Tankred Menaris

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Tankred Menaris (SC)
Familie: Familie Menaris
Titel & Ämter: Magister der Hesinde im Range eines Cavalliere
Tsatag: 989 BF
Größe: 173 Halbfinger
Statur: dürr
Haare: schwarz mit Geheimratsecken
Augenfarbe: grau
Kurzcharakteristik: überlegt vorgehender Gelehrter, überzeugter Helfer des Familienoberhauptes und Sheniler
Wichtige Eigenschaften: KL, MU, CH
Wichtige Talente: Brettspiel, Bosparano, Geschichtswissen, Götter/Kulte, Lehren, Magiekunde, Staatskunst, Überzeugen
Vor- und Nachteile: Akademische Ausbildung (Geweihter), Geweiht, Gutes Gedächtnis, Magiegespür, Arroganz, Eitelkeit, Neugier , Verpflichtungen gegenüber und Moralkodex der Hesinde-Kirche
Beziehungen: ansehnlich in Shenilo, groß in der Hesinde-Kirche, in der Ponterra und darüber hinaus gering bis ansehnlich
Finanzkraft: ansehnlich (und kaum merklich steigend)
Eltern: Esindio Menaris, Oleana Dalidion d.Ä.
Geschwister: Kvalor Nacladus Menaris, Brigona d.Ä. Menaris
Travienstand: ledig
Nachkommen: keine
Freunde & Verbündete: Ascanio von Calven-Imirandi (Brettspielfreundschaft), Potros Tuachall (früher stärker)
Feinde & Konkurrenten: Cardolfo della Carenio (trachten einander nach dem Leben), Daryl Brahl (starke Rivalität)
Besonderheiten: Satori; Verbrennungen an Händen und Gesicht; hat eine Schwäche für Brettspiele
Verwendung im Spiel: als Auftraggeber in hesindialen oder patrizischen Kreisen, aber auch Antagonist für Spezialisten im Dienste seiner Gegner oder der Yaquirstadt Pertakis
Zitate: Ich, Tankred Nandurian Menaris, Cancellario der Stadt Shenilo, Consiliere Naclador daselbst, Magister Hesindialis und Träger des baculum nandurium, tue hiermit kund und zu wissen, die folgende Restitutio Dominium quae olim Pertacii dixit Einleitung der Sheniloer Landreform

"Gefährlich? Der Arinkelwald? Du bringst mich zum Schmunzeln, Malrizio! Außer den Räuberbanden haben dort nur die Holzfäller - von den Bibern nämlich! - etwas zu fürchten. Infamulan ist wenn es je existierte bereits seit Jahrhunderten tot, Derkomador hatte dieses Glück nie, es hat ihn nie gegeben und die Wolfsgräfin Rachzwa? Schau mal auf die Buchstaben, Malrizio! Ein Anagramm des chababischen Chwaraz, wenn ich mich nicht irre."- zu einem Novizen, neuzeitlich

Leben

Makel der Geburt

Tankred Nandurian Menaris wurde als zweiter Sohn des Oberhaupts der Magierfamilie, Esindio Menaris geboren – und das nicht magiebegabt. Anders als sein älterer Bruder Kvalor Nacladus Menaris besaß er keinerlei arkanes Talent, weswegen er als Mitglied der sehr hesindegläubigen Familie, in das Noviziat ihrer Geweihtenschaft nach Silas geschickt wurde. Tankred lernte fleißig, aber ohne Leidenschaft, denn sein Interesse galt seiner Familie. Doch nicht er, sondern sein Bruder sollte das Erbe der Familie antreten. Tankred bemühte sich um Geduld und Bescheidenheit und fügte sich in seine Lage, er wollte der Familie als Gelehrter und als geachteter Priester der Göttin dienen. Mit guten und stabilen Leistungen, aber ohne sich hervorzutun, studierte Tankred die Gebote der Hesinde-Kirche und wurde schließlich geweiht, ohne, dass es dem Vater aufzufallen schien.

