Auricanius von Urbet

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Auricanius von Urbet (SC)
Familie: Haus Urbet
Titel & Ämter: Luminifer des Praios, Dozent der Praios- und Herzogenschule der Universität Methumis, Inquisitor des Turaniterordens
Tsatag: 3. Firun 1009 BF
Größe: 1,82
Statur: schlank
Haare: hellbraun
Augenfarbe: braun
Kurzcharakteristik: pragmatischer Praios-Geweihter mit außerordentlichem Familiensinn
Wichtige Eigenschaften: MU, KL, IN
Wichtige Talente: Menschenkenntnis, Geschichtswissen, Staatskunst, Rechtskunde, Bekehren & Überzeugen, Willenskraft, Götter & Kulte, Magiekunde
Vor- und Nachteile: Adlige Abstammung, Geweiht (Praios); Prinzipientreue
Beziehungen: groß im Praios-Kult, ansehnlich sonst
Finanzkraft: ansehnlich (privat hinlänglich)
Eltern: Yasmina von Urbet-Marvinko (971-1026), Gardelan di Tamarasco (969-1014)
Geschwister: Traviano (1004-1029), Odina (*1006), Yandriga (*1008), Rondralio (*1011), Nandoniella (*1012)
Travienstand: verwitwet durch Tsabella Valpoza (1010-1035, Tochter Condottiere Uolbos), wieder verlobt mit Aurelia della Turani (*1013)
Nachkommen: offiziell Novarizio Traviano (1030-1036), Ignigenie Tsapyra (*1035)
Freunde & Verbündete: Panthino und Istirde von Urbet (Vetter und Base), Tarquinio della Pena; ehedem Salquirio della Pena, Gerolan ya Pradomini, Uolbo Valpoza, Ludovigo von Calven-Imirandi, Miguel Flaviora
Feinde & Konkurrenten: Selinde und vor allem Perainia Torrem, Croenar von Marvinko, mittlerweile auch Preciosa
Verwendung im Spiel: Als praxis-erfahrener Dozent, als distanzierter Kenner der aurelassischen Politik, als umgänglicher Förderer oder Gegner von Ausgrabungen in alten Ruinen, als zwischen Familie und Kirche zerrissener Prälat.
Zitate: "Unterschätzt Ihr nicht die Intelligenz unseres Herrn, wenn Ihr die Wahrheit so einfach gestrickt wähnt?"
"Ich insistiere!" (gehört beim Schauprozess gegen Horasio della Pena, mehrfach ...)

Auricanius Praiodin von Urbet, vor seiner Weihe Amando Leovigo von Urbet-Marvinko, ist ein vor allem durch seine familiären Verstrickungen in Aurelat und Gerondrata bekannter Geweihter des Praios und Inquisitor des Turaniterordens. Der jüngere Bruder Travianos von Urbet ist dabei ein 'Spätberufener', der erst im jungen Mannesalter das verkürzte Noviziat absolvierte, nachdem er sich bis dahin eher als Vertreter der kriegerischen Tugenden Rondras auszeichnete. Obwohl er die nach dem Tod seines Bruders angenommene Familienführung Ende 1032 BF wieder abgab, gilt er Freunden wie Feinden nach wie vor als entscheidender Lenker der Politik seines Hauses. Seit 1040 BF lehrt und wirkt er an der Universität Methumis.

