Efferdas

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Efferdas ist eine der Spielerstädte des Horasreichs. Mach mit beim Briefspiel in Efferdas. Werde Briefspieler!
Efferdas
Stadtwappen
Stadt Efferdas
Horasreich
Stadtwappen
Lage der Stadt im Horasreich

Wappen: goldener Delphin auf grün über blauem Wellenschildfuß.
Region: Coverna
Einwohner: ca 3.200
Tempel: Efferd, Rahja, Hesinde, (Phex)
Status: Landstadt, jedoch mit weiteren Rechten des Barons von Efferdas
Herrschaft: der Senat von Efferdas
Garnisonen: 150 Mann Efferdische Garde, 150 Mann Republikanergarde, 75 Mann Efferdische Stadtgarde, Rondrikan-Löwen, Hylailer Seesöldner
Weg & Steg: Silem-Horas-Straße, Efferdstraße, Toricumer Straße; Meer der Sieben Winde, Torre
Wichtige Gewerbe: seestädtische Handwerke, Tuch-, Salz-, Wein- und Tabakhandel und weitere

Die Kauffahrerstadt Efferdas, gelegen am Meer der Sieben Winde, ist seit dem Krieg der Drachen Zentrum der Republik Efferdas. Mit der Republik Belhanka verbündet, beherrscht die Stadt des Heilgen Parven ihr Umland und ist damit eine der wichtigsten Städte der nördlichen Coverna.

Spielerstadt Efferdas

Efferdas ist eine der fünf Spielerstädte des Lieblichen Feldes und damit einer der Hauptschauplätze des Briefspiels im Horasreich. Als "Kauffahrerstadt in der Coverna" steht sie unter diesen für die weltoffenen Handelsstädte der Coverna Pate, in direkter Nachbarschaft zur Metropole Belhanka.

Das Briefspiel in Efferdas findet hauptsächlich über die Efferdas-Mailingliste statt. Beteiligt sind daran insbesondere die bestehenden efferdischen Spielerfamilien (siehe die verlinkten Wappen unten), aber auch einzelne Spielercharaktere - und ganz generell Neuspieler - sind immer gerne gesehen.

Ansprechpartner für alle efferdischen Belange ist Elanor (Olaf) (E-Mail schreiben / some mail).

Noch frei:

z.Zt. keine Vergabe:

Efferdas – Hafenmetropole in der Coverna

Stadtplan

Efferdas, liebevoll auch "Parvenusstadt" genannt, ist eine Hafenstadt in der Coverna. Jahrhundertelang über Pilgerfahrten emporgekommen und zum wirtschaftlichen Zentrum des Umlandes gereift, ist sie heute ein wichtiger Handelshafen der Region.
Die Stadt lagert sich am siebenwindigen Meere zu Füßen der vom Terubischen her auslaufenden Steilklippen. Den natürlichen Schutz einer letzten Front von Klippen ausnutzend, bestand sie lange Zeit, ohne einer Stadtmauer zu bedürfen. Erst zum Ende des Kriegs der Drachen begann man mit dem Bau einer Befestigung. Heute ist Efferdas eine sichere, arbeitsame und gesellige Heimat für viele Kauffahrer, manch exotischen Gast, immigrierte Bewohner und natürlich die alteingesessenen Efferder selbst.

Die politische Macht wird von einem Senat ausgeübt, der, an die Metropole Belhanka angelehnt, infolge der Thronwirren 1029 BF erstmals zusammentrat. Die einflussreichsten Patrizier sind nunmehr die Herrinnen und Herren der Republik Efferdas, nicht mehr allein das Haus der Barone. Diese finden sich vielmehr selbst im Plenum des Senates wieder, konnten sich darüberhinaus jedoch einige Privilegien aus älteren Zeiten bewahren.
Den Vorsitz über das oberste Gremium der Stadt hat aber der Primos inne, der als Gleicher unter Gleichen die Debatten leitet und im Zweifel die ausschlaggebende Stimme innehat. Er wird zu Beginn der Wahlperiode unter den Seinen gewählt.

Ungeachtet der Tatsache, dass das mächtige Belhanka keine Tagesreise entfernt ist, blühen Handel und Seefahrt in der Stadt des Delphins. Dabei sind es weit weniger die abenteuerlichen und schillernden Fahrten ins Südmeer, die Efferdas wohlhabend machen, als vielmehr der Handel mit der Zyklopensee. Viele der efferdischen Güter finden im Hafen ihren Weg an weit entfernte Gestade, oder aber kommen von eben diesen.