Im Geiste der Göttin

Nie murrte er, auch nicht, als sein Bruder trotz einer Ehe zur linken Hand (eine nicht-standesgemäße Heirat) mit einer Bürgerlichen, Erbe seines Vaters bleib. Doch als Kvalors Teilnahme am „Zug der Edlen“ bekannt wurde und dieser selbst nach dem Ende des Krieges gegen Borbarad nicht ins Liebliche Feld zurückkehrte, begann es in Tankred zu gären. Sein Vater bestand jahrelang darauf, dass der älteste Sohn, Erbe der Magiertradition der Familie, eines Tages zurückkehren würde. Tankred stürzte sich in den Dienst an seiner Göttin und wurde schließlich mit der Ernennung zum Magister belohnt; gleichzeitig wurde er wieder dauerhaft an den Hesinde-Tempel von Shenilo versetzt, wo er unter Ka Folmin predigte, lehrte und forschte.

Im Dienste der Familie

Erst als der Bruder 1028 BF spurlos verschwand und der alternde Vater von schwerer Krankheit heimgesucht wurde, sollte Tankred seiner Familie in der Weise dienen können, die er immer gewünscht hatte: Esindio Menaris erklärte Kvalor schweren Herzens für tot und ernannte Tankred zum Erben der Familie und zum Sachverwalter während seiner Krankheit. Warum Esindio seinen Neffen Valeran, der immerhin renomierter Magister extraordinarius war, überging, ist nie bekannt geworden. Bald schon lenkte Tankred die Familie faktisch wie ein Oberhaupt, denn Esindios Zustand verbesserte sich nicht. Seither bemüht sich Tankred Nandurian aus dem Schatten seines Vaters und dem der traditionsreichen Magiervorfahren, wie Carolan Schlangenstab, zu treten und der Familie Menaris einen Platz unter Shenilos Großen zu verschaffen. Er pocht dabei auf die Tatsache, dass sich die größten Magier, die die Dynastie hervorgebracht hat, nie besonders um die Familie Menaris selbst verdient gemacht haben und umgekehrt unter den erfolgreicheren Familienoberhäuptern auch manche Nicht-Magier waren.
Umstritten ist Tankreds Versuch, den seit der Gilindor-Regentschaft schwelenden Zwist mit der Familie Gilindor zu schlichten.

Im Dienste von Stadt und Kirche

Die Ernennung zum Consiliere Naclador war ein erster Schritt in die gewünschte Richtung. Aufgrund der Interimsregelungen des Magistrates von Shenilo übernahm Tankred damit gleichzeitig die Funktion des Cancellario von Shenilo. Eine seiner ersten Amtshandlung war die hochbedeutende Sheniloer Landreform nach der Auflösung der Domäne Pertakis. Eine weitere, im Vergleich weniger bedeutende Neuerung, war die Ponterranische Quaestur.
An der Jahreswende 1030/1031 BF wurden Tankred und Brigona Menaris auf dem Weg zum Rahjenball in Unterfels Opfer eines Attentates durch die Söldnereinheit Goldene Distel. Den von bislang ungeklärter Seite in Auftrag gegebenen Mordanschlag überlebten die Geschwister nur dank der rettenden Astralkräfte Brigonas, die sich und ihren Bruder in Sicherheit teleportierte. Seither wird die Goldene Distel von Angrond Timshal Menaris gesucht, während die Kontakte der Menaris in den Städten des Reiches, vor allem an den Magierakademien, dafür Sorge tragen, dass die Meuchelsöldner keine lohnenden Kontrakte mehr erhalten.
Nach dem Rückzug Ka Folmins vom Vorsteheramt des St-Brigon-Tempels wurde Tankred, der sich zuvor als Sprachrohr libertärer Wissenschaft in Szene setzte, zum neuen Hohen Lehrmeister von Shenilo ernannt.