Auricanius von Urbet

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Vom Krieger zum Geweihten

Als mittleres der drei 'Krieger-Geschwister' seiner Familie galt Amando bis ins junge Mannesalter hinein als das talentierteste, dem weder die ältere Schwester Yandriga noch der jüngere Rondralio etwas vormachten. Umso überraschender kam deshalb sein Anfang 1028 BF gefasster Entschluss, die Weihe zum Priester des Praios anzustreben. Tatsächlich wurde er zum Jahreswechsel in Rigalento vor den Toren Kusliks Zeuge der Verkündung durch hundert Zungen – ein Erlebnis, das seine Vorstellungen der eigenen Zukunft vollauf veränderte. Sein Eifer, sich dem Kult des Götterfürsten anzuschließen, färbte auch auf den älteren Bruder Traviano ab, der dies gleichwohl mit seinen eigenen politischen Ambitionen zu verquicken verstand. Als Auricanius, wie er sich fortan nannte, im Praiosmond 1029 seine Weihe erhielt, ließen ihn Landschenkungen und andere Zugeständnisse des Bruders an den lokalen Orden des Heiligen Ageriyano della Turani binnen kürzester Zeit zum Inquisitor und Subprior der neuen urbasischen Niederlassung aufsteigen. Und obwohl dies dem Geehrten selbst eher unangenehm war, mochte er sich doch nicht undankbar zeigen und fügte sich vorerst in die Pläne seines Bruders.

Der Weg zum Familienoberhaupt

Travianos Aufstieg und Fall im Zuge des Thronfolgekriegs verfolgte Auricanius in Urbasi aus nächster Nähe, ohne die fatalen Konsequenzen zunächst absehen zu können. Des Bruders Tod zwang ihn dann, als sich seine Geschwister Odina und Rondralio über die Nachfolge zerstritten, aber zum Handeln. Der Wunsch, das Erbe Travianos für dessen gerade erst geborene Tochter zu erhalten, wohnte ihm ohnehin inne. Bei einem Treffen mit dessen Witwe in den Tagen unmittelbar nach der Tragödie kamen jedoch auch sehr persönliche Motive hinzu, über die der Geweihte nie einem Dritten nähere Auskunft geben würde.

Während sich Odina und Rondralio gegenseitig sogar mit militärischen Mitteln zum Verzicht auf den Nachfolgeanspruch zu zwingen versuchten (Schlacht von Cindano), war es Auricanius, der die entscheidenden Schritte zur Rettung seines Hauses ging. Insbesondere die Heirat mit der bereits schwangeren Tsabella Valpoza, Tochter des Condottieres Uolbo, bewahrte die Familie vor dem völligen Machtverlust in Urbet. Das Erste Massaker von Urbet durch Uolbos Collaribianci an rivalisierenden Söldnereinheiten bereitete Auricanius das Feld, um die Führung über die eigene Familie übernehmen zu können. Dass sein 'eigener' Sohn Novarizio Traviano, den Tsabella wenige Monate später gebar, tatsächlich ein Sohn seines verstorbenen Bruders war (und dies dazu ein offenes Geheimnis), spielte keine größere Rolle, da Auricanius formell im Namen Rahjada Amenes 'herrschte'.

An der Spitze seines Hauses

Wie wenig der Geweihte seinem Vorgänger glich, machte schon seine Rückkehr als Familienoberhaupt nach Urbasi deutlich: Auricanius ritt zur öffentlichen Buße in einfachem Gewand und auf einem weißen Esel in die Stadt, die unter der Tyrannei Travianos zuletzt geächzt hatte. Und er wählte den 'niedersten' der Stadtpatrizier, den aufgrund seines Färberhandwerks und seines Sitzes in der Vorstadt Agreppara geringgeschätzten Miguel Flaviora zum Gonfaloniere Urbasis. Dass all dies politischem Kalkül entsprungen sei, halten ihm Gegner gleichwohl bis heute vor.

Tatsächlich wirkte Auricanius in der städtischen Politik Urbasis in der Folge allenfalls aus dem Hintergrund heraus im Sinne seiner Familie. Das einzige städtische Amt, das er anstrebte und annahm, war das des Custos Relicti Bosparani, des Hüters der antiken Relikte. Die Beschäftigung mit dem bosparanischen Erbe – dem Renascentia-Zeitgeist folgend – machte er sich auch kirchenintern zur Aufgabe, bis er Anfang 1031 BF im Renascentia-Edikt des Wahrers der Ordnung Staryun Loriano, der selbst als begeisterter Sammler entsprechender Relikte gilt, ganz offiziell zum Inquisitor mit diesem neu geschaffenen Aufgabenbereich ernannt wurde. Der Widerstand vieler Geweihter anderer Kulte gegen diesen Schritt des Wahrers machte ihn gar überregional bekannt.