Efferdas und die Macht des güldenen Dreizacks

Es ist unmöglich Efferdas zu beschreiben, ohne das man die nahezu omnipräsente Efferd-Kirche an den Anfang stellt. Schon im Gründungsmythos der Stadt nimmt der Herr der Meere und Winde einen zentralen Platz ein. Überall in der Stadt, aber auch im Umland, finden sich daher liebevoll gestaltete Andachtsstellen. Seltener sind es kleinen Kapellen, als vielmehr die deutlich beliebteren Parvenusbecken. Hierbei handelt es sich um kleine Teiche, oder auch Tümpel, an denen der mächtige Gott selbst, oder aber sein Stadtheiliger St. Parven, verehrt werden.

Die Macht Efferds ist dermaßen groß, dass man ihm schon längst auch Aufgaben anderer Gottheiten übertragen hat. So gibt es den “efferdischen Bestattungsritus“, der für viele Efferder den Weg eines Verstorbenen hin ins Totenreich gestaltet. Tote werden dabei mit dem Tempelschiff "Parven-O-Mar" vor die Bucht von Efferdas gefahren und in kleinen “Totenbooten“ dem Meer übergeben.
Auch richterliche Zuständigkeit geht an den Herrn des Dreizacks. Obwohl es in Efferdas keine Todesstrafe mehr gibt, wird verurteilten Straftätern die sogenannte „Efferdische Wasserprobe“ gewährt. Dabei werden diejenigen, die sich zu Unrecht verurteilt fühlen, den Wasserfall an den Klippen zur Bucht hinuntergestoßen. Wer dies überlebt, der hat nach Meinung der Efferder, den Segen des Herrn und ist fortan frei. Wer zu Tode kommt, der war der Verbrechen schuldig, derer er angeklagt war. Wer die Probe nicht erzwingt, der wird hoch über der Bucht in der Festung eingekerkert, – mit Blick auf Efferds unendliche Weite jenseits der Bucht.

Viele andere Kulte haben sich mit der Zeit den Gegebenheiten der Parvenusstadt angepasst. So wird Ingerimm in seinem kleinen Schrein nicht für lodernde Flammen oder heiße Essen geehrt, sondern vielmehr für die Gabe der Schiffsbaukunst, Schnitzerei und Zimmerei. Wo auch immer man hinsieht, Holz ist oftmals wichtiger als Eisen.
Viele Phex-Gläubige verehren ihren Herrn mehr für gute Geschäfte auf See, als für gelungene Gaunereien oder listige Kontrakte. Ob dies nun reiche Kauffahrten waren, oder doch gerissene Schmuggeleien, das steht auf einem anderen Blatt Pergament.
Auch die sonst so einflussreiche Hesinde-Kirche findet in der Stadt des Delphins viele Anhängerinnen. Neben solider Bildung, drehen sich doch aber auch im Tempel St. Brigon über den Wogen viele Fragen und Gespräche um Nautik und die Seefahrt. Man erörtert aktuelle Karten, hört Erzählungen und Geschichten, studiert alte und neue Logbücher und Berichte, oder aber lässt sich aktuelle Sternenkarten fertigen.
Die große Ausnahme im Bezug auf den Efferd-Kult bildet die, nicht wenig einflussreiche, Rahja-Kirche. Im Haus der jungen Göttin geht es vielmehr um Kunst, Kunstsinnigkeit oder Schönheit, als um maritime Belange.

Es ist aber nicht allen die tiefe Frömmigkeit, das die covernische Stadt ausmacht. Die Efferder sind ebenso sinnenfroh wie fromm. Wer einmal ein Delphinocco-Spiel besucht hat, der ist in dessen Bann. Efferdische Feste und Umzüge stehen ganz in der opulenten Tradition der Region. Zwar fehlen die bekannten belhankanischen Maskenbälle, doch die Efferder verstehen es ihre Freude zu zeigen. Nur zu Zeiten der “Flauta“, wenn also kaum ein Lüftchen weht, da trifft man viele brave Bürger oft gedankenversunken oder mürrischen Gemütes an. Frischen die Winde auf, so ist alles alsbald wieder vergessen und der lebensfrohe Reigen beginnt von Neuem.

Quellen


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