Unterfels

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Unterfels ist eine der Spielerstädte des Horasreichs. Mach mit beim Briefspiel in Unterfels. Werde Briefspieler!
Unterfels
Stadtwappen
Stadt Unterfels
Horasreich
Stadtwappen
Lage der Stadt im Horasreich

Wappen: Dreistufiger Berg in Gold auf Schwarz mit goldenem Wellenschildhaupt, über dem Berg neun kreisförmig angeordnete Sterne (davon drei auf dem Schildhaupt) in invertierten Farben.
Region: Yaquirbruch
Einwohner: 2300 in der Kernstadt (ohne Almadinquartier, Coriolenne und Ingerimatea), mit Vorstädten, Söldnern und Reisenden regelmäßig weit über 3000
Tempel: Pantheon im Alveranidendom (im Bau), Praios, Efferd, Travia (2x), Tsa (2x), Ingerimm, Kor, Schreine der Hesinde und zahlreicher Lokalheiliger
Status: Freie Landstadt
Herrschaft: formelles Oberhaupt ist der Senescalio, die Herrschaft wird durch das Consilio della Ufficio ausgeübt, das vom Consilio della Signores gewählt wird, höchstes Gericht ist die Sternenkammer
Garnisonen: etwa 225 Milizionäre, 10 Tempelwachen, 25 Gardisten, dazu zahlreiche Söldlinge vor und innerhalb der Stadtmauern, die den Eid auf das Sternenbanner ablegen müssen
Weg & Steg: Yaquirstraße, ausgebauter Weg zum Schlachtfeld von Morte Folnor; Yaquir, Uras
Wichtige Gewerbe: Plättner, Lederwaren, Brillenwerkstatt Sfagiano, Flussschiffer, Lotsen, Rinderhandel, Umschlagplatz zwischen den beiden Yaquirkönigreichen, Söldnerwesen
Besonderheiten: zentrale Sternenfestung mit Baustelle des Alveranidendoms, großes Theater, Corsa della Quartieri

Die Söldnerstadt Unterfels, an der Mündung des Uras in den Yaquir gelegen, ist seit dem horasischen Thronfolgekrieg das bedeutendste Machtzentrum des unteren Yaquirbruchs. Die einstige Residenzstadt der Barone von Veliris wurde von den Taifados der Region fortan als neutraler Treffpunkt akzeptiert und von vielen Söldnern als Winterquartier genutzt. Seit der Befriedung der Taifas und dem Tode Horasio della Penas befindet sich die Stadt in wachsender Konkurrenz zum wiedererstarkenden Grafenhaus Sâlingor, dem gegenüber sie ihre neu errungenen städtischen Freiheiten und Privilegien zu verteidigen trachtet.

Spielerstadt Unterfels

Unterfels ist eine der fünf Spielerstädte des Lieblichen Feldes und insofern einer der Hauptschauplätze des Briefspiels im Horasreich. Während des horasischen Thronfolgekriegs in Mitleidenschaft gezogen, gelang der Stadt als ruhender Pol im umkämpften Yaquirbruch der Aufstieg zu neuem Glanz. Das Briefspiel in Unterfels findet vornehmlich über die Unterfels-Mailingliste statt. Beteiligt sind daran insbesondere die bestehenden fünfzehn Unterfelser Patrizierfamilien (siehe auch die verlinkten Wappen unten), aber auch kleinere Familien und einzelne Spielercharaktere. Interessenten für Briefspiel sind immer gerne gesehen, Ansprechpartner für alle Unterfelser Belange ist Sebastian Anderka (E-Mail schreiben / some mail).



Unterfelser Stadtbild

Ursprünglich als Plan- und Festungsstadt der Barone von Veliris konzipiert, hat sich das Stadtbild Unterfels' durch die Ereignisse im liebfeldischen Thronfolgekrieg stark verändert.

Den Stadtkern bildet nun Campo Stella, wo die Reichen und Mächtigen ihre Palazzi errichten ließen. Größtes Bauprojekt der nächsten Jahre ist dort der allen Zwölfgöttern zugleich geweihte Alveranidendom in der einstigen Festung. Doch von einer Fertigstellung ist man noch weit entfernt. Sternenförmig vom Stadtkern ausgehend finden sich die anderen Viertel, von denen lediglich Tuffino und Felsfelden bereits vor dem Krieg bestanden, die anderen jedoch erst später durch Flüchtlinge aus umliegenden Ortschaften gegründet wurden.

Im Almadinquartier und Ingerimatea am Nordufer des Uras haben sich viele Siedler aus dem oberen Yaquirkönigreich niedergelassen, deren Edelleute sich auch einen Sitz in der örtlichen Signoria erkämpfen konnten. Flüchtlinge aus dem zerstörten Bomed haben Nuovo Tsadana gegründet, während Hinzugezogene aus Veliris sich in Veliria und solche aus der alten Kronmark in Yaquirella niedergelassen haben.

Am Ostufer des Yaquir in den Ruinen des beschaulichen Coriolenne liegt der größte Kortempel Yaquirias. Dieser zieht immer wieder viel Söldlingsvolk an, das vor den Toren der Stadt seine Winterquartiere aufschlägt und in vielen Fällen die Stadt unter dem Sternenbanner mittlerweile als seine Heimat betrachtet. So wurde Unterfels oftmals von den Kämpfenden als neutraler Ort im sonst umkämpften Yaquirbruch geachtet.

Unterfels und die Macht der Sterne

Viele Aventurier, auch im scheinbar aufgeklärten Lieblichen Feld, glauben, dass die Gestirne ihr Leben und ihr Schicksal maßgeblich beeinflussen. Doch in keiner anderen Stadt des Landes sind die Sterne so allgegenwärtig wie im einst beschaulichen und nun so aufstrebenden Unterfels. Auswärtigen Besuchern wird oft erklärt, dass der zerstrittene Adel nach dem Thronfolgekrieg seine zumindest lokal gewonnene Einigkeit durch neue Symbole aufzeigen wolle, doch wer sich einige Zeit in der jungen Gemeinde aufhält, wird erkennen, dass die Macht der Sterne die Symbolik der städtischen Ämter weit übertrifft.

Seit langer Zeit war die Wissenschaft vom Lauf und der Deutung der Gestirne im Yaquirbruch hoch angesehen, und heute gibt es zahlreiche Astrologen in Unterfels, von denen nicht wenige dem Patriziat selbst entstammen. Aber auch viele Gemeine kennen sich zumindest ungefähr mit dem Gang der Wandelsterne und der Sternbilder aus. Je reicher man ist, desto öfter zieht man die Sterne zu Rate. So ist es etwa lokaler Brauch, bei der Geburt eines Kindes die Sterne nach dessen Schicksal zu befragen und nicht selten wird erst aufgrund deren Antwort der Name des Neugeborenen gewählt.

In den letzten Jahren hat sich dies weiter verstärkt, da auch die nach dem Krieg der Drachen zugezogenen Landsmannschaften diese Bräuche übernommen haben. Trotz aller früheren Unterschieden wird heute wie selbstverständlich in den Gassen der Stadt bei den "neun Sternen von Unterfels" geschworen, und dem Sternenbanner nicht zuletzt seit der Schlacht auf den Feldern von Arindon magische Kräfte nachgesagt. Von Gerüchten umgeben ist die Existenz des Stellare Circel, angeblich ein Geheimbund, der die Macht der Sterne zu nutzen vermag und dem von einigen gar eine Rolle im Yalsicor-Aufstand zugeschrieben wird.


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