Doch auch der Vorgeschichte seines Hauses entkam Auricanius nicht. Beim Großen Gestech von Urbasi 1030 erregte er Aufsehen, als er erstmals seit seinem Entschluss für den Praios-Kult wieder an einem Tjost teilnahm – und prompt einen bekannten Verschwörer gegen seinen Bruder, Praiopius von Trequerce, in einem beidseitig brutal geführten Stechen zu Boron beförderte. Besonders die wieder aufbrechende Fehde mit dem Haus Torrem vereinnahmte ihn 1032 dann fast völlig, bis hin zur Ausnutzung seiner kirchlichen Beziehungen in diesem Interesse und gar der Ergreifung wenig praiosgefälliger Kniffe, um das Leben seines verbliebenen Bruders Rondralio zu schützen. Von Gewissensbissen geplagt, gab er die Führung der Familie deshalb schließlich an seinen Vetter Panthino ab.

Zurück zum Glauben

Die Hinwendung zu seinen kirchlichen, weg von den familiären Verpflichtungen ging indes mit dem sich stetig verschlechternden Gesundheitszustand seines vorgesetzten Priors Gerolan ya Pradomini einher, weshalb erneut über ein berechnendes Verhalten Auricanius' spekuliert wurde. Nach Gerolans Tod im Boron 1033 zeigte Auricanius jedoch keinerlei Ambitionen, diesem nachzufolgen und begrüßte vielmehr die Ernennung Parsilius della Turanis zum neuen Prior des urbasischen Klosters. Längst aller nicht-klerikalen Ämter befreit, schien Auricanius in der Folge seinen Seelenfrieden wiederzufinden, ohne es sich dabei nehmen zu lassen, die Entwicklung vieler Familienmitglieder aufmerksam und wohlwollend zu verfolgen. Über den Sieg Yandrigas im Großen Gestech 1034 freute er sich etwa viel mehr als er es unter anderen Umständen über einen eigenen vermocht hätte. Dass seine geliebte Base Istirde im Praios 1035 ihr Studium an der Universität Methumis erfolgreich absolvierte, erfüllte ihn mit ebensolcher Genugtuung. All dies wurde kurz darauf von der Feuernacht überschattet.

Der Brand des familieneigenen Palazzo Casciano zerriss den Geweihten innerlich zwischen allen Familienmitgliedern, denen er eine Hilfe sein wollte – und trieb ihn schließlich derjenigen Person in die Flammen hinterher, der seine größten Sympathien galten: Preciosa. Zwar rettete er die Witwe seines Bruders vor dem Tod, musste aber hilflos mitansehen, wie das Feuer sie äußerlich wie innerlich für immer zeichnete. Seine eigenen Brandnarben kümmerten ihn dagegen wenig. Auch dass seine eigene Gemahlin starb, bedauerte er im Nachhinein (neben vielen anderen Toten) ehrlich, ohne jedoch dieselbe Härte zu fühlen, die der Anblick Preciosas bei ihm auslösen sollte. Isoliert von der nach Urbet zurückgekehrten Familie war es danach Auricanius' vordringlichstes Interesse, das rätselhafte Verbrechen an seinem Haus in Urbasi aufzuklären. Es sollte ihm über Jahre nicht gelingen.

Neue Prüfungen

Das Zweite Massaker von Urbet, der gewaltsame Sturz Valpozas im Rondra 1036 BF, fand völlig ohne das Wissen Auricanius' – wie auch Panthinos – statt. Dass die Feuernacht die zuvor geltenden Machtverhältnisse im Haus Urbet aus dem Gleichgewicht gebracht hatte, ließ sich nicht mehr leugnen. Für Auricanius war die persönliche Entwicklung Preciosas, die letztlich zu diesem Gewaltausbruch geführt hatte, jedoch viel schlimmer mitanzusehen.

