Details des Hauses di Matienna

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Haus di Matienna   Details   Oberhäupter   Beziehungen   Burg Banquirfels   Palazzo di Matienna   Banquirische Turney    

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Haus di Matienna von Arinken leitet seine Herkunft von Matienna, einer Heerführerin Kaiser Olruks II. her, die im Jahre 495 v. BF die Stadt Arinkonion, das heutige Arinken blutig eroberte, welche bis dahin eine Hochburg des Kultes der Nemekathäer war. Weiteres findet sich im Artikel Geschichte von Arinken.

Tradition

Das Haus di Matienna besitzt eine ausgeprägte Rittertradition, die bis in die heutige Zeit aufrecht erhalten wird, wovon beispielsweise die Banquirische Turney zeugt. Dabei überwiegt in jüngerer Zeit das traditionelle Rittertum, während in der Vergangenheit viele Matiennas im Ardaritenorden und dem Stab-und-Schwert-Orden vertreten waren. Für eine Adelsfamilie werden vergleichsweise wenige Matiennas Priester, die dann meist Rondra oder Boron geweiht sind. Eine weniger bekannte Tradition ist, dass nach Möglichkeit in jeder Generation ein Familienmitglied in der Heilkunst unterwiesen wird.

Politik

Die traditionelle Politik des Hauses ist eine strenge Isolationspolitik. Man versucht, die Stadt Arinken so gut wie möglich von fremden Einflüssen abzuschirmen. Ebenso bemüht man sich, nur wenig ins Licht der Öffentlichkeit zu geraten. Auffällig oft finden sich eingeheiratete Personen von sehr weit weg im Stammbaum. Dies widerspricht nur oberflächlich der Isolationspolitik. Heiraten mit Ausländern dienten dem Haus di Matienna dazu, nicht zu sehr in lokale Streitigkeiten verwickelt zu werden. Expansionsbemühungen hat es in der Geschichte des Hauses di Matienna daher nur selten gegeben. Meistens genügte man sich mit der Rolle als treuer Vasall der jeweiligen Lehnsherren, wie zuletzt des Hauses Holdan. In jüngerer Zeit ist eine größere Aufspaltung des Hauses Matienna in verschiedene politische Ansichten zu bemerken. Die traditionelle Fraktion um Amaldo di Matienna fordert eine verschärfte Isolationspolitik, um sich vor den Wirren der Zeit besser zu schützen, während andere um das neue Oberhaupt Guiliana Bestrebungen anstellen, die Familie durch Erschließung neuer Geldquellen zu stärken. Immer noch recht zahlreich ist die unpolitische Fraktion um Rahjane und Almiro. Den gesellschaftlichen Veränderungen in Shenilo stehen die Matiennas - noch - tolerant gegenüber. Der Leitspruch ist hier "Sollen sie machen, was sie wollen, so lange sie uns in Ruhe lassen", der sich auch auf andere politische Sachverhalte übertragen lässt. Zentralistische Tendenzen in Shenilo werden mit großem Misstrauen beäugt.

Religion

Die Matiennas gelten wegen ihrer Turnier- und Streitwagenbegeisterung als sehr rondragläubig. Die Unterstützung Prinzessin Salkyas im Thronfolgekrieg bestätigt das. Andererseits stehen die Matiennas im Verdacht, den urzeitlichen Humuskult in Arinken nicht nur zu dulden, sondern ihn auch zu unterstützen. Auch wird ihnen eine besondere Verbindung zum Arinkelwald und dessen Bewohnern, insbesondere den Bibern, nachgesagt. Die große, alte Begräbnishöhle des Hauses, die Teil der Nekropole von Arinken ist, legt nahe, dass Boron ebenfalls sehr großes Ansehen genießt. Zu den anderen Zwölfgötterkulten steht das Haus di Matienna neutral. Eine Ausnahme bilden die Hesinde- und die Nanduskirche, denen großes Misstrauen entgegengebracht wird. Von Castor III. di Matienna von Arinken ist bekannt, dass er Geweihte dieser Kirchen als "neugieriges Dreckspack" zu bezeichnen pflegte. Interessant in Hinsicht Religion ist eine Rede des Amaldo di Matienna von Arinken an seine Truppen im Krieg der Drachen, die ein mit gutem Gedächtnis gesegneter Clamether Waffenknecht später teilweise aufschrieb. Allgemein kann gesagt werden, dass Familienmitglieder bei religiösen Fragen sehr ausweichend reagieren.