Veränderungen

Nach dem Angriff auf das Draconiter-Insittut im Hesinde-Mond 1031 BF hat sich Tankred zunehmend aus der direkten Verwaltung des Institutes zurückgezogen und überlässt Geschäftliches dem Kämmerer Marvono Olben und Arkanes seinem Vetter Valeran. Angeblich fühlt er sich in dem Gemäuer nicht länger sicher. Ebenfalls mit den Ereignissen im Institut zusammenzuhängen scheint die Einstellung des Cavalleristo, Rondrigo Cordur, auch als Leibwächter des Oberhauptes.
Im Vorfeld der Magistratswahlen von 1032 BF wurden Zweifel laut, ob Tankred, trotz seiner zwar umstrittenen, aber wegweisenden Maßnahmen als Cancellario der Stadt, das Amt erneut zugesprochen bekommen würde. Nicht nur seine weitreichenden Verwaltungsreformen, die einigen Mitgliedern der Signoria Nobili ein Dorn im Auge waren, sondern auch seine gleichzeitige Stellung als oberster Hesindianer Shenilos haben ihm Kritik eingebracht. Angesichts der engen Anlehnung an Gransignore Ludovigo von Calven-Imirandi schien sein politisches Amt am Ausgang der Wahlen zu hängen. Dass er erneut als einer der Kandidaten des Consilium Draconis aufgestellt werden würde, schien dagegen außer Frage zu stehen. Umso überraschter waren viele, als der Hohe Lehrmeister auf eine Wiederaufstellung als Cancellario verzichtete. Doch Tankred setzte diese Linie fort: Nach dem Verzicht seines Verbündeten auf das Gransignore-Amt zog sich Tankred einige Zeit auffällig aus der Tagespolitik von Shenilo zurück und widmete sich vornehmlich seinem Kirchenamt, seiner Consilierefunktion und der Pflege der Besitzungen der Kirche bei Helas Ruh. Zum Sprachrohr seiner Familie wurde nach der Magistratswahl zunehmend seine Schwester Brigona. Diese vertritt jedoch mindestens genauso energisch wie ihr Bruder in der Curia und andernorts die Positionen ihrer Familie, etwa in der sogenannten Brahl-Menaris-Fehde und bei der Aufrechterhaltung einer guten Ordnung in der Stadt, trotz der bald einsetzenden Lähmung der Curia.
Nach den Landherrenhändeln und insbesondere nach seiner Beteiligung an der Balia von Shenilo setzte Tankred diese Handlungsweisen fort und widmete sich zunehmend der Knüpfung von Kontakten innerhalb der Hesinde-Kirche Yaquiriens. Darüber hinaus nahm er an vielen Sitzungen des Kronkonventes Teil, in dem ihm ob seiner kirchlichen Würden einen Sitz zukommt. In all diesen Angelegenheiten ist Tankred sehr viel seltener in Shenilo als in der Vergangenheit. Um dennoch die Geschicke der Familie und des St. Brigon-Tempels angemessen steuern zu können stützt er sich zum auf den Rat der Verdienten, den Ältestenrat der Menaris, in dem Brigona die Stimme ihres Bruders ist. Außerdem hat er die Ernennung Thaslinils von Kuslik zum Erzpriester in die Wege geleitet, der - wie Tankred selbst in den Jahren vor seiner Erhebung zum Lehrmeister - die tägliche Pflege der Aufgaben des Tempels übernimmt, während Tankred vor allem zu den wichtigeren Festen und den hohen Feiertagen die Göttinnendienste leitet. Es ist mittlerweile ein bekannter Anblick geworden wenn Tankred sich zu Fuß - trotz seiner Verwundung wünscht der Patriarch der Menaris keine Kutschenfahrt zu unternehmen, um Zeit zum Gespräch zu gewinnen - vom Palazzo Carolani zur Poststation des Postendienstes Pertakis aufmacht, um gen Helas Ruh, Pertakis, Kuslik oder Vinsalt zu reisen. In seiner Begleitung befinden sich dabei regelmäßig sein Cavalleristo Rondrigo Cordur, seine Schwester Brigona, mit der er die wichtigsten Familienangelegenheiten bespricht sowie der Erzpriester Thaslinil, der ihn über die Sorgen seiner Schäfchen in Kenntnis setzt. Auf ihrem Weg gesellen sich mitunter andere Führungspersonen von Stadt und Kirchen zu diesem Menaris-Marsch und auch der ein oder andere Bittsteller versucht, das Gehör des einflussreichen Patriarchen zu gewinnen.