Im Travia 1037 BF reiste Auricanius zum Gerichtsverfahren gegen Horasio della Pena nach Oberfels, wo er zum Missfallen Rimon Sâlingors und des auf Anklägerseite in den Prozess verwickelten Aldigonenserordens die Verteidigung des gefallenen Grafen übernahm, dessen Verurteilung aber nicht verhindern konnte. Romualdo Filbûrn della Pena, den Erben Horasios und Verlobten Aurelianas, brachte er als Zeugen der Verteidigung mit – um am Ende mit diesem zusammen der Hinrichtung Horasios beiwohnen zu müssen.

Für ihn selbst überraschend arrangierte Panthino im Herbst 1038 BF Auricanius' erneute Verlobung – mit der Kriegerin Aurelia della Turani. Seither beschäftigt sich der Geweihte häufig mit der Frage, ob er dieser Dame ein besserer Gemahl sein könnte als Tsabella zuvor. Am Cerebornstag desselben Jahres weilte Auricanius auf dem Kunstfest des Grafen Aurention von Harderin d.Ä., wo er für diesen zunächst ein theologisches Seminar hielt, später jedoch schwere Anklagen gegen den der Uthurischen Rose nachjagenden Gastgeber erhob und noch vor dessen spektakulärer Selbstverwandlung in einen Rosenstrauch das Fest verließ – mutmaßlich in Begleitung des ihm zuvor wegen Mordverdachts als Gefangenen anvertrauten Grafensohns Argelion von Harderin.

Umzug nach Methumis

Für Außenstehende überraschend, gab Auricanius 1040 BF seine administrativen Ämter im urbasischen Turaniterkloster (und damit den direkten Zugriff auf dessen nicht unbeträchtlichen, vom eigenen Bruder begründeten Landbesitz) auf, um an die Universität Methumis zu wechseln und sich in die Dienste der Illuminata Adilgunde von Westenende zu stellen. Er doziert seither an der Praios- und der Herzogenschule zu solch unterschiedlichen Themen wie der Geschichte des Praios-Glaubens, dem Inquisitions- und dem Fehderecht, dem Campanilismo und moralpolitischer Philosophie, und findet daran durchaus Gefallen. Ausschlaggebend für seinen Wechsel war aber mehr noch, dass seine drei ältesten Nichten, vor allem die Hauserbin Rahjada, in dieser Zeit ebenfalls ihr Studium an der Universität aufnahmen. Tatsächlich gingen diesem Schritt langjährige Überlegungen voraus, die durch die positiven Erfahrungen seiner Cousine Istirde bestärkt wurden, und ihn in Konflikt zu Preciosa brachten, die letztlich gezwungen wurde in Urbet zu bleiben, während ihre geliebten Töchter – Aureliana als angehende Magierin an die Halle der Antimagie nach Kuslik – fortzogen.

Nichtsdestotrotz begreift Auricanius seinen Wechsel auch als persönliche Gelegenheit sich selbst weiterzuentwickeln, sucht den Diskurs mit Geistesgrößen wie der Illuminierten, den angesehenen Kanzlern Marvelus Comitosa und Polissena di Fruganza, betreibt weiter die Untersuchung alter Relikte aus bosparanischer und noch älterer Zeit ... und arbeitet angeblich sogar am Abschluss der politisch-theoretischen Überlegungen seines einstigen Segretarios Salquirio della Pena zum "Aufstieg und Fall des Fürsten von Urbasi" ...

1041 BF sah er sich wegen der im Machtkampf in der Gerondrata eskalierenden Ereignisse zwischenzeitlich gezwungen nach Urbet zurückzukehren. Er versuchte mit Baron Reon von Aldan einen Ausweg aus der Gewaltspirale auszuhandeln, wurde von dessen Ermordung aber kalt erwischt. Die Erkenntnis, dass dieses Verbrechen mit der Feuernacht sechs Jahre zuvor zusammenhing, überraschte ihn sehr. Als sein Bruder und Panthino vor den Stadtmauern Urbets von den 'Roten' als vermeintliche Mörder niedergemacht zu werden drohten, trat er selbst vor den Erzherrscher Ancuiras Alfaran und rettete ihnen im Rondraurteil gegen Reons Witwe, die Ardaritin Cinzia, das Leben. In der Neumondschlacht entwischte ihm die als Verursacherin von Feuernacht und Baronsmord enttarnte Thespia Aldyranis leider erneut.