Magie, Kunst und Gelehrsamkeit

Es sind äußerst wenige Fälle von magiebegabten Mitgliedern des Hauses überliefert. In den Listen der Anatomischen Akademie ist eine Rimiona di Matienna mit Abschluss im Jahre 778 BF zu finden. Von Silvana di Matienna von Arinken, die mit unvergleichlicher Grausamkeit herrschte gilt es als fast sicher, dass sie magiebegabt war, doch sie besuchte keine Akademie und schaffte es auch, die Inquisition hinters Licht zu führen. Sie war es auch die die Errichtung einer monumentalen Statue nach ihrem Abbild befahl, die sich auf magische Weise dem Sonnenstand entsprechend ausrichten sollte, auf dass nie ein Schatten ins Antlitz fallen sollte. Dazu kam es jedoch nie.
Das Haus di Matienna hat sich wenig als Förderer der Künste hervorgetan. Auf der Burg Banquirfels im großen Rittersaal sind einige schlecht erhaltene Wandteppiche zu finden. Es gibt auch Porträts mehrerer Herren Arinkens. Abgeblich soll die Grabhöhle der Matiennas von innen sehr kunstvoll ausgestattet sein. Sie ist aber nicht öffentlich zugänglich, was zu mannigfaltigen Gerüchten über enorme Schätze, tödliche Fallen, lebende oder untote Wächter oder die Geister der eingemauerten Künstler führt. Auf jeden Fall fördert die Familie die kunstvolle Ausstattung von Ossarien, wie man anhand der anderen Grabhöhle in Arinken erkennt.
Bei der Gelehrsamkeit halten sich die Matiennas vornehm zurück. Politiktheoretische und theologische Schriften, wie sie zuletzt vor allem in vornehmen Kreisen am Sikram am laufenden Band entstehen, sind aus Arinken nicht zu erwarten. Während im Stammbaum der Matiennas mit einer gewissen Frequenz Personen von überdurchschnittlicher Intelligenz auftauchen, kommt es dank mangelnder Bildung nicht oft dazu, dass dieses Potential auch genutzt wird. Hinzu kommt, dass diese Fälle mit ganz wenigen Ausnahmen von einem entsprechend ausgeprägten Wahnsinn begleitet werden, wie vor allem bei Beltram di Matienna von Arinken in jüngerer Zeit zu bemerken war. Immerhin war er es, der sich sogar an magischer Forschung versuchte. Der Versuch einer Messung der Geschwindigkeit des Transversalis mit Hilfe seines belhankanischen Leibmagiers scheiterte jedoch an dessen aufgebrauchter Geduld.

Künstler, Magier und Gelehrte des Hauses Matienna

  • Paltaron di Matienna (775 BF - 833 BF) war ein Chronist.
  • Rapante di Matienna (801 BF - 865 BF) erschuf zahlreiche Kunstwerke aus Knochen. Sie lebte viele Jahre in den Grabhöhlen und wurde Akoluthin der Boron-Kirche
  • Ingrimalda ya Satara ist für mehrere Wandteppiche bekannt
  • Beltram di Matienna hatte eine gute Zeichenhand und verfasste den Codex Plaustrorum Carpentorumque
  • Suleymene von Baburin war sogar ein wahres Rondra-Geweihtes Multitalent.
  • Coccerano di Matienna war Ritter alten Schlages und im Minnesang nicht unbegabt.
  • Coccerana di Matienna biegt Eisenskulpturen zurecht. Ob das Kunst ist, weiß aber niemand so recht.

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