Unterfels
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| Herzlich Willkommen in der wehrhaften Stadt inmitten des umkämpften Yaquirbruchs. Wir freuen uns über den Besuch und wünschen einen angenehmen Aufenthalt innerhalb der Stadtmauern. Hier erfährt man allerlei Wissenswertes über das Briefspiel im Yaquirbruch und in Unterfels. Ein jeder ist eingeladen zu stöbern und sich für die von intriganten Adelsgeschlechtern, geldgierigen Söldnern und aufstrebenden Patriziern geprägte Stadt zu begeistern. | ||
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| 19.11.09: Nach der Rückkehr der frisch gewählten Senescalia Savinya Romeroza ist der Kleine Rat komplett, zum Centenario wurde Tilfûr Sal della Trezzi bestimmt. Die ya Cantarra wurden mit einigen niederen Ämtern beruhigt, so dass der Friede in der Stadt weiterhin gegeben ist. 29.11.09: Laut brüllt der goldene Löwenkopf! Die Familie Grisetti wird wieder bespielt. | ||
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| Die Stadt Unterfels für den eiligen Leser: Einwohner: 2850, hinzukommen zahlreiche Söldner und Reisende, so dass die Stadt regelmäßig weit über 3000 Köpfe zählt Wichtige Familien: siehe hier |
An der Mündung des Uras in den Yaquir liegt die einstige Residenzstadt der Barone von Veliris. Ursprünglich als Plan- und Festungsstadt konzipiert, hat sich das Stadtbild durch die Ereignisse im liebfeldischen Thronfolgekrieg stark verändert.
Den Stadtkern bildet nun Campo Stella, wo die Reichen und Mächtigen ihre Palazzi errichten ließen. Größtes Bauprojekt der nächsten Jahre ist dort der allen Zwölfgöttern zugleich geweihte Alveranidendom in der einstigen Festung. Doch von einer Fertigstellung ist man noch weit entfernt. Sternenförmig vom Stadtkern ausgehend finden sich die anderen Viertel, von denen lediglich Tuffino und Felsfelden vor dem Krieg bestanden, die anderen jedoch erst später durch Flüchtlinge aus umliegenden Ortschaften gegründet wurden.
Im Almadinquartier am Nordufer des Uras haben sich viele Siedler aus dem oberen Yaquirkönigreich niedergelassen, deren Edelleute sich auch einen Sitz in der örtlichen Signoria erkämpfen konnten.
Flüchtlinge aus dem zerstörten Bomed haben Nuovo Tsadana gegründet, während Hinzugezogene aus Veliris sich in Veliria niedergelassen haben.
Auf dem Ostufer in den Ruinen des beschaulichen Coriolenne liegt der größte Kortempel Yaquirias. Einerseits wird damit immer wieder Söldlingsvolk angezogen, das vor den Toren der Stadt seine Winterquartiere aufschlägt, doch andererseits wird Unterfels so von den Kämpfenden als neutraler Ort im sonst umkämpften Yaquirbruch akzeptiert.
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| Viele Aventurier, auch im scheinbar aufgeklärten Lieblichen Feld, glauben, dass die Gestirne ihr Leben und ihr Schicksal maßgeblich beeinflussen. Doch in keiner anderen Stadt des Landes sind die Sterne so allgegenwärtig wie im einst beschaulichen und nun so unruhigen Unterfels. Auswärtigen Besuchern wird oft erklärt, dass der zerstrittene Adel nach dem Thronfolgekrieg seine zumindest lokal gewonnene Einigkeit durch neue Symbole aufzeigen wolle, doch wer sich einige Zeit in der jungen Gemeinde aufhält, wird erkennen, dass die Macht der Sterne die Symbolik der städtischen Ämter weit übertrifft. Seit langer Zeit war die Wissenschaft vom Lauf und der Deutung der Gestirne im Yaquirbruch hoch angesehen und heute gibt es zahlreiche Astrologen in Unterfels, von denen einige gar den Patriziern selbst entstammen. Aber auch viele Gemeine kennen sich zumindest ungefähr mit dem Gang der Wandelsterne und der Sternbilder aus. Je reicher man ist, desto öfter zieht man die Sterne zu Rate, es ist Brauch bei der Geburt eines Kindes die Sterne nach dessen Schicksal zu befragen und nicht selten wird erst aufgrund deren Antwort der Name des Neugeborenen gewählt. Seither ist Unterfels der einzige ruhige Anker in einer ansonsten stark umkämpften Region, die von rivalisierenden Anhängern der drei Grafen von Bomed, machtbesessenen Kriegsherren aus Almada und dem Lieblichen Feld in steter Unruhe gehalten wird. |
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