Tankred und die Landherrenhändel

In der logischen Fortführung seiner Politik der vergangenen Jahre stand Tankred und mit ihm die Menaris im Bündnis zu Ludovigo von Calven-Imirandi und dessen Sache als die Landherrenhändel ausbrachen. Hatte der Hochgeweihte insgeheim damit gerechnet mäßigend und zum Besten seiner Familie auf den Calvener einwirken zu können, dessen Stern rasch aufstieg - und ihm dafür nicht nur monetäre Hilfe angedeihen lassen - so wurde Tankred von den sich rasant verschärfenden Verhältnissen zunehmend überrascht und schließlich überrollt: Inmitten des chaotischen Praios-Mondes 1033 BF wurde Tankred, am 20. des Monats, Opfer eines Anschlags, der offenbar dem frischgebackenen Gransignore gegolten hatte. Der Dolchstoß, den Tankred nur Dank des beherzten Eingreifens seines Cavalleristo, Rondrigo Cordur, und magischer Heilung überlebte, nahm Tankred jegliche Gelegenheit auf den Calvener einzuwirken. Von der eigentümlichen Hartnäckigkeit der Verwundung in ein schmerzhaftes Delirium gestoßen und ans Bett gefesselt, übernahm sein greiser Vater Esindio, nach langer Verhandlung des Rats der Verdienten kommissarisch die Führung der Familie. Zur großen Bestürzung des Hesinde-Priesters, der die letzten Tage der Herrschaft des Despoten Ludovigo in Helas Ruh verbrachte, wurde sein Vater eines der Opfer der Calven-Herrschaft - wenn es auch keine Anzeichen eines Mordes zu geben schien.

Nach den Beben

Als die militärische und politische Lage nach Fahnenschlacht und Balia stabilisiert war machte sich Tankred daran auch die Familienstruktur der Menaris zu festigen. Kernstück dieser Bemühungen war die formelle und offizielle Benennung seiner Nichte Geronya zu seiner Erbin als Oberhaupt der Menaris am 6. Travia 1034 BF. Tankred, selbst unverheiratet und ohne Leibeserben, wollte damit die fast beispiellose Einflussnahme des Familienrates auf das Patriarchat während der Landherrenhändel für seine Nachfolge ausschließen. Damit sollte zudem vermieden werden, dass sich der einstweilen nur noch aus dem Asmodeaner Valeran und der Canitia Menacora bestehende Rat der Verdienten im Erbfolgefalle gegenseitig zerfleischte.
Weitere Aktivitäten entfaltete Tankred in der Annäherung der Hesinde-Kirchen der beiden Ponterrametropolen Shenilo und Pertakis, wo er es vermochte, mit dem dortigen Hohen Lehrmeister in einen friedlichen Dialog einzutreten. Aus diesem resultierte auch ein erster Novizentausch in dessen Folge die junge Scholarin Oleana Dalidion die Jüngere nach St. Brigon kam. Dass hinter dieser speziellen Tat atypische emotionale Motive stehen mögen, trägt doch die junge Dalidion den Namen ihrer Großtante, mag kaum jemand glauben. Oleana die Ältere, die früh verstorbene Mutter des Menarispatriarchen, war erst vor wenigen Monden in Borons Hallen mit ihrem Ehemann, Esindio, wieder vereint worden.

Im Abseits

Im Rondra-Mond 1036 BF kehrte Tankres älterer Bruder Kvalor Nacladus Menaris völlig überraschend aus dem Mittelreich zurück und übernahm nach einigen Wochen das Patriarchat der Menaris. Weder über die Gründe dieser Entscheidung des Rats der Verdienten der Menaris über die naheliegenden hinaus - Kvalor ist der ältere von beiden Brüdern und dazu ein Magier, was als wichtiges Patriarchenkriterium der Magierdynastie gilt - noch über die Einschätzung oder gar Gefühle des nunmehr ehemaligen Oberhaupts Tankred drang bisher irgendetwas an die Öffentlichkeit. Klar ist nur, dass sich Tankred seither aus der öffentlichen Politik vollständig zurückgezogen hat und sich ausschließlich seinen kirchlichen Aufgaben widmet.

