Alborn Firdayon machte sich nicht sehr beliebt als er den damaligen Signore Refano Sirensteen von Irendor als Ambassador des Cron-Conventes nach Tuzak schickte. An sich natürlich eine besondere Ehre, aber die Berufung nach Maraskan ist natürlich zwiespältig und außerdem wurde Signore Refano damals nach Maraskan weg gelobt, da er anscheinend einigen einflußreichen Leuten am Königshof ein Ärgernis war. Das Refano auch noch auf Maraskan seinen Tod fand (unter bis dato ungeklärten Umständen, offiziell ein Jagdunfall) verstärkte dies damals das Misstrauen in die Firdayons.

Nach dem Thronfolgekrieg

Der Thronfolgekrieg war für die Sirensteens über all die schrecklichen Konsequenzen für das gesamte Reich auch eine schlimme Bedrohung der Familie. Schließlich drohte hier immer der Kampf gegen die eigene Familie. Insofern beschränkte sich das Familienoberhaupt Erlan Sirensteen auch primär auf seine Rolle in Unterfels. In den Friedensverhandlungen hat er sich auch persönlich eingebracht, wobei kolportiert wurde, dass die Sirensteens kein Erfolg hatten - mit dem Wunsch zu neuen Markgrafen des Yaquirbruches ernannt zu werden. Erfolgreicher war man jedoch anscheinend mit der geplanten Loslösung der Grafschaft Bomed aus dem Herzogtum Grangor.

Baronie Yaquirbruch

Mit dem formellen Ende der Kronmark Yaquirbruch wurde die wiedererstandene Baronie Yaquirbruch Teil der Grafschaft Bomed. Erster Baron des Yaquirbruchs wurde mit Erlan Sirensteen das Oberhaupt des Hauses Sirensteen.

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