Anfang 1042 BF sorgte Auricanius als 'Erfinder' des Tugendspiels Curriculum Vitae am Rand des Tags der offenen Tür der Universität für Aufsehen, musste aber mit Schrecken beobachten, dass weder die Praios- noch die Herzogenschule von Herzog Eolan für würdig befunden wurden, an den Forschungen zur 'Heptasphärischen Artefaktkunde' teilzuhaben. Nicht weniger erschrocken war er wenige Wochen später darüber, dass sich keine seiner drei Nichten nach bestandenem Trivium für weiterführende Studien an der Praios-Schule entschied, nachdem er ihnen zumindest die Herzogenschule als obligatorische Fakultät vorgegeben hatte.

Charakter

Auricanius ist als Praios-Geweihter überraschend umgänglich geblieben, äußerlich bescheiden und darauf bedacht, dem Verstand vor seinen Gefühlen gerecht zu werden, ohne letztere an sich zu verleugnen. Er ist durchaus ehrgeizig, jedoch nicht aus egoistischen Motiven heraus, sondern stets im Dienste seiner Familie. Das Wohlergehen seiner nächsten Angehörigen ist ihm mit wenigen Ausnahmen wichtiger als das eigene. Für seine eigene Gemahlin Tsabella hat er etwa nie mehr als Mitgefühl aufbringen können.

Wenn er die in ihm schlummernde Leidenschaft Fremden doch einmal zeigt, dann meist, weil er aufgebracht ist. In solchen Situationen kann er auch scharfzüngig und unnachgiebig werden. Seine Intelligenz und seine sich selbst in keinster Weise schonende Art machen ihn dann zu einem unangenehmen Widersacher.

Einige Standpunkte

  • Auricanius hat sich auch in seiner Zeit als Familienoberhaupt stets nur als Zwischenlösung zur Überbrückung der Vakanz gesehen, die vom Tod Travianos (1029 BF) bis zur Volljährigkeit Rahjadas andauern wird (1047 BF) – und das so sehr, dass er trotz vieler politischer Gegner von den möglichen Ansprüchen seiner Nichte nicht selbst abrücken wollte.
  • Im Zuge dessen unterstützte er innerhalb der Fürstlichen Gemeinde lange offen eine Politik, die Urbasi als Ganzes stärken sollte – und war weniger offen bestrebt, Machtkonzentrationen bei einzelnen Parteien zu vereiteln.
  • Die Katastrophe der Feuernacht hat bei ihm jedoch ein Umdenken in Gang gebracht, das das Wohlergehen seiner Nächsten zunehmend höher wiegt als etwaige Ansprüche. Dass die Katastrophe selbst ein Resultat des Aufstiegs seiner Familie unter Traviano sein könnte, spielt bei diesen Erwägungen keine ganz unwesentliche Rolle.
  • Andererseits wächst in ihm aber auch das Verlangen nach Gerechtigkeit, die er für die Leiden seines Hauses wiederherstellen will. Dafür müssen freilich erst die Schuldigen daran gefunden werden, denn den Weg der besinnungslosen Rache scheut als ehrlicher Diener seines Herrn besonders.
  • Generell ist er in Glaubensfragen Pragmatiker statt Dogmatiker und sieht besonders im göttlichen Wesen der Zwölfe den Grund hierfür: Den Menschen ist es gar nicht möglich, deren Wesen auch nur annähernd umfänglich zu begreifen, weshalb sie sich durchaus auf ihr eigenes Urteil verlassen müssen statt blind Dogmen zu folgen, die letztlich auf andere unvollkommene Menschen zurückgehen.

Stimmen aus Adel und Popolo

"Ein seltsamer Mann, dieser Geweihte. Mehr seiner Familie als seinem Gott treu. Vielleicht strafen die Götter grade deswegen sein Haus auf diese Weise."
Duridanya Zorgazo, Matriarchin der Familie Zorgazo

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