Durch das Feuer

Am 17. Boron 1037 BF brach im Magierturm des Institutes ein Feuer aus. Löscher und Retter fanden einige Stunden später vier verbrannte Körper, die als Tankred, seine Schwester Brigona, der alte Magister Defrus und ein Diener namens Longidio identifiziert wurden.
Erst über ein Jahr später, im Peraine 1038 BF enthüllte sich der vom Brand schwer gezeichnete Tankred zunächst insgeheim Horasio Madarin ya Papilio und hatte in der Folge Anteil am Kampf gegen den Roten Mann. Sein Amt als Hoher Lehrmeister trat er allerdings in der Folge nicht mehr an, sondern dient der Kirche einstweilen als Erzpriester. Wie er den Brand überlebt hat, darüber verliert Tankred nicht gerne viele Worte. Nur wenigen Eingeweihten verrät er die Rolle, die seine Schwester Brigona dabei spielte, denn der Schmerz über ihren Verlust sitzt zu tief.
Nach dem Magokratensturz hat sich Tankred jedenfalls - bis auf wenige Ausnahmen - aus der direkten Politik der Familie zurückgezogen und studiert vielmehr historische Texte von Stadt, Ponterra und Reich, nach eigenen Aussagen um dereinst seine Familienchronik fertigstellen zu können.

Charakter

Die graue Eminenz der Menaris besticht durch ein hervorragendes Gedächtnis; er scheint kaum ein Gesicht und keinen Namen zu vergessen. Er ist sich diesen Talentes durchaus bewusst und übt sich nur wenig in Bescheidenheit, was manche ihm als Arroganz auslegen.
Trotz seiner Stellung als einstiges Oberhaupt und jetzig wichtigster Berater einer mächtigen Sheniler Familie ist Tankred noch immer unverheiratet. Überhaupt ist über ihn - soweit bekannt, die Familie spricht gemeinhin nicht über dieserlei Dinge - keinerlei amouröse Beziehung mit Frau oder Mann bekannt. Die einzige Person, zu der Tankred ein von Nähe gekennzeichnet Verhältnis hatte, war seine Schwester Brigona. Nach ihrem Ableben kann niemand behaupten, ein inniges Verhältnis mit Tankred zu haben.
Innerhalb des Hesinde-Glaubens ist Tankred den Satori zuzurechnen, die das (ungefährliche) Wissen der Kirche unter die Gläubigen bringen wollen.
Seit seiner Zeit in Silas und wohl schon vorher, ist Tankred eine starke Neigung zu Brettspielen aller Art zu eigen. Daher beherrscht er heute nahezu alle größeren aventurischen Brettspiele, wobei er das eigentlich von Magiern erfundene Pentagramm bevorzugt. Dazu benutzt er meistens ein von Drakhard Menaris hergestelltes Artefakt-Brett, bei dem sich durch Gelenkringe, die mit MOTORICUS belegt wurden, die Figuren rücken lassen, die der Heiligen Familie der Menaris nachempfunden sind.


Stimmen aus Adel und Popolo über Tankred Menaris

"Er ist alt geworden; alt, aber nicht weniger weise. Doch es scheint mir, er defäkiert immer noch dorthin, wo er speist, auch wenn wohl die Haufen der anderen während Ludovigos Zeit größer gewesen sind“.
"Sei nicht so schroff und unkultiviert, Endor, mein Methumisches Mandelpfläumchen. Auf einen nebligen Morgen folgt noch lange kein wolkiger Tag."

Endor Dorén während eines Spazierganges zu seiner Gemahlin Yasinai Neethling über das Treffen mit Tankred Menaris im Tempel der Hesinde am 16. Praios 1036 BF


"Sein scharfer Geist wird Shenilo fehlen. Monsignore war einer der wichtigsten Unterstützer der Sache Ramaúd. Ohne seinen Fund des Hausgesetzes der Trabbacantes' wäre ich heute nicht Baron. Und ich habe ihm nie den gebührenden Dank dafür ausgesprochen, bevor es zu spät war. Cum Hesinde Phexque gilt es um so mehr, die Hintergründe des schrecklichen Brandes zu ergründen."

Gishtan re Kust, im vertraulichen Kreis von Freunden und Unterstützern im Boron 1037 BF

Quellen


Oberhäupter der Familie Menaris
Asmodena (595-610 BF) | Nandurian (610-687 BF) | Nacladin (687-721 BF) | Canyzethius Madain (721-732 BF) | Asterata (732-751 BF) | Gilindor-Regentschaft (751-778 BF) | Argelion (778-801 BF) | Gylduria (801-824 BF) | Silem (824-882 BF) | Niobarn (882-924 BF) | Cereborn (924-939 BF) | Madalina (939-983 BF) | Esindio (983-1028 BF) | Tankred Nandurian (1028-1038 BF) | Geronya Madalina (seit 1038